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Bullenhitze oder Affenkälte - Sommer 2012???

Sa 28.04.2012 | 11:03 Uhr - Renate Molitor

Am Montagabend ist Walpurgisbnacht. Da sagt eine Bauernregel: "Regen auf Walpurgisnacht hat immer gutes Jahr gebracht".
Das bedeutet, dass erst mal während der Wachstumsphase ausreichend Regen fällt. Mit etwas Wärme gedeihen die Felder und zur Erntezeit, wenn der Regen stören würde, dann ist es schön und trocken – so der Plan.
Bis Mitte Mai kann es noch ordentlich Kaltluftvorstöße geben, aber nach den Eisheiligen kann sich die Großwetterlage allmählich umstellen. Erfahrungsgemäß stellt sich eine stabilere Hochdruckwetterlage ein.
Das wäre der Start in einen sonnigen Sommer, aber da gibt es noch die Langfristmodelle, die da etwas anderer Ansicht sind. Da heißt es, Juni und Juli werden zwar zu warm, allerdings im Süden zu nass, sonst normal - das deutet nicht unbedingt auf eine trockene Hochdruckwetterlage hin, aber immerhin warm.

Derzeit gibt es überhaupt keine Prognosen, die einen zu kalten Sommer als wahrscheinlich annehmen.
Entscheidend ist also, welche Großwetterlage sich im Mai einstellt, dann kann man schon eine bessere Aussage für den Sommer treffen.

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