Glätte-Live-Ticker: BER geht von normalem Flugbetrieb aus
Eisregen und Schneefall erhöhen weiterhin die Glättegefahr. Besonders im Nordosten war es am Freitag kritisch! Hier gibt's alle Infos zu Unfällen, Straßensperrungen, Bahn- und Flugstörungen.
Der Nordosten von Deutschland gab es am Freitag, 6. Februar 2026, noch mit einer angespannten Wetterlage: Eisregen und Schneefall durch Tief ROMINA sorgten für eine erhöhte Glättegefahr! Wo gefrierender Regen auf kalte Straßen trifft, kann sich binnen kurzer Zeit Glatteis bilden, das Risiko für Unfälle steigt deutlich. Verzögerungen und Ausfälle bei Bahn, Einschränkungen im Nahverkehr sowie Probleme auf Autobahnen und Landstraßen sind zu erwarten. Am Samstag hat sich die Lage wieder normalisiert. Am Flughafen BER in Berlin starten wieder alle Maschinen. Neue Glätte ist aber schon in der Nacht zum Sonntag angesagt.
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Samstag, 07.02.2026
10 Uhr: BER geht von normalem Flugbetrieb aus
Der Flugbetrieb am Hauptstadtflughafen BER ist nach Unternehmensangaben stabil. Er sei am Morgen regulär angelaufen, teilte eine Sprecherin mit. "Wir erwarten einen normalen Verkehrstag mit etwa 60.000 Passagieren", so die Sprecherin weiter. Auf der Internetseite des Unternehmens waren am frühen Morgen zunächst noch Verspätungen und Flugausfälle ausgewiesen.
Aufgrund von Blitzeis war der Flugbetrieb in Schönefeld von Donnerstagabend an eingestellt. Erst Freitagmittag hoben die ersten Maschinen wieder ab. Es fielen aber viele Flüge aus und es gab Verspätungen. Bis zum Freitagabend wurden nach Angaben der Flughafensprecherin etwa Dreiviertel der geplanten rund 500 Starts und Landungen gestrichen.
Freitag, 06.02.2026
16:20 Uhr: Geduldsprobe für Fluggäste am BER
Der Flugbetrieb am Hauptstadtflughafen BER ist am Freitag wieder angelaufen. Es kommt aber weiterhin zu mehrstündigen Verspätungen und Ausfällen, wie aus den Fluginformationen auf der Internetseite des BER hervorgeht. Aufgrund der Witterung dauerten die Enteisungen der Flugzeuge deutlich länger als sonst üblich, sagte eine Sprecherin.
15:39 Uhr: Betrieb am Flughafen BER läuft langsam wieder an
"Der BER nimmt den Flugbetrieb wieder auf", sagte eine Sprecherin des Flughafens am Nachmittag. Gegen 13 Uhr startete demnach das erste Flugzeug in Richtung Amsterdam. Schritt für Schritt werde derzeit der Betrieb hochgefahren. Es kam bis in den Nachmittag hinein zu stundenlangen Verspätungen und weiteren Ausfällen. "Die Enteisung dauert entsprechend den aktuellen Witterungsbedingungen bis zu einer Stunde und damit mehr als doppelt so lange wie üblich", hieß es.
Die Airlines entscheiden laut Sprecherin letztlich eigenständig, ob die Flüge durchgeführt oder gestrichen werden.
12:45 Uhr: Betrieb am Flughafen BER soll wieder anlaufen
Am Hauptstadtflughafen BER soll der Flugbetrieb am Freitag wieder anlaufen. Das teilte eine Sprecherin des Flughafens mit. Wann genau die ersten Maschinen landen und starten dürften, ließ sie offen. Die Enteisung dauere entsprechend den aktuellen Witterungsbedingungen bis zu einer Stunde und damit mehr als doppelt so lange wie üblich, hieß es. Es kommt weiterhin zu massiven Verspätungen und Flugstreichungen. Wegen Blitzeises und Eisregens waren seit Donnerstagabend keine Starts und Landungen möglich.
11:27 Uhr: Flughafen BER stoppt Betrieb
Eisregen ist für Flughäfen nach Ansicht des Luftfahrtexperten Cord Schellenberg ein hohes Sicherheitsrisiko. "Für Piloten sind eisglatte Pisten absolute Ausschlusskriterien. Da ist null Spielraum", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Da geht nichts, und da rollt auch nichts."
