Wetter morgen am Donnerstag: Bis zu 20 Grad und Saharastaub in der Luft

- Martin Puchegger - Wetter-Redakteur, TV-Moderator
Bis zu 20 Grad und Saharastaub in der Luft
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Auch am Donnerstag, dem 5. März, bestimmt Frühlingshoch JANNIS unser Wetter. Nach morgendlichem Nebel steigen die Temperaturen auf bis zu 20 Grad an. Gleichzeitig erreicht Deutschland Saharastaub.

Frühlingshoch JANNIS bleibt für uns wetterbestimmend. Es verlagert sich bis Donnerstag mit seinem Zentrum nach Polen. Damit geraten wir an seine Westflanke, womit die Strömung auf südliche Richtungen dreht. Ein Tief über dem Atlantik und ein weiteres bei Gibraltar stützen den Zustrom warmer Luft von Nordafrika her ebenfalls.

Die Höchstwerte liegen somit im Bereich der 20-Grad-Marke. Die Konzentration an Saharastaub steigt bis zum Wochenende von Südwesten her weiter an, wodurch der Himmel auch mal richtig milchig erscheinen kann.

Der Wetterbericht für Deutschland am Donnerstag, dem 05.03.2026

Entweder geht es sternenklar oder neblig durch die Nacht zu Donnerstag. Besonders im Donauraum breitet sich rasch teils gefrierender Nebel aus, allmählich aber auch von der Ostsee (Seenebel) bis zur Uckermark sowie entlang der Oder und in den Becken und Tälern der Landesmitte. Schlechte Sicht inklusive Straßenglätte sollten also im Berufsverkehr am Donnerstagmorgen eingeplant werden. Der Wind bleibt schwach und es kühlt im Süden und Osten auf frostige 0 bis -5, im Westen und Nordwesten auf +7 bis +1 Grad ab.

Im Laufe des Vormittags lösen sich die meisten Nebelfelder auf. Im Thüringer Becken rund um Erfurt und an der Donau von Ingolstadt bis Ulm sowie am Bodensee kann dies jedoch bis zum Mittag oder frühen Nachmittag dauern. Im äußersten Südwesten sind mit etwas Saharastaub auch wenige hohe Wolken dabei, sonst bleibt der Himmel vielerorts wolkenlos. Die Höchstwerte liegen bei auflandigem Wind an der See bei 4 bis 9 Grad, sonst im Nordosten bei 10 bis 17 und im Westen und Süden verbreitet bei 16 bis 20 Grad. Es weht ein mäßiger, an der Donau, am Mittel- und Niederrhein frischer Wind aus Ost bis Südost.

Wetter in Deutschland: So geht es weiter

Am Freitag geht es mit ähnlich sonnigem und mildem Frühlingswetter sowie den obligatorischen Früh- und Vormittagsnebelfeldern an der Donau weiter. Auch an der Ostsee ist wieder Seenebel dabei, sonst sind Nebelfelder aber selten.
Über die Westhälfte ziehen mit Wüstenstaub vermehrt hohe Wolken hinweg. Die Temperaturen erreichen von Nordost nach Südwest 13 bis 21 Grad, direkt an der See ist es bei 5 bis 12 Grad aber kühler.

Am Wochenende scheint neben einigen hohen Wolken weiterhin die Sonne, nur den Norden, zum Sonntag hin auch den Osten, erreicht ein Tiefausläufer mit dichteren Wolken und einzelnen Regenschauern. Sonst bleibt es trocken, der Wüstenstaub kann die Sicht aber dennoch trüben. Die Temperaturen ändern sich kaum und liegen in der Spitze bei 20 Grad.

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