Vereinte Nationen schlagen Alarm: El Niño könnte Hungerkrise für Millionen Menschen verschärfen
Das sich verstärkendes Wetterphänomen El Niño droht die weltweite Hungerkrise bis ins Jahr 2027 erheblich zu verschärfen. Davor warnt das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen. Den Schätzungen der UN-Organisation zufolge könnten bis Ende des kommenden Jahres mindestens 49 Millionen Menschen zusätzlich von akutem Hunger betroffen sein. Damit würde die Zahl der Hungernden in 45 besonders gefährdeten Ländern auf 274 Millionen ansteigen.
Die Ursachen: Extreme Dürren, verheerende Überschwemmungen und Hitzewellen, die Ernten und Lebensgrundlagen zerstören. Die größten Auswirkungen werden in Zentralamerika und dem südlichen Afrika erwartet. Aber auch in Ostafrika und Teilen Asiens wird mit erheblichen Folgen gerechnet.
Veröffentlicht: Do 06.08.2026 | Laufzeit: 01:56 min
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