Wetter morgen am Mittwoch: Von drohendem Luftfrost bis Schauern und Gewittern
Am Mittwoch, den 13. Mai, zeigt sich das Wetter weiterhin ungemütlich. In der Nacht droht regional nicht nur Luft- und Bodenfrost, sondern oberhalb von 600 bis 1000 Metern fällt auch Schnee. Tagsüber gibt es wieder zahlreiche Schauer und Gewitter.
Heute am Dienstag zu Pankratius, schwenkt ein Polartief ostwärts in Richtung Polen durch. In der kalten Luft bilden sich zahlreiche kräftige Schauer und Graupelgewitter, die lokal nasse Schneeflocken oder Schneeregen bis in tiefe Lagen bringen.
Zu Servatius am Mittwoch ist der Höhepunkt der Maikälte überschritten, da es aus Südwesten etwas milder wird. Zugleich besteht am Morgen im Süden trotzdem verbreitet Bodenfrostgefahr. Im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb, an den Alpen sowie generell in den erhöhten Lagen der Mittelgebirge gibt es bei 0 bis -3 Grad sogar Luftfrost.
Der Bonifatius am Donnerstag und die Kalte Sophie am Freitag zeigen sich nur unwesentlich versöhnlicher. Gerade am Freitagmorgen besteht erneut die Gefahr von Bodenfrost, dieses Mal im Norden und in der Mitte.
Der Wetterbericht für Deutschland am Mittwoch, den 13.05.2026
In der Nacht zu Mittwoch zieht eine Okklusionsfront östlich der Elbe mit Regen nach Polen ab, eine neue dafür im Nordwesten auf. Diese kommt bis zum Morgen flott bis Frankfurt, Leipzig und Berlin voran, hinterher lockert es aber großzügig auf und es gibt nur noch einzelne Schauer. Schnee fällt oberhalb von 600 bis 1000 Meter. Auch im Süden verläuft die Nacht zunächst gering bewölkt. Südlich der Donau ist es durchwegs klar, windschwach und sehr kalt. Die Temperaturen gehen im Norden und Westen auf 9 bis 4 Grad zurück, im Süden kühlt es aber auf +3 bis stellenweise -3 Grad ab. Bodenfrost gibt es damit recht verbreitet, regional sogar Luftfrost.
Zur Wochenmitte (Servatius) scheint im Alpenvorland länger die Sonne. Aus der klaren, windschwachen Nacht ist es dort sehr kalt für die Jahreszeit - Bodenfrost und regionaler Luftfrost inklusive. Dafür wird es hier tagsüber etwas wärmer. In der Mitte und im Norden überwiegen die Wolken mit einem weiteren Polartief über der Nordsee. Eine Kaltfront aus Nordwesten sorgt außerdem verbreitet für Schauer und Gewitter.
Die Schneefallgrenze liegt von Nord nach Süd bei 800 bis 1400 Meter. Mit dabei ist erneut kräftiger Wind. Vom Rhein bis zum unteren Main kommt es zu Böen von 60 bis 70 km/h. Die Höchstwerte liegen zwischen 9 Grad bei den Ostfriesischen Inseln und 17 Grad am Oberrhein und in Niederbayern.
Wetter in Deutschland: Ausblick bis zum Wochenende
Am Donnerstag, zu Bonifatius, liegt die Kaltfront über Österreich, womit sich von den Alpen bis Niederbayern dichte Regenwolken halten. Auch sonst überwiegen die Wolken, besonders von NRW über Niedersachsen bis Vorpommern, wo eine weitere Kaltluftstaffel zu liegen kommt. Sonne gibt es weiterhin nur zwischen zahlreichen Schauern und einzelnen Gewittern mit Graupel. Die Schneefallgrenze sinkt wieder auf 1200 bis 600 Meter ab und die Tageshöchstwerte liegen zwischen 8 und 16 Grad.
Der Freitag, die Kalte Sophie, startet nach einer oft klaren und windschwachen Nacht in der gesamten Nordhälfte mit Bodenfrost. Tagsüber bleibt das Wetter dann an der See etwas beständiger, mit längeren Sonnenphasen bei nur noch wenigen Schauern. Je weiter im Süden, desto dichter sind die Wolken und desto häufiger sind auch die teils gewittrigen Schauer. Von Baden bis zum Allgäu bleibt es trüb und nass. Schnee gibt es von Nordwest nach Südost oberhalb von 800 bis 1400 Meter. Die Höchstwerte liegen zwischen 11 Grad im Bergland und bis zu 17 Grad an der Oder.
Das Wochenende bring keinen Temperaturanstieg - mehr als 17 Grad sind kaum möglich. Von beständigem Wetter ist zudem auch keine Rede. Ganz im Gegenteil, im Einflussbereich des Polartroges geht es mit zahlreichen Schauern und Gewittern weiter.