Wetter morgen am Donnerstag: Schmuddelwetter mit viel Regen und Gewittern
Am Donnerstag, den 14. Mai, ziehen nachts weitere Gewitter und Schauer herein. Tagsüber kommt eine weitere Kaltluftstaffel zum Liegen und bringt weiteres Schmuddelwetter.
Wir verbleiben die restliche Woche im Einflussbereich eines Polartiefs über Südskandinavien. In der Höhe reicht ein Trog, gefüllt mit Kaltluft, von der Polarregion bis nach Mitteleuropa und weitet sich am Donnerstag über die Alpen hinweg südwärts in den zentralen Mittelmeerraum aus. Das befeuert dort die Entwicklung eines Genuatiefs, das am Wochenende zum Balkan weiterzieht und den Alpen viel Neuschnee bringt. Auch im äußersten Süden Deutschlands gibt es reichlich Regen.
Der Wetterbericht für Deutschland am Donnerstag, den 14.05.2026
In der Nacht zu Donnerstag ziehen verbreitet Regenschauer durch, anfangs sind auch noch lokale Gewitter dabei. Kurzzeitig lockern die Wolken auch mal auf, etwas häufiger dann zum Morgen hin südlich von Mosel und Main. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 Meter in Rothaargebirge und dem Harz sowie 1300 Meter in den Chiemgauer Alpen. Lebhafter Wind aus Südwest bis West und Abkühlung auf 8 bis 2 Grad.
Morgen am Donnerstag liegt eine Kaltfront über Österreich, wodurch sich von den Alpen bis nach Niederbayern dichte Regenwolken halten. Auch sonst überwiegen die Wolken, besonders von NRW über Niedersachsen bis nach Vorpommern, wo eine weitere Kaltluftstaffel zum Liegen kommt. Sonne gibt es vornehmlich nur in den Zonen dazwischen und weiterhin auch nur zwischen zahlreichen Schauern und einzelnen Gewittern mit Graupel. Die Schneefallgrenze sinkt bis zum Abend auf 1200 bis 600 Meter ab und die Tageshöchstwerte liegen zwischen 8 und 16 Grad.
Wetter in Deutschland: So geht es weiter
Der Freitag, die Kalte Sophie, startet in der gesamten Nordhälfte nach einer oft klaren und windschwachen Nacht vielerorts mit Frost oder Nebel. Stellenweise ist das aber auch im Süden der Fall. Tagsüber bleibt das Wetter an der See etwas beständiger, mit längeren Sonnenphasen bei nur noch wenigen Schauern. Ein recht sonniger und trockener Tag wartet besonders an der Ostsee, aber auch in Vorpommern auf uns.
Je weiter im Süden, desto dichter sind die Wolken. Südlich des Mains bleibt es überwiegend trüb und nass. Von Thüringen bis Brandenburg und Sachsen entladen sich einige Gewitter. Tagsüber steigt die Schneefallgrenze auf 1000 bis 1400 Meter, je nach Niederschlagsintensität. Die Höchstwerte liegen zwischen rund 10 Grad im Bergland und bis zu 17 Grad an der Oder.
Das Wochenende bringt keinen Temperaturanstieg, denn mehr als 17 Grad sind kaum möglich. Von beständigem Wetter kann zudem keine Rede sein. Ganz im Gegenteil: Im Einflussbereich des Polartroges geht es mit Schauern weiter. Von den Alpen bis nach Niederbayern regnet es mit Tiefdruckeinfluss von Oberitalien her sogar häufig und an den Alpen intensiv.
Es kann besonders nachts bis in viele Täler herabschneien, bevor die Schneefallgrenze tagsüber wieder auf 800 bis 1000 Meter ansteigt. Im Hochgebirge fällt ein halber Meter Neuschnee, auf österreichischer Seite auch mehr! Die Lawinengefahr steigt damit markant an.
So startet die neue Woche
Es wird wärmer, aber nur zögerlich. Der Einfluss des Polartroges lässt nach. Von Westen her steigen der Luftdruck und die Temperaturen in allen Höhen an. Dennoch bleibt es vorerst wechselhaft.
Am Montag und auch am Dienstag erwarten uns weitere Schauer und lokale Gewitter. Zum Wochenstart gibt es maximal 19 Grad, am Dienstag dann bereits bis zu 21 Grad. Es bleibt überwiegend trocken und in der Wochenmitte auch mal länger sonnig bei bis zu 24 Grad.