Wetter 16 Tage: Hitzewelle bringt Unwettergefahr mit sich
Die nächste Hitzewelle steht bevor. Und mit ihr wächst die Gefahr für kräftige Gewitter.
Zusammenfassung: Nach den jüngsten Hitzetagen baut sich in Deutschland bereits die nächste Hitzewelle auf. Vor allem im Südwesten steigen die Temperaturen erneut auf über 30 Grad. Zunächst bleibt es vielfach trocken, doch mit der aufgestauten Hitze wächst auch das Risiko für kräftige Schauer und Gewitter – lokal mit Starkregen, Hagel und Sturmböen.
Neue Hitzewelle baut sich über Deutschland auf
Viele Menschen haben in den vergangenen Tagen immer wieder auf die Wetter-App geschaut und sich gefragt: Wann kommt endlich Regen, wann folgt die nächste Abkühlung? Doch gerade nach intensiver Hitze bringen Gewitter nicht nur Erleichterung, sondern oft auch Unwettergefahr mit sich.
Genau diese Wetterlage deutet sich nun erneut an. Über West- und Südwesteuropa liegen Hochdruckgebiete, die vor allem im Südwesten Deutschlands wieder für sehr warme bis heiße Luft sorgen. Dort steigen die Temperaturen in den kommenden Tagen erneut auf über 30 Grad. Im Nordosten bleibt es dagegen vorerst etwas gemäßigter, mit Werten meist unter der 30-Grad-Marke.
Hitzetage haben in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen
Ein Blick auf die Entwicklung seit 1951 zeigt, dass die Zahl der Hitzetage in Deutschland deutlich gestiegen ist. Damals war extreme Hitze noch wesentlich seltener. Inzwischen hat sich die Anzahl der Hitzetage in vielen Regionen nahezu verdreifacht. Je nach Region fallen die Veränderungen sogar noch markanter aus.
- Seit den 1950er-Jahren deutlich mehr Hitzetage
- In vielen Regionen fast eine Verdreifachung
- Regional teils noch stärkere Zunahme
Temperaturtrend: Besonders im Südwesten wird es wieder heiß
Am Beispiel Frankfurt zeigt sich der Trend besonders gut: Aktuell liegen die Temperaturen noch knapp unter 30 Grad, in den nächsten Tagen geht es jedoch deutlich nach oben. Zwar gibt es bei der genauen Entwicklung noch gewisse Unsicherheiten, die Tendenz ist aber klar: 30 Grad und mehr sind wahrscheinlich.
Ab dem Wochenende um den 18. und 19. Juli könnten die Temperaturen dann wieder leicht zurückgehen. Gleichzeitig steigt die Wahrscheinlichkeit für Niederschläge – und damit auch für Schauer und Gewitter.
Zunächst trocken, dann steigt das Gewitterrisiko
In der Woche vom 6. bis 12. Juli zeigt sich Deutschland beim Niederschlag überwiegend von einer trockenen Seite. Gerade das kann die Wetterlage besonders belastend machen: Die Hitze staut sich immer weiter auf, die Luft fühlt sich zunehmend schwül an.
Wenn sich die Spannung dann entlädt, kann es örtlich heftig werden. Schauer und Gewitter können sich rasch entwickeln und regional unwetterartig ausfallen.
- Starkregen mit Überflutungsgefahr
- Voll laufende Keller und überlastete Kanalisation
- Hagel
- Sturmböen
Auch Wettermodelle sehen Potenzial für kräftige Gewitter
Auch das europäische Wettermodell stützt diese Entwicklung. Für die Woche vom 13. bis 19. Juli werden die Niederschlagsabweichungen eher im neutralen Bereich gesehen. Das bedeutet: Zunächst bleibt es in vielen Regionen weiterhin trocken, während sich die Hitze mehr und mehr aufbaut.
Gerade diese Kombination ist kritisch. Denn wenn dann Feuchtigkeit und Hebung dazukommen, kann es ordentlich krachen. Die Wahrscheinlichkeit für kräftige Gewitterlagen nimmt damit im Verlauf deutlich zu.
Fazit
Deutschland steuert auf die nächste Hitzewelle zu – vor allem im Südwesten mit erneut über 30 Grad. Während es anfangs noch trocken bleibt, nimmt mit der aufgestauten Hitze die Schwüle und damit auch das Unwetterpotenzial zu. Zum nächsten Temperaturdämpfer könnten daher ausgerechnet kräftige Gewitter führen – lokal mit Starkregen, Hagel und Sturmböen.
Dieser Text wurde mit Hilfe von KI-Systemen und auf Basis von wetter.com-Daten erstellt und von der Redaktion überprüft.
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