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Strahlender Sonnenschein und strahlende Gesichter

So 07.07.2013 | 13:54 Uhr - Redaktion
Dass der Strahlungstransport von der Sonne zu uns aktuell sehr "fluffig" läuft, haben nicht nur unvorsichtige Cabriofahrer und Freibadgäste an ihrem Sonnenbrand schon erfahren müssen. Auch wer sich der Fragestellung der Strahlung und des Strahlungstransports wissenschaftlicher nähert, kommt - wenig überraschend - zu ähnlichen Schlüssen.

Im Gegensatz zur Aussage von Altkanzler Helmut Kohl, nach der es entscheidend ist, was hinten rauskommt, gilt beim Strahlungstransport in der Atmosphäre, dass es entscheidend ist, was unten ankommt. Und das hängt insbesondere von der Absorption und der Streuung in der Atmosphäre ab. Bei der Absorption handelt es sich um die Aufnahme der Strahlung durch die Teilchen und Moleküle in der Atmosphäre. Die Streuung ist die Ablenkung der Strahlung aus ihrer ursprünglichen Richtung.

Diese erste und sehr grobe Beschreibung der Abläufe entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als deutlich komplizierter. Berücksichtigen kann man beispielsweise noch die Mehrfachstreuung und die Strahlung der atmosphärischen Teilchen selbst. Und letztere lässt sich wieder unterteilen, etwa in die kurz vorher absorbierte und dann - möglicherweise verändert - wieder abgegebene Strahlung und diejenige Strahlung, die die atmosphärischen Teilchen aufgrund ihrer eigenen physikalischen Eigenschaften aussenden.
 
dwd/öt


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