Wetter heute am Sonntag: Markanter Wetterumschwung mit Gewittern, Starkregen & Sturmböen

- Redaktion - Quelle: wetter.com
Wetter heute: Weiterhin herbstlich mild, aber sonniger
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Eine Kaltfront bestimmt das Wetter am Sonntag, den 16. August, maßgeblich mit. Dabei kommt es zu Gewittern, Starkregen und Sturmböen. Welche Regionen inwiefern betroffen sind, kannst du im Wetterbericht für heute nachlesen.

Der Sonntag bringt einen markanten Wetterumschwung: Während der Norden vergleichsweise frisch und entspannt durch den Tag kommt, staut sich im Süden und Südwesten noch einmal schwülheiße Luft. Dort steigt im Tagesverlauf die Unwettergefahr deutlich an – mit teils kräftigen Gewittern, Starkregen und Sturmböen.

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Was heute wichtig wird:

  • Große Temperaturgegensätze: Im Norden morgens teils unter 10 Grad, im Rhein-Main-Neckar-Raum dagegen schon früh sehr milde bis tropische 22 Grad.
  • Schwülheiß im Südwesten: Dort steigen die Temperaturen tagsüber auf 30 bis 33 Grad, verbunden mit spürbarer Schwüle und hoher Belastung.
  • Unwettergefahr ab Mittag: Vor allem vom Saarland über Rheinland-Pfalz bis nach Franken sind heftige Gewitter mit Sturmböen von 80 bis 100 km/h möglich.
  • Norddeutschland im Vorteil: Zwischen Nordsee, Ostsee und dem nördlichen Binnenland bleibt es meist trocken bei 20 bis 25 Grad und deutlich angenehmerer Luft.
  • Am Abend Fokus auf den Südosten: Zwischen Alpen und Bayerischem Wald droht kräftiger gewittriger Starkregen.

Zwischen frischer Morgenluft und drückender Gewitterhitze

Deutschland erlebt heute ein deutlich zweigeteiltes Wetter. Im Norden startet der Tag vielerorts ausgesprochen frisch, örtlich sogar mit Temperaturen unter 10 Grad. Für die meisten Regionen liegen die Frühwerte jedoch zwischen 14 und 18 Grad. Deutlich milder ist es im Südwesten, besonders im Rhein-Main-Neckar-Gebiet, wo lokal schon am Morgen bis zu 22 Grad erreicht werden.

Tagsüber verschärfen sich diese Unterschiede weiter. Während es im Norden bei meist angenehmen 20 bis 25 Grad bleibt, wird es im Südwesten und in Teilen der Mitte noch einmal hochsommerlich heiß. Dort sind verbreitet 30 bis 33 Grad möglich – begleitet von schwüler Luft, die das Wetter zunehmend belastend macht.

Vom Saarland bis Franken steigt das Gewitterrisiko

Vor allem in der warmen und feuchten Luftmasse über dem Südwesten und Teilen der Mitte sammelt sich reichlich Gewitterenergie. Gleichzeitig sorgt kräftiger Höhenwind dafür, dass sich diese Gewitter besser organisieren können. Damit steigt das Risiko für teils heftige Entwicklungen.

Besonders im Fokus liegt ein Streifen vom Saarland über Rheinland-Pfalz bis nach Franken. Auch zwischen Mosel, Neckar und Main sind kräftige Gewitter möglich. Dabei drohen lokal Sturmböen zwischen 80 und 100 km/h. Wer draußen unterwegs ist, sollte Sonnenschirme, leichte Gartenmöbel und andere lose Gegenstände sichern und bei Gewittern Abstand zu Bäumen halten.

Vormittags noch oft grau, nachmittags brodelt es in der Südhälfte

Am Vormittag zeigt sich der Himmel in einem Streifen über der Mitte vielerorts noch trüb, dazu fällt stellenweise etwas Regen, vereinzelt sind auch schon Gewitter dabei. Im Südosten bleibt es zunächst meist trocken mit aufgelockertem Himmel. Auch im Norden überwiegt zunächst ruhiges und trockenes Wetter.

Am Nachmittag verlagert sich der Schwerpunkt klar in die gesamte Südhälfte. Dort muss verbreitet mit Gewittern gerechnet werden. Im Norden dagegen stellt sich bereits deutlich entspannteres Wetter ein, mit einigen sonnigen Abschnitten – die besten Chancen auf längeren Sonnenschein gibt es an den Küsten.

Kaltfront räumt von Nordwest nach Südost auf

Auslöser für die Gewitter ist eine vorankommende Kaltfront, die von einem Höhentrog unterstützt wird. Sie arbeitet sich im Tagesverlauf weiter in Richtung Südosten vor und beendet nach und nach die schwülheiße Wetterphase. Hinter der Front folgt eine freundlichere Mischung aus Sonne und Wolken, einzelne Schauer bleiben aber eher die Ausnahme.

Am Abend noch heikel im Alpenraum und Richtung Bayerischer Wald

Auch am Abend ist die Lage im Süden und Südosten noch nicht ausgestanden. Dort halten sich Gewitter, und vor allem zwischen den Alpen und dem Bayerischen Wald muss örtlich mit kräftigem gewittrigem Starkregen gerechnet werden. In diesen Regionen kann es durch langsam ziehende Zellen lokal längere Zeit intensiv regnen.

Im Norden und Nordwesten beruhigt sich das Wetter dagegen bereits deutlich. Dort klingt der Sonntag meist freundlich und wesentlich angenehmer aus – ein klarer Kontrast zu den teils unwetterartigen Entwicklungen weiter südlich.

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