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Unwetter

Schwere Unwetter wüten in Norditalien - über 1300 Einsätze der Feuerwehr

Fr 29.08.2025 | 15:11 Uhr - Redaktion - Quelle: dpa
Eine dunkle Superzelle fegt über Cremona in der Lombardei. Für die Region galt die höchste Warnstufe. ©dpa

Abgedeckte Dächer und überflutete Straßen: In Norditalien gibt es schwere Unwetter. Betroffen sind auch Urlaubsregionen wie der Gardasee. Wie sind die Aussichten?

Norditalien ist seit Donnerstag von heftigen Unwettern heimgesucht worden. Betroffen sind nicht nur große Städte wie Mailand oder Florenz, sondern auch zahlreiche Urlaubsregionen, die sonst in dieser Jahreszeit von Touristen aus aller Welt besucht werden.

Ausgelöst wurde das extreme Wetter durch den Ex-Hurrikan ERIN, der als Tiefdruckgebiet ein neues Unwettertief auslöste, das große Regenmengen, Hagel und Orkanböen mit sich brachte.

Mehr als 1300 Einsätze

Allein in den ersten 24 Stunden mussten die Einsatzkräfte nach Angaben der Feuerwehr mehr als 1300 Mal ausrücken. Besonders betroffen war die Lombardei, wo es rund 500 Einsätze gab. Hier wurden Dächer abgedeckt, zahlreiche Bäume entwurzelt und Straßen blockiert.

In Mailand ordnete der Stadtrat die Schließung sämtlicher Parks und Grünflächen an, um Passanten vor herabfallenden Ästen zu schützen. Auch am Flughafen Mailand-Malpensa kam es zu Problemen: Wassermassen drangen in einige Bereiche ein, sodass Teile des Terminals abgesperrt werden mussten. Flugausfälle blieben jedoch aus.

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Touristische Hotspots unter Wasser

Besonders hart traf es beliebte Urlaubsregionen. In Florenz wurden Parks und Radwege entlang des Arno gesperrt, an der toskanischen und ligurischen Küste blieben Strandbäder geschlossen. In La Spezia und den malerischen Cinque Terre wurden Böen von mehr als 110 km/h gemessen.

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In den sozialen Medien kursierten Bilder aus Venetien, die Hagelkörner von beinahe Tennisballgröße zeigten.

Auch im Norden des Piemonts war die Lage angespannt: Der Zivilschutz meldete über 1000 Stromausfälle. In Parma (Emilia-Romagna) fielen innerhalb einer Stunde 50 Millimeter Regen - so viel wie normalerweise im gesamten Monat August.

Am Gardasee, einem der beliebtesten Reiseziele deutscher Urlauber, standen Straßen und Tiefgaragen unter Wasser. Mehrere Bäume stürzten um, und die bekannte Panoramastraße "Strada della Forra" wurde aus Sicherheitsgründen wegen Erdrutschgefahr gesperrt.

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Südtirol ebenfalls betroffen

Auch Südtirol blieb nicht verschont: Der Landesfeuerwehrverband berichtete von zahlreichen Einsätzen aufgrund vollgelaufener Keller, überfluteter Straßen und kleineren Erdrutschen. Besonders in den Tälern führten die massiven Regenmengen zu akuten Gefahrenlagen.

Weitere Unwetter in Sicht

Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht. Der italienische Zivilschutz warnte auch für Freitag vor schweren Gewittern, Starkregen und Hagel - mit erhöhter Gefahrenstufe vor allem für Nord- und Mittelitalien. Die Behörden appellierten an die Bevölkerung, besonders Unterführungen, Flussufer und Waldwege zu meiden.

Italien bietet eine unglaubliche Vielfalt an Urlaubsregionen, die jedem Geschmack etwas bieten. Dementsprechend interessant ist auch das Wetter in Italien. Denn das Land hat von der Geografie her so viel zu bieten, dass das Italien-Wetter oft täglich von Region zu Region variiert. Im Norden locken zum Beispiel Südtirol und der Gardasee, während die Toskana mit sanften Hügeln, Weinreben und mittelalterlichen Städten verzaubert. An der Amalfiküste, auf Sardinien und auf Sizilien findest du traumhafte Strände, türkisfarbenes Meer und malerische Dörfer. Aber auch die Großstädte wie Rom oder Mailand locken mit ihren Sehenswürdigkeiten. Die Wettervorhersage für Italien samt Wassertemperaturen findest du in diesem Video. Präsentiert wird der Wetterbericht für Italien von unserer virtuellen Assistentin.

Was für Urlauber vor allem Einschränkungen bedeutet, stellt für die Bevölkerung und Einsatzkräfte eine große Herausforderung dar. Noch bleibt unklar, wie groß die Schäden letztlich ausfallen werden - fest steht jedoch: Das Unwettertief in dieser Woche hat Norditalien schwer getroffen, und die Gefahr ist noch nicht vorüber.

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Dieser Text wurde von der Redaktion mit Hilfe von KI-Systemen erstellt.

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