Wetter morgen am Donnerstag: Luftmassengrenze bringt Schnee und Eis

- Martin Puchegger - Wetter-Redakteur, TV-Moderator
Kräftige Schneefälle, Regen und kurze Auflockerungen
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In der Mitte und im Süden gibt es am Donnerstag, den 19. Februar, teils kräftigen Schneefall, örtlich auch Glatteis. Weiter südlich ist es etwas milder und im Nordosten dagegen frostig kalt.

Das unbeständige und winterlich kalte Wetter setzt sich vorerst fort. Heute, am Aschermittwoch, liegt Tief XIRA über der Normandie und lenkt seine Kaltfront vom Atlantik in Richtung Golf von Genua, wo sich somit ebenfalls ein Tief bildet. Die Warmfront von XIRA liegt inzwischen als Luftmassengrenze mit kräftigem Schneefall über der Mitte Deutschlands. Auch von den Alpen her kommt am Donnerstag im Süden vermehrt Regen auf, der in der Nacht zu Freitag in Schneefall übergeht, da die Polarluft aus dem Norden erneut den Alpenrand erreicht. Mild, aber nass verläuft dann das Wochenende.

Der Wetterbericht für Deutschland am Donnerstag, den 19.02.2026

In der Nacht auf Donnerstag breiten sich kompakte Wolken mit kräftigem Schneefall zur Landesmitte aus. Vom Saarland bis Oberbayern fällt Regen und Schneeregen, teils aber auch Glatteisregen! Auch an der Ostsee sind dichte Wolken unterwegs, die von Rügen bis zum Oderhaff ein paar Schneeschauer bringen. Oft nur gering bewölkt bleibt es von der Nordsee über die Elbregion bis Brandenburg und Ostsachsen. Zumeist leichten bis mäßigen Frost von -9 bis 0 Grad gibt es am Rhein und westlich davon teils mit +1 bis +3 Grad. Im Nordosten hält sich örtlich strenger Frost bei -10 bis -15 Grad.

Eine Luftmassengrenze erstreckt sich tagsüber mit teils kräftigem Schneefall vom Ruhrgebiet über das Rhein-Main-Gebiet südostwärts bis Niederbayern. Am Vormittag ist örtlich auch gefrierender Regen mit Glättegefahr dabei. Weiter südlich ist es milder, es fällt Regen oder Schneeregen. Zunächst ist es aber von Südbaden bis Oberbayern auch noch lange trocken, wenn auch trüb. Am Nachmittag breitet sich dann von den Alpen her vermehrt Regen aus, der zum Abend in Bayern immer öfter in Schneefall übergeht. Nördlich der Mittelgebirgsschwelle ist es trocken und aufgelockert, teils auch mal für einige Stunden sonnig. Zudem ist es frostig und es weht ein schneidend kalter Nordostwind. Letzte Schneeschauer an der Ostsee klingen bis Mittag ab. Die Höchstwerte: in der Nordosthälfte -3 bis +1 Grad, in der Südwesthälfte +2 bis +10 und vereinzelt +11 Grad.

Wetter in Deutschland: Ausblick auf das Wochenende

Der Freitag startet verbreitet frostig, oft sogar mit mäßigem, im Norden und Osten auch mit strengem Frost von unter -10 Grad. Tagsüber klingt letzter Schneefall an den Alpen ab und während es im Alpenvorland etwa südlich der Donau trüb bleibt, scheint sonst in der Osthälfte länger die Sonne. Im Westen und Nordwesten ziehen flott neue Wolken mit Schnee- und Schneeregenschauern auf. Bald fällt aber nur noch Regen. Die Höchstwerte liegen zwischen -3 Grad regional im Osten und +9 Grad im Oberrheingraben.

Am Samstag erreicht die Warmfront mit Schneefall, der zum Teil in Glatteisregen und folglich in Regen übergeht, auch den Osten. Verbreitet ist es trüb und nass und im Westen und Süden sehr windig. Von Nordost bis in den Westen gibt es +3 bis +14 Grad. Auch am Sonntag geht es unter zunehmender Milderung trüb, nass und windig weiter. Nun erwarten uns kühle +4 bis frühlingshaft milde +15 Grad.

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