Starkregen in Südchina: Flutsaison startet mit schweren Überschwemmungen
Hüfthohes Wasser auf den Straßen, über 200 Menschen evakuiert: Starke Regenfälle setzen in der südchinesischen Region Guangxi zum Start der Flutsaison Wohngebiete unter Wasser.
Zum Beginn der Hochwassersaison in China haben schwere Regenfälle in der südchinesischen Region Guangxi Straßen und Wohngebiete überflutet. Besonders betroffen war die Stadt Qinzhou, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Dort standen mehrere Straßenzüge unter Wasser. Autos wurden überflutet, Bewohner mussten aus betroffenen Häusern und von überfluteten Straßen in Sicherheit gebracht werden.
Viel Regen in den Sommermonaten
Rettungskräfte brachten nach Berichten chinesischer Staatsmedien über 200 Menschen in Sicherheit. In Teilen Qinzhous fielen demnach innerhalb kurzer Zeit extreme Regenmengen. In einzelnen Stadtgebieten stand das Wasser hüfthoch, auf Hauptstraßen mehr als einen Meter. Berichte über Todesopfer lagen zunächst nicht vor.
China befindet sich seit Anfang April offiziell in der Hochwassersaison. In Südchina dauert diese gewöhnlich von April bis Oktober. Besonders kritisch sind vielerorts die Sommermonate, wenn Monsunregen, Taifune und bereits gesättigte Böden das Risiko von Überschwemmungen, Erdrutschen und Sturzfluten erhöhen.
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