Sachsen: Unwetter verwüstet Fürst-Pückler-Park - Teile bleiben gesperrt

- Redaktion - Quelle: dpa
Sachsen: Unwetter verwüstet Fürst-Pückler-Park - Teile bleiben gesperrt
© picture alliance / imageBROKER | Markus Beck
Der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau ist Teil des UNESCO-Welterbes.

Umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste: Ein Unwetter hat am Dienstagabend dem Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau zugesetzt. In Bayern wurde eine Stadt durch einen Blitz zweigeteilt.

Nach einem Unwetter in Sachsen müssen Besucher:innen des Fürst-Pückler-Parks in Bad Muskau (Oberlausitz) vorerst auf einen großen Teil der Anlage verzichten. Am Dienstagabend entstanden erhebliche Schäden am Gehölzbestand, teilte die Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau mit.

Die Stiftung rät derzeit davon ab, die Anlage zu betreten. Gefahrenbereiche wurden abgesperrt. Geöffnet bleiben lediglich das Neue Schloss mit dem Vorwerk sowie dessen Umgebung.

Ausmaß der Schäden noch unklar 

Mitarbeiter:innen verschaffen sich den Angaben zufolge am Mittwoch einen Überblick über die Schäden im 830 Hektar großen Park. Bekannt ist bislang, dass Äste abbrachen und Bäume umstürzten. Wie groß die Schäden insgesamt sind, ist noch unklar. Die größten Gefahren sollen möglichst bis zum Wochenende beseitigt werden.

Die Aufräumarbeiten könnten durch weitere Unwetter erschwert werden. Der Deutsche Wetterdienst erwartet am Mittwochnachmittag und -abend erneut einzelne Gewitter mit heftigem Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen in der Oberlausitz.

Schranken defekt: Blitz sorgt für zweigeteilte Stadt

Auch anderswo sorgten Gewitter am Dienstag für Schlagzeilen. So funktionierten nach einem Blitzeinschlag im schwäbischen Städtchen Harburg die Schranken an zwei Bahnübergängen zwischenzeitlich nicht mehr. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Schaden am Mittwochmorgen behoben.

Der Ort sei faktisch zweigeteilt gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Die beiden betroffenen Straßen seien die einzigen, die die Westhälfte des Ortes mit der Osthälfte verbinden. Vorübergehend waren diese nicht mehr mit dem Auto zu passieren. Für die Anwohner:innen bedeutete die Sperrung zeitweise kilometerlange Umwege.

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