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Herbstzeit: Die Drachen wollen hinaus in den Himmel

Do 13.10.2016 | 00:00 Uhr - Hannes Tobler
Bei vielen Drachen in der Luft muss man aufpassen, dass sich die Drachen nicht verheddern. ©shutterstock

Morgen ist es vom Wind her von Sachsen bis ins Emsland sowie in Mecklenburg-Vorpommern und in Schleswig-Holstein ideal zum Drachen steigen lassen.

Es weht kräftiger, kontinuierlicher Ost- bis Südostwind und die Böen halten sich in Grenzen. Ideales Herbstwetter, um den alten Drachen endlich wieder steigen zu lassen. Am besten ist es mittags oder nachmittags, gegen Abend lässt der Wind bereits wieder etwas nach.

Achtung vor dem Föhn

In Süddeutschland ist es in freien Lagen oder auf exponierten Kuppen ebenfalls möglich, generell ist hier aber der Wind schwächer. Ausnahme sind manche Alpentäler, hier setzt sich der Föhn mit starken, örtlich stürmischen Böen durch. Für manch einen Drachen ist das schon wieder zu viel des Guten, also aufgepasst!

Ostwind ist nicht gleich Westwind

Generell ist kontinuierlich wehender Wind ohne allzu starke Böen am besten für den Drachen. Diese Bedingungen sind jahreszeitenunabhängig am ehesten an den Nord- und Ostseeküsten erfüllt. Von der Windrichtung her sind östliche Winde ideal, da sie oftmals kontinuierlicher wehen und als Westwinde. Bei starken West-, Südwest- oder Nordwestwinden sind oftmals Tiefdruckgebiete für den Wind verantwortlich, deshalb ist die Böigkeit stärker ausgeprägt.  

Beaufort 3, der perfekte Drachenwind

Zum Drachensteigen sind Windstärken zwischen 2 und 4 Bft (Beaufort, das entspricht 6  bis 28 Kilometer pro Stunde) ideal. Das hängt natürlich von der Art des Drachens ab. Leichtwinddrachen können auch schon bei geringeren Windgeschwindigkeiten aufsteigen. Starkwinddrachen, die stabiler gebaut sind und dementsprechend auch schwerer benötigen schon 3 Bft. Beaufort 3 ist sowieso der perfekte Drachenwind, weil man bei dieser Windstärke jeden Drachen steigen lassen kann!

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