Wetter morgen am Samstag: Vor Beruhigung droht nochmal Starkregen in der Nacht

- Andreas Machalica - Wetter-Redakteur, TV-Moderator - Quelle: wetter.com
Starke Gewitter vor Abkühlung am Samstag - Das Wetter in 60 Sekunden
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In der Nacht zum Samstag, den 18. Juli, droht regional nochmal Starkregen, Hagel und Orkanböen. Nach Mitternacht ziehen die Gewitter allmählich ab, bevor am Morgen wieder Wolken aufziehen.

Über Deutschland entsteht derzeit das Tief CERRY. Damit können sich in der feucht-warmen Luft vermehrt teils kräftige Gewitter bilden, ehe die Kaltfront des Tiefs von Nordwesten her übers Land zieht und die schwüle Luft zurückdrängt. Ihr folgt dann im Laufe des Wochenendes wesentlich kühlere Luft.

Der Wetterbericht für Deutschland am Samstag, den 18.07.2026

Am Freitagabend und in die Nacht hinein müssen wir vom Südwesten und Süden bis in den Nordosten mit weiteren teils kräftigen Schauern und Gewittern rechnen – punktuell mit unwetterartigen Begleiterscheinungen.

Besonders von Mecklenburg-Vorpommern bis Thüringen und Sachsen ist heftiger Starkregen wahrscheinlich. Rund 40 l/m² können in einer Stunde fallen, über mehrere Stunden örtlich noch mehr. Entsprechende Überflutungen sind dann zu erwarten. Außerdem besteht die Gefahr von schweren Sturm- bis Orkanböen (90 bis 120 km/h) sowie Hagel.

Nach Mitternacht lässt die Unwettergefahr nach und die gewittrigen Regenfälle ziehen nach Osten und Südosten ab. In den nordwestlichen Landesteilen verläuft die Nacht ruhiger und zunächst locker bewölkt, bevor gegen Morgen von Nordsee wieder mehr Wolken aufziehen. Die Temperaturen sinken auf Tiefstwerte zwischen 19 Grad in der Lausitz und 12 Grad im Sauerland.

Im ganzen Land wechseln sich immer wieder Sonne und Wolken dabei. Dabei gibt es die größten Sonnenanteile in einem Streifen vom Saarland und Rheinland-Pfalz bis nach Thüringen und Südbrandenburg.

Der Norden und Nordwesten Deutschlands hat es längere Zeit mit Nordseewolken zu tun, die im Tagesverlauf allmählich mehr auflockern. Es bleibt hier weitgehend trocken.

Anders im Süden und Südosten, wo die schwüle Luftmasse immer noch nicht ausgeräumt ist. So entstehen von Südbaden bis Niederbayern bald größere Quellwolken, die ab Mittag erneut einige, örtlich kräftige Schauer und Gewitter produzieren.

Die Höchsttemperatur liegt morgen Nachmittag bei moderat sommerlichen 22 bis 28 Grad – mit den höchsten Werten im recht sonnigen Rhein-Main-Gebiet. Kühler bleibt es an Nord- und Ostsee. Zu den maximal 18 bis 21 Grad kommt auch noch ein frischer, in Böen manchmal stürmischer West- bis Nordwestwind. Doch auch landeinwärts ist der Wind morgen gut spürbar.

Wetter in Deutschland: So geht es weiter

Auch am Sonntag ist es zeitweise windig. Dabei haben der Westen und Südwesten sowie die Landesmitte, teils auch noch der Nordosten recht freundliches Wetter mit längeren sonnigen Phasen.

In den anderen Regionen überwiegen die Wolken. Dabei breiten sich schauerartige und teils gewittrige Regenfälle von der Nordsee in die norddeutsche Tiefebene aus.

Unbeständig geht es auch südöstlich einer Linie Schwarzwald – Erzgebirge weiter. Hier müssen wir im Tagesverlauf nochmals mit einigen Schauern und Gewittern rechnen. Die Höchsttemperatur liegt nur noch zwischen 18 Grad unter den Regenwolken im Nordwesten und 24 Grad mit Sonne von der Saar bis zum Kraichgau.

Deutschland liegt nun erstmal in einer nordwestlichen Strömung - zwischen tiefem Luftdruck über dem Ostseeraum und einem kräftigen Hoch auf dem Ostatlantik. Dementsprechend ist es nur mäßig warm mit maximal 18 bis 25 Grad, mit den höchsten Werten am Oberrhein.

Erfrischend kühl werden die Nächte, bei Aufklaren geht es zu Wochenbeginn gerne mal unter 10 Grad. Generell haben wir es mit durchwachsenem Wetter zu tun, dabei sind immer wieder mal Schauerwolken unterwegs.

Länger freundlich ist es vor allem in Richtung Südwesten, wo sich das Hoch etwas mehr bemerkbar macht. Von hier aus dürfte es zum kommenden Wochenende langsam wieder etwas besser werden. Eine neue anhaltende Hitzewelle ist es erstmal nicht erwarten.

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