Am Hauptstadtflughafen BER in Schönefeld wurde am frühen Freitagmorgen der Betrieb wegen Eisglätte eingestellt. Bereits am Donnerstagabend hatte das Wetter den Flughafen lahmgelegt.
Wenn die Sicherheit bei Start und Landung nicht gewährleistet sei, müsse der Verkehr eingestellt werden, sagte Schellenberg. Das gelte auch für den Boden: "Denn wenn Flugzeuge nicht mehr rollen können, können auch die Betriebsfahrzeuge wie Busse, Technik- oder Rettungswagen nicht mehr auf dem Vorfeld fahren." Der Flughafen sei dann insgesamt nicht mehr nutzbar.
10:12 Uhr: Tödlicher Unfall bei Neustadt/Dosse
Eine 82-Jährige starb aus dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin: Sie kam am Donnerstag mit ihrem Wagen auf der Bundesstraße 5 zwischen Bückwitz und Kampehl bei Neustadt/Dosse in den Gegenverkehr und prallte mit einem Auto zusammen. Nach Angaben der Polizei dürfte Glätte auch hier eine Rolle gespielt haben.
10:10 Uhr: Mehrere Glätte-Unfälle auf A10 bei Birkenwerder
Wegen mehrerer Glätteunfälle ist die A10 zwischen Mühlenbeck und Birkenwerder (Kreis Oberhavel) in Fahrtrichtung Hamburg am Morgen gesperrt worden. Zwei Menschen wurden auf dem Abschnitt des nördlichen Berliner Rings schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Autofahrer werden gebeten, vorsichtig zu fahren.
Bei einem Unfall gegen 6.30 Uhr prallte ein Transporter in die Leitplanke, wie die Polizei mitteilte. Kurz darauf landete ein Pkw auf dem Dach. Zwei Menschen kamen schwer verletzt in ein Krankenhaus. Außerdem ereignete sich ein Auffahrunfall im gleichen Abschnitt. Aufgrund umfangreicher Bergungsmaßnahmen sei die A10 in dem Bereich gesperrt worden, sagte ein Sprecher der Polizei.
Die Polizeidirektion Nord, die für die Landkreise Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz zuständig ist, meldete rund 30 Unfälle auf Autobahnen innerhalb von 24 Stunden.
09:26 Uhr: Glätte führt zu mehreren Unfällen im Magdeburger Umland
Die derzeitige Glätte auf den Straßen Sachsen-Anhalts hat im Magdeburger Umland mehrere Unfälle verursacht. In dem Geschehen sei bislang niemand verletzt worden und auch größere Straßensperrungen blieben bisher aus, teilte die Polizei mit.
Demnach kam es am Morgen im Salzlandkreis zu mehreren Auffahrunfällen, bei denen Fahrzeuge aufgrund von Glätte ineinander gerutscht seien. Zudem kamen einzelne Autos alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab. Ein Auto sei den Angaben nach mit einer Hauswand kollidiert.
Auch auf der Autobahn 2 gerieten laut Polizeiangaben Autos von der Fahrbahn ab. Alles in allem hielten sich die glättebedingten Unfälle jedoch in Grenzen, wie die Polizei weiter mitteilte.
08:15 Uhr: Flüge von Frankfurt nach Berlin gestrichen
Am Hauptstadtflughafen BER in Schönefeld können auch am frühen Morgen vorerst keine Maschinen starten. Die Auswirkungen sind auch an Frankfurter Flughafen zu spüren. Eine Maschine mit Ziel Berlin sei nach Frankfurt umgeleitet worden, sagte eine Sprecherin. Sechs Flüge aus Frankfurt nach Berlin seien annulliert worden.
07:50 Uhr: Blitzeis am Flughafen BER! Weiterhin kein Betrieb
Am Hauptstadtflughafen BER in Schönefeld können auch am frühen Freitagmorgen vorerst keine Maschinen starten. "Aufgrund von Blitzeis und anhaltendem Eisregen sind aktuell keine Starts und Landungen am BER möglich", teilte eine Sprecherin des Flughafens mit. Der Winterdienst der Flughafengesellschaft habe die Flugbetriebsflächen die gesamte Nacht über mit Enteisungsmittel behandelt, aber ohne Erfolg, sie seien spiegelglatt. Wann der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden könne, sei aktuell unklar.
