Wetter morgen am Samstag: Hier gibt es immer noch Sturmböen
Die Kaltfront von Sturmtief VILJA zieht zwar am Samstag, den 5. September 2026, ab, kräftige Regengüsse und lokal auch Sturmböen wird es dennoch geben. Die Temperaturen gehen zurück.
Sturmtief VILJA, das das Wetter in Deutschland am Freitag prägt, zieht bis zum Samstag ostwärts ab, seine Kaltfront löst sich an den Alpen auf. Dahinter liegt der Nordosten der Bundesrepublik aber im Einflussbereich des Höhentroges und somit in einem immer noch kräftigen Windfeld. Deshalb bringen lokale Schauer und Gewitter sowie östlich von Elbe und Weser immer noch einzelne Sturmböen.
Bis zum Sonntag beruhigt sich die Lage mit Spätsommerhoch THOMAS überall, es findet sich dann exakt über Deutschland ein und hält auch noch bis zum Dienstag durch, ehe eine markante Kaltfront einen herbstlichen Wettersturz einläutet. Zuvor wird es aber nochmals sommerlich warm, im Süden sommerlich heiß, mit Spitzen von 30 bis 33, örtlich in Südbaden sogar bis 35 Grad.
Der Wetterbericht für Deutschland am Samstag, den 05.09.2026
In der Nacht zu Samstag verlagert sich die Kaltfront mit schauerartigem Regen und einzelnen Gewittern aus der Landesmitte in den Süden, südlich der Donau kommt sie aber erst am Samstagmorgen an. Dahinter lösen sich die Wolken auf, der Himmel ist oft klar, weitere Schauer ziehen jedoch von der See in Richtung Bremen, Hamburg und zur Mecklenburgischen Seenplatte. Der Wind schwächt sich ab, bleibt aber lebhaft, an der See sogar kräftig bis stürmisch.
Die Temperaturen gehen auf 19 bis 11 Grad zurück, am Bodensee kann es entlang des warmen Wassers mit 21 Grad tropisch bleiben.
Am Samstag schwächt sich die Kaltfront vormittags mit lokalen Schauern im Alpenvorland ab, am Nachmittag bleiben nur noch direkt am Alpenrand letzte Schauer zurück, dafür aber dichte Wolken. Später locker es aber doch noch etwas auf. Im Großteil des Landes bleibt es bei einem Mix aus Sonne und Wolken trocken, länger sonnig wird es speziell zwischen Mosel, Neckar und Tauber.
Kräftige Regengüsse ziehen indessen von der See ost- und südostwärts über Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern bis Brandenburg, die kräftigsten samt Blitz und Donner inklusive Sturmböen östlich der Elbe, besonders jedoch zwischen Ostsee und Uckermark. Es weht generell lebhafter bis kräftiger Wind aus West bis Nordwest.
Im Norden erwarten uns 17 bis 20, in der Mitte 21 bis 23 und im Süden 24 bis 28 Grad, mit den höchsten Werten von Rheinhessen bis Südbaden.
Wetter in Deutschland: So geht es ab Sonntag weiter
Am Sonntag liegt Hoch THOMAS genau über uns, womit der Wind nur noch schwach bis mäßig ist. Zudem scheint bei wenigen Schleierwolken verbreitet die Sonne, einige aufgelockerte Wolken sind aber noch von der Elbregion nordostwärts dabei. Zumeist werden es von Nordost nach Südwest 20 bis 30 Grad, an der Küste sind es aber weiterhin oft nur 17 bis 19 Grad.
Am Montag frischt mäßiger Südwestwind auf und steuert einige hohe Wolkenfelder durch. Recht sonnig bleibt es im Süden sowie in der östlichen Mitte, sonst gibt es auch mal schattige Phasen. Von Frankreich und Belgien her sind im äußersten Westen gegen Abend vereinzelt erste Schauer möglich und auch über den Alpen kann es am Nachmittag und Abend isoliert einen kurzen Regenguss geben. Die Höchstwerte: im äußersten Norden 19 bis 25, sonst 26 bis 30, im Südwesten 31 bis 34 Grad.
Schon am Dienstag liegt eine Kaltfront mit schauerartigem Regen über dem Nordwesten und auch in der Südosthälfte scheint nur noch zeitweise die Sonne, da sich hier allmählich Quellwolken sowie lokale Schauer und Gewitter bilden. Im Nordwesten nur noch 18 bis 23, sonst 24 bis 28, zwischen Chiemgau und Niederbayern mit leichtem Südföhn bis zu 30 Grad.
Zur Wochenmitte zieht die markante Kaltfront zwischen Alpen und Erzgebirge mit Regen und Gewittern allmählich ab. In der Nordhälfte folgen zahlreiche Schauer, an der See Gewitter und hier ist es erneut stürmisch. Fraglich ist noch, ob es auch weiter südlich stürmisch wird, das Europäische Modell zeigt das und serviert uns die erste herbstliche Sturmlage.
In der zweiten Wochenhälfte geht es dann mit eher frühherbstlich anmutendem Wetter weiter, sehr wechselhaft, im Norden eher kühl, im Süden durchschnittlich temperiert.
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