Wetter morgen am Sonntag: Hier drohen kräftige Gewitter mit Sturmböen

- Martin Puchegger - Wetter-Redakteur, TV-Moderator - Quelle: wetter.com
3-Tage-Wetter: Nach Wärmeschub zurück auf normal
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Am Sonntag, den 16.08.2026, wird Hitzehoch RALF verdrängt. Eine Kaltfront sorgt dann in einigen Regionen für kräftige Gewitter und Regen. Auch Sturmböen sind möglich.

Hitzehoch RALF wird am Sonntag auch in Bayern verdrängt. Die Kaltfront von Tief MARGARETE über dem Süden Finnlands zieht in Richtung Alpen und sorgt bis zum Montag noch für gewittrigen Regen. Hinter der Kaltfront dreht die Strömung auf Nordwest, womit uns angenehme Sommerluft erreicht.

Im Verlauf der kommenden Woche trennt dann eine in die Westströmung eingelagerte Luftmassengrenze kühlere subpolare Luft über Norddeutschland von subtropisch heißer und zunehmend auch schwüler Luft im Süden. Damit folgen im Süden weitere Hitzetage, in der zweiten Wochenhälfte dann auch satte Gewitter mit Unwetterpotenzial.

Der Wetterbericht für Deutschland am Sonntag, den 16.08.2026

In der Nacht auf Sonntag verstärkt sich über der Landesmitte eine Kaltfront mit dichten Wolken, schauerartigem Regen und Gewitter, die sich von Rheinland-Pfalz und dem Saarland über Hessen und Thüringen bis Brandenburg erstreckt. Zwischen Niederrhein und der See lockert es auf und es bleibt bereits trocken und zwischen Alpen und Erzgebirge bleibt der Himmel oft noch klar. Bei Gewittern kann es zu Sturmböen kommen. Die Tiefstwerte liegen zwischen tropischen 23 Grad in der Rhein-Main-Neckar-Region und kühlen 9 Grad bei Hamburg.

Der Sonntag verläuft überall wechselhaft. In der Landesmitte überwiegen von Beginn an die Wolken und es gibt einige Schauer und lokale Gewitter. Im Norden lockern die Wolken in der kühleren Luft bereits wieder auf, es bleibt durchwegs trocken und zeitweise scheint auch die Sonne, besonders an der Ostsee.

Im Süden ist es umgekehrt, da lockern die Wolken am Vormittag noch länger auf, besonders vom östlichen Alpenrand bis Niederbayern. Dann folgen Schauer und lokal kräftige Gewitter mit der Gefahr von Sturmböen in der trockenen Luft. Plötzlicher Sturm mit Staubfontänen ist also regional durchaus zu befürchten. Sonniger wird es dann schon wieder von der Mosel bis zum Neckar und nach Rheinhessen. Im Norden 19 bis 24, in der Mitte 25 bis 29 und im Süden oft noch 30 bis 33 Grad.

Wetter in Deutschland: So geht es ab Montag weiter

Zum Start der neuen Woche wird die Kaltfront am Montag im Süden etwas ausgebremst, womit zwischen Alpen und Bayerischem Wald noch längere Zeit gewittriger Regen fällt und es lange trüb bleibt. Eine weitere Schauerstaffel erfasst von der Nordsee her mit einem Höhentrog auch das Norddeutsche Tiefland, auch hier gibt es wenig Sonne. Durchwegs trocken bleibt es vom südlichen Brandenburg bis Sachsen. Mäßiger bis lebhafter Nordwestwind und meist von Nord nach Südwest 21 bis 28 Grad, an der See 18 bis 20 Grad.

Ab dem Dienstag beginnt sich das Wetter langsam zweizuteilen. Ein Atlantiktief schickt uns eine Warmfront mit dichten Wolken und Regen aus dem Nordwesten in die Mitte, während der Südwesten bei Sonnenschein die Warmluft abbekommt, die uns in der Folge im Süden auch erhalten bleibt, da es die nachfolgende Kaltfront nicht mehr in den Süden Deutschlands schafft.

Sie bleibt über der Landesmitte liegen, beginnt in der Westströmung hier entlangzuschleifen und bringt Schauer und Gewitter. Schauer gibt es auch im Norden in der etwas kühleren Luft, während es südlich des Main zur Wochenmitte sonnig und heiß wird. Mit Drehen der Strömung auf Südwest in der zweiten Wochenhälfte drohen im Süden und Südosten in der zunehmend schwülen, energiegeladenen Luft überlagert mit einer kräftigen Höhenströmung teils schwere Gewitter mit Hagel-, Sturm- und Starkregengefahr!

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