Unwettergefahr in Deutschland steigt: Nach der Hitze immer mehr kräftige Gewitter
Die Temperaturen in Deutschland schnellen auch in der neuen Woche in die Höhe. Doch die Hitze wird zunehmend explosiv: In den kommenden Tagen steigt die Gefahr kräftiger Gewitter bis hin zu lokalen Unwettern deutlich an.
Nach der aktuellen Hitze nimmt in der neuen Woche vom 13. bis zum 19. Juli die Gewittergefahr deutlich zu. Vor allem ab der Wochenmitte und zum Wochenende sind örtlich kräftige Gewitter mit Hagel, Sturm und Starkregen möglich. Besonders betroffen sind voraussichtlich der Süden und Südwesten, während der Norden insgesamt seltener - und etwas schwächere - Gewitter abbekommt.
Das Wichtigste im Überblick
- Nach der Hitze steigt in der neuen Woche die Gewittergefahr
- Örtlich drohen Unwetter mit Hagel, Sturm und Starkregen
- Besonders im Süden und Südwesten sind kräftige Gewitter wahrscheinlich
- Der Norden bleibt voraussichtlich häufiger verschont
- Zum Wochenende werden Gewitter verbreiteter
- Am Sonntag gehen die Temperaturen etwas zurück
Nach der Hitze steigt die Unwettergefahr
In der neuen Woche folgt auf die große Hitze eine zunehmend gewitteranfällige Wetterlage. Dabei gilt: Nicht überall wird es Unwetter geben, doch in den Gewitterzentren drohen lokal durchaus extreme Wettererscheinungen. Dazu zählen Hagel, schwere Sturmböen und Starkregen.
Wochenstart: Im Norden erste Gewitter, sonst weiter heiß
Bereits zum Wochenstart sind im Norden einzelne Gewitter möglich. Dort bleiben die Temperaturen mit 23 bis 28 Grad noch vergleichsweise angenehm. In anderen Landesteilen setzt sich die Hitze hingegen fort. Besonders im Rhein-Main-Gebiet werden am Montag Spitzenwerte bis 36 Grad erreicht.
Die Trockenheit bleibt dabei ein großes Thema. In vielen Regionen ist sie weiterhin ausgeprägt, teils besteht eine sehr hohe Waldbrandgefahr.
Die Wetterlage: Tiefdruckeinfluss nimmt zu
Verantwortlich für die Entwicklung ist eine Umstellung der Großwetterlage. Ein kräftiges Hochdruckgebiet erstreckt sich derzeit von Schottland über Deutschland bis nach Nordafrika. Während das Hoch über Nordafrika bestehen bleibt, verlagert sich das schottische Hoch langsam in Richtung Baltikum.
Gleichzeitig nähert sich ein Tief über der Biskaya langsam Mitteleuropa an. Dadurch wird die Atmosphäre zunehmend labiler. Mit wachsendem Tiefdruckeinfluss steigt im Verlauf der Woche die Wahrscheinlichkeit für örtlich kräftige Gewitter.
So entwickelt sich das Wetter im Wochenverlauf
Dienstag
- Einzelne Gewitter vor allem im Osten und Süden
- Im Nordwesten meist trocken
- Im Südwesten hohe Wärmebelastung und eine tropische Nacht mit teils 23 Grad
- Tageshöchstwerte bis 36 Grad
Mittwoch
- Weiterhin sehr warm bis heiß
- Höchstwerte bis 35 Grad
- Im Südwesten örtlich kräftige Gewitter möglich
Donnerstag und Freitag
- Im Südwesten weiterhin Gewitterrisiko
- Im Norden und Osten oft sonnig
- Dort verbreitet Hitze und teils ideales Badewetter
Zum Wochenende
- Gewitter treten voraussichtlich verbreiteter auf
- Einzelne Gewitter können heftig ausfallen
- Lokal Unwettergefahr durch Hagel, Sturm und Starkregen
Norddeutschland wohl am wenigsten betroffen
Nach aktuellem Stand wird der Norden von der Gewitterlage am wenigsten abbekommen. Schauer und Gewitter sind dort seltener und meist auch weniger intensiv. In den übrigen Regionen kann es dagegen lokal kräftig krachen.
Zum Sonntag etwas weniger heiß
Am Sonntag dürfte die große Hitze etwas nachlassen. Durch die zunehmende Gewittertätigkeit gehen die Temperaturen voraussichtlich leicht zurück. Ganz verschwinden wird das sommerliche Wetter aber noch nicht.
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Dieser Text wurde mit Hilfe von KI-Systemen und auf Basis von wetter.com-Daten erstellt und von der Redaktion überprüft.
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