"Zum Schutz von Passagieren und Mitarbeitenden ist der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt. Passagiere werden gebeten, ihren Flugstatus vor Anreise regelmäßig zu prüfen", führte die Sprecherin aus. Aufgrund von Blitzeis waren bereits am Vorabend keine Starts und Landungen möglich.
Fluggäste warteten auf Betriebsbeginn
Am Freitagmorgen warteten bereits wieder Fluggäste auf Betriebsbeginn. Ein dpa-Reporter berichtete von vielen Menschen, die sich im Flughafengebäude aufhielten und auf ihre Flüge warteten. Räummaschinen waren auf dem Flugfeld im Einsatz. "Wir dachten
ursprünglich, dass wir mit dem Betrieb starten können. Das war aber nicht möglich", so die BER-Sprecherin gegen 7:30 Uhr. "Es kommt zu massiven Verspätungen und Flugausfällen."
Sobald der Betrieb wieder aufgenommen werde, könnten die Airlines in der Regel entscheiden, ob der Flug noch heute stattfindet, ausfällt oder verschoben wird, erklärte sie. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden soll, ließ sie jedoch offen. "Die Fluggäste werden gebeten, ihren Flugstatus zu prüfen."
07:35 Uhr: Im Landkreis Diepholz fällt die Schule aus
Bei anhaltendem Winterwetter und eisglatten Straßen fällt im niedersächsischen Landkreis Diepholz erneut die Schule aus. Vor allem auf den Nebenstraßen gebe es Beeinträchtigungen im Verkehr - und erhebliche Einschränkungen auch im Nahverkehr, teilte der Landkreis online mit. Daher falle der Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler der allgemein- und berufsbildenden Schulen aus. An den Berufsschulen Dr. Jürgen Ulderup in Diepholz und Sulingen sowie für die Berufsschulen Syke sei Distanzunterricht angeordnet worden. Schülerinnen und Schüler, die dennoch zur Schule kommen, werden dort aber betreut, wie der Landkreis ankündigte.
07:00 Uhr: Neubrandenburg, Rügen, Vorpommern - Busverkehr eingestellt
Wegen Glätte ist der Linienverkehr der Stadtbusse in Neubrandenburg vorerst vollständig eingestellt worden. Wann der Fahrbetrieb wieder aufgenommen werden kann, ist unklar, wie die Neubrandenburger Stadtwerke mitteilten. Das Unternehmen werde informieren, sobald die Busse wieder fahren könnten.
Auch die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen teilte mit, dass es wegen der aktuellen Wetterlage und des starken Eisansatzes bis auf weiteres in den Gebieten Rügen und Vorpommern keinen Busverkehr geben werde. Reisende wurden aufgefordert, sich telefonisch oder auf der Homepage zu informieren, ab wann die Busse wieder fahren. Es wurde zudem darum gebeten, Kinder nicht allein zur Haltestelle zu schicken.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in Mecklenburg-Vorpommern gebietsweise vor einer hohen Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz. Nach Angaben des DWD besteht örtlich Gefahr für Leib und Leben durch plötzlich gefrierenden Regen. Die Warnung gilt bislang bis zum Vormittag um 9 Uhr.
01:30 Uhr: Tödlicher Unfall in Karlsruhe
In der Nacht auf Freitag ist es gegen 0:20 Uhr im Karlsruher Stadtteil Daxlanden zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang gekommen. Der Unfall ereignete sich auf der Daxlander Straße nahe der Straßenbahnhaltestelle Mauerweg. Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen war ein 21 Jahre alter Autofahrer mit einem Chevrolet auf der Daxlander Straße unterwegs, als er in einer langgezogenen Kurve von der Fahrbahn abkam. Der Wagen rutschte seitlich gegen einen Mast der Straßenbahnoberleitung. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto total zerstört und in der Mitte zerquetscht.
Der Fahrer erlitt dabei schwerste Verletzungen. Rettungskräfte versuchten noch an der Unfallstelle, den Mann zu reanimieren, jedoch verstarb er noch vor Ort. Zum Unfallzeitpunkt herrschten in Karlsruhe Temperaturen um den Gefrierpunkt. Zudem gab es stellenweise Glätte auf der Fahrbahn. Ob dies eine Rolle bei dem Unfall spielte, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die hierzu die Ermittlungen aufgenommen.
