Wetter morgen am Samstag: Sonne, Saharastaub und Nebel

- Andreas Machalica - Wetter-Redakteur, TV-Moderator - Quelle: wetter.com
Vorfrühling verabschiedet sich - Das Wetter in 60 Sekunden
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Das Wetter in Deutschland ist zum Beginn des Wochenendes am Samstag, den 17.01.2026, von einem winterlichen Hochdruckgebiet bestimmt. Neben zähem Nebel kann sich auch die Sonne zeigen.

Die südwestliche Strömung, mit der uns in den letzten Tagen milde und teils feuchte Atlantikluft erreicht, kommt nun zum Erliegen. Reste von Tiefausläufern über dem äußersten Westen Deutschlands lösen sich auf. Denn das starke Hoch über Westrussland dehnt seinen Einfluss über das Wochenende nach Mitteleuropa aus. Damit dreht der Bodenwind auf östliche Richtungen, und uns erwarten einige ruhige und mäßig kalte Wintertage. Die Nächte werden nun wieder zunehmend frostig.

Der Wetterbericht für Deutschland am Samstag, den 17.01.2026

In der Nacht zum Samstag fällt im Nordwesten und Westen, etwa von Schleswig-Holstein bis zum Saarland, aus dichter Bewölkung noch ab und zu Regen bei Tiefstwerten von 6 bis 1 Grad. Ansonsten verläuft die Nacht trocken und regional klar. Allerdings breitet sich von der Mitte bis in den Südosten in den Niederungen Nebel aus. Außerdem schwappt von Polen her dichter Hochnebel in die Regionen zwischen Vorpommern und Ostsachsen. Da es mit 0 bis -5 Grad verbreitet leicht frostig wird, besteht Glättegefahr.

Es geht am Samstag, typisch für eine winterliche Hochdrucklage, teils trüb, teils sonnig durch den Tag. Der Hochnebel im Osten Deutschlands breitet sich allmählich zur Elbe und weiter Richtung Nordsee aus. Neblig-trüb bleibt es außerdem in vielen Flussniederungen und Becken von der Mitte bis in den Süden. Gute Sonnenchancen gibt es dagegen in den Alpen sowie in den Hochlagen der Mittelgebirge und an deren Nordwestseiten. So wird es in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens recht sonnig. Allerdings ist der Himmel manchmal etwas blass und getrübt durch Saharastaubschlieren, die mit der südlichen Höhenströmung heranwehen. Am Boden weht schwacher bis mäßiger Ost- bis Südostwind, an der Nordsee teils frisch und im Erzgebirge mit starken bis stürmischen Böen (Böhmischer Wind). Die Temperaturen steigen bei Dauergrau auf 1 bis 5 Grad, in Bayerisch-Schwaben kaum über 0 Grad. Milder wird es mit Sonnenschein auf den Bergen sowie ganz im Westen, am Niederrhein und im Ruhrgebiet bis 11 Grad.

Wetter in Deutschland: So geht es ab Sonntag weiter

Ganztägig trüb und grau bleibt es am Sonntag vor allem im Nordwesten sowie in vielen Niederungen des Südwestens. Die Sonne scheint wieder in Nordrhein-Westfalen und in den Hochlagen, vor allem im Schwarzwald und den Alpen. Nach einem teils noch neblig-trüben Tagesbeginn setzt sich auch im gesamten Osten, von Mecklenburg-Vorpommern bis Ostbayern, sonniges Wetter durch. Je nach Nebel und Sonne sind es maximal 0 bis 8 Grad. Über den Erzgebirgskamm weht der Böhmische Wind zeitweise stürmisch.

Die neue Woche beginnt in weiten Teilen Deutschlands mit viel Sonnenschein. Im Westen und Südwesten gibt es allerdings noch einige Nebel- und Hochnebelfelder, besonders zäh in der Oberrheinebene. Die Maxima liegen grob zwischen 0 und 9 Grad, mit den höchsten Werten weiterhin in den Bergen sowie im Westen. Die Nachtfröste breiten sich auf fast ganz Deutschland aus und verschärfen sich allmählich, vor allem im Osten geht es öfter in den mäßigen Frostbereich unter -5 Grad.

Nach der Wochenmitte nähern sich von Nordosten hochreichende Kaltluftmassen und von Südwesten her atlantische Tiefausläufer. Der Ausgang ist noch offen.

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