Donnerstag, 05.02.2026
20:30 Uhr: Unfallserie auf glatter A10 mit zahlreichen Verletzten
Auf der eisglatten Autobahn 10 bei Potsdam sind bei einer Reihe von Unfällen insgesamt 19 Menschen verletzt worden. Nach Angaben des Lagezentrums der Polizei in Potsdam sind zwischen dem Autobahndreieck Nuthetal und der Anschlussstelle Michendorf in
beiden Fahrtrichtungen jeweils mehrere Fahrzeuge bei großer Glätte ineinander gefahren.
Nach derzeitigen Erkenntnissen seien von den 19 Verletzten drei ins Krankenhaus gekommen. Die 16 Leichtverletzten seien ambulant behandelt worden, so die Polizei. Neben einer Reihe von Pkw waren den Angaben zufolge an den Unfällen auch ein Lkw und zwei
Kleintransporter beteiligt.
18:00 Uhr: Glätte-Warnung für den Westen und Nordwesten Brandenburgs
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt aktuell vor den erhöhten Risiken durch Glatteis im Westen und Nordwesten Brandenburgs. "Es besteht hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz", so der DWD. Die amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis gilt nach derzeitigem Stand bis 21.00 Uhr.
Betroffen sind die Landkreise Teltow-Fläming, Potsdam-Mittelmark, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz. Der DWD empfiehlt, Aufenthalte im Freien und Fahrten möglichst zu vermeiden oder im Straßenverkehr besonders auf Eis zu achten. Es könne zu Beeinträchtigungen auf allen Wegen kommen.
14:10 Uhr: Hauptsächlich Blechschäden bei Unfällen im Osten
Auf winterlich glatten Straßen und teils bei Regen ist es seit dem frühen Morgen im Ostteil Mecklenburg-Vorpommerns zu elf witterungsbedingten Verkehrsunfällen gekommen. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Neubrandenburg blieb es überwiegend bei Blechschäden. Es habe etwa Kollisionen mit Leitplanken, Zäunen oder Mauern gegeben, sagte eine Sprecherin. Auf Rügen seien bei einem Unfall zwei Menschen leicht verletzt worden. Der Gesamtschaden der Unfälle werde auf knapp 54.000 Euro geschätzt.
13:45 Uhr: Berlin - Oberirdische U-Bahn-Abschnitte teilweise wieder befahrbar
Nach Einschränkungen durch Eis und Glätte fahren die U-Bahnen auf den oberirdischen Abschnitten der Linien U2 und U3 teilweise wieder. Das teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) am Mittag mit. So sei der Betrieb der U2 zwischen Pankow und Potsdamer Platz sowie bei der U3 zwischen Spichernstraße und Breitenbachplatz wieder aufgenommen worden. An anderen Stellen sind die beiden U-Bahnlinien jedoch noch unterbrochen.
Für einige Stunden konnten die oberirdischen Abschnitte der U2 und U3 nicht oder nur eingeschränkt befahren werden. Grund war demnach Blitzeis auf den Stromschienen.
Einige Abschnitte noch unterbrochen
In Kürze soll der U3-Abschnitt bis zu Station Krumme Lanke wieder befahrbar sein, teilte das Unternehmen mit. Zwischen Warschauer Straße und Gleisdreieck ist die U3 derzeit noch unterbrochen. Hier seien ersatzweise Busse unterwegs. Zudem arbeiteten Kräfte der BVG an der Enteisung des U2-Abschnitts zwischen Bahnhof Zoologischer Garten und Potsdamer Platz.
Wegen der angekündigten Wetterbedingungen waren den Angaben zufolge sowohl auf den Strecken der Straßenbahnen als auch im U-Bahn-System in der Nacht und am Vormittag Spezialfahrzeuge im Einsatz, um die Anlagen freizuhalten. Im Bus- und Straßenbahnverkehr fuhren alle Linien, hieß es von der BVG.
12:00 Uhr: 26-Jährige rutscht mit ihrem Auto in Bus
Eine Frau ist mit ihrem Auto in einen Stadtbus gerutscht. Laut Polizei ist die 26-Jährige mit ihrem Auto am Donnerstagmorgen auf der Platanenstraße in Neubrandenburg (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) unterwegs gewesen und auf glatter Straße seitlich mit einem Bus kollidiert, der mit Fahrgästen besetzt war.
Verletzt wurde nach aktueller Kenntnis niemand. Das Auto der jungen Frau wurde abgeschleppt. Der Sachschaden wird auf ungefähr 15.000 Euro geschätzt.
11:45 Uhr: Flugzeuge am BER starten wieder
Nachdem am Morgen keine Maschine mehr vom BER abheben konnte, geht der Betrieb allmählich wieder los. Wegen dicken Eisschichten auf den Maschinen müssen Fluggäste allerdings weiter Geduld mitbringen.
Am Berliner Flughafen BER können die ersten Flugzeuge wieder starten. "Es geht langsam, langsam wieder los", sagte eine Sprecherin. Die erste Maschine startete demnach am späten Vormittag mit großer Verspätung. Aufgrund schnell gefrierenden Regens war am Morgen zunächst eine Enteisung der Flugzeuge nicht möglich, weswegen keine Maschinen vom Hauptstadtflughafen abheben konnten.
"Fluggäste brauchen weiterhin Geduld", so die Sprecherin. Der Flughafen sei noch nicht wieder im Normalbetrieb. Es werde noch den ganzen Tag zu Verspätungen oder Streichungen kommen, da wegen der dicken Eisschicht auf den Flugzeugen die Enteisungen doppelt so lang wie üblich bräuchten, sagte sie.
Das könne pro Flugzeug bis zu 60 Minuten dauern. Es werde in zwei Schichten enteist. Zuerst muss demnach eine Enteisungsflüssigkeit auf das Flugzeug. Danach müsse die Maschine versiegelt werden.
10:02 Uhr: Busse fahren wegen Eisregens in der Region Waren nicht
Wegen Eisregens und Glätte kommt es an der Mecklenburgischen Seenplatte zu Einschränkungen im Busverkehr. Donnerstagfrüh fallen nach Angaben der Mecklenburg-Vorpommerschen Verkehrsgesellschaft (MVVG) Busse im Bereich Waren an der Müritz aus. Auch in anderen Bereichen des Landekreises könne es zu Einschränkungen bei der Bedienung einzelner Haltestellen kommen, wie die MVVG auf ihrer Website mitteilte.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Teile von Mecklenburg-Vorpommern vor Glatteis. Demnach kann es im Osten Mecklenburg-Vorpommerns sowie auf Teilen Usedoms zu gefrierendem Regen mit unwetterartiger Glätte kommen.
09:55 Uhr: Kein Bus, verspätete Züge - Glatteis löst Störungen in Brandenburg aus
In Südbrandenburg kommt es wegen des Winterwetters zu Störungen bei Bussen und Bahnen. Nach Angaben der Verkehrsbetriebe ist der Nahverkehr in den meisten Regionen unterbrochen, in Cottbus können jedoch Busse und Straßenbahnen fahren. Auch bei Regionalzügen kommt es zu Ausfällen.
Wegen vereister Straßen ist der ÖPNV in Senftenberg, Lauchhammer und Großkmehlen eingestellt, wie die Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mitteilte. Auch der Linienbetrieb in Teltow-Fläming liegt nach Angaben der Verkehrsgesellschaft derzeit im gesamten Gebiet still. In Cottbus können Busse und Bahnen fahren, wie Cottbusverkehr mitteilte. Demnach kommt es jedoch zu Verspätungen und Busse seien angehalten, langsam zu fahren. Im umliegenden Landkreis Spree-Neiße liege der Linienbetrieb hingegen nahezu still. Ausschließlich in Schwarze Pumpe fahren laut einem Sprecher der Verkehrsgesellschaft einzelne Linien.
In den Landkreisen Elbe-Elster und Dahme-Spreewald soll der Busverkehr bis 10 Uhr schrittweise wieder aufgenommen werden.
Ausfälle im Regionalverkehr der Bahn
Auch Fahrgäste der Bahn müssen sich in Brandenburg auf Störungen im Regionalverkehr einstellen. Auf mehreren Linien kommt es witterungsbedingten Ausfällen, wie das Unternehmen DB Regio auf der Plattform X informierte.
In Südbrandenburg sind die Linie RE3 zwischen Luckenwalde und Berlin-Südkreuz sowie die Linie RB24 zwischen Blankenfelde und Berlin-Lichtenberg betroffen. Zudem führten Reparaturen an Weichen zu Störungen im Bahnverkehr von und nach Hennigsdorf.
09:21 Uhr: Eis auf den Wasserstraßen legt Schifffahrt in Niedersachsen lahm
Eis auf den wichtigen Wasserstraßen in Niedersachsen führt zu immer mehr Einschränkungen für die Binnenschifffahrt. Am Freitag ab 18 Uhr werde der Mittellandkanal zwischen Minden in Nordrhein-Westfalen und der Schleuse Anderten in Hannover gesperrt, teilte die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes mit.
Seit Mittwochabend gesperrt sind der Abzweig Stichkanal Salzgitter und der Abzweig Elbe-Seiten-Kanal. Seit Dienstag gesperrt ist der Stichkanal Hildesheim. Den Angaben zufolge waren in dieser Woche mehrere Eisbrecher im Einsatz.
Der Elbe-Seitenkanal sowie der Mittellandkanal von der Schleuse Sülfeld bei Wolfsburg bis Magdeburg wurden schon am 30. Januar für den Schiffsverkehr gesperrt, wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Uelzen mitteilte. Seit Mittwochabend gilt das auch für den Abschnitt zwischen Sülfeld und der Schleuse Anderten.
Westlich von Minden gibt es den Angaben zufolge bei Eisdicken von rund fünf Zentimetern bislang keine nennenswerten Einschränkungen für die Schifffahrt. Die Eisbrecher sollten mit Beginn der Sperrungen in Richtung Minden verlegt werden. Steigen die Temperaturen dauerhaft, soll das Eis von Minden aus in Richtung Osten aufgebrochen werden.
09:01 Uhr: Trotz Glätte bisher keine schweren Unfälle in Berlin und Brandenburg
Trotz Eisregen und Glätte hat in Berlin und Brandenburg der Morgen ohne schwere Verkehrsunfälle begonnen. Es gebe auf den Straßen Brandenburgs einige glättebedingte Verkehrsunfälle, sagte ein Polizeisprecher. Allerdings seien es meist Blechschäden. Die Menschen stellten sich inzwischen auf die Lage ein und würden etwas achtsamer fahren, sagte er. In Berlin seien der Polizei bis 8 Uhr 42 Unfälle gemeldet worden. Im Vergleich zur vergangenen Woche seien dies aufgrund des Wetters nur etwas mehr Unfälle. Dabei habe es jedoch keine größeren Unfälle gegeben.
In Oberspreewald-Lausitz und Elbe Elster ist es ebenfalls zu witterungsbedingten Unfällen gekommen. Verletzte gab es laut Polizei keine. Auch im Norden Brandenburgs gab es nach Angaben der Polizei am Morgen einzelne Unfälle wegen Glätte.
08:45 Uhr: Busverkehr in Südbrandenburg gestört
In Südbrandenburg kommt es wegen des Winterwetters zu Störungen im Nahverkehr. Wegen vereister Straße ist der ÖPNV in Senftenberg, Lauchhammer und Großkmehlen eingestellt, wie die Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mitteilte. Auch der Linienbetrieb in Teltow-Fläming liegt nach Angaben der Verkehrsgesellschaft derzeit im gesamten Gebiet still.
Im Landkreis Dahme-Spreewald soll der Busverkehr bis 10 Uhr schrittweise wieder aufgenommen werden. Der Regionalen Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald zufolge war der Verkehr um 7 Uhr unterbrochen worden.
08:36 Uhr: Parks der Schlösserstiftung bleiben zu
Spazierengehen in Parks der Schlösserstiftung in Potsdam und Berlin ist wegen Eisglätte heute nicht möglich: Die Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg schließt ihre Anlagen vorübergehend. Es müsse mit erheblichen Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen gerechnet werden, so die Stiftung am Morgen. Auch die Schlösser in den Parks bleiben geschlossen.
08:30 Uhr: Zugausfälle und Verspätungen zwischen Hannover und Berlin
Das Winterwetter sorgt zwischen Hannover und Berlin für Zugausfälle und Verspätungen im Fernverkehr der Deutschen Bahn. Das Ausmaß sei allerdings geringer als am Mittwoch, sagte eine Bahnsprecherin. Auch einzelne Sprinterlinien fielen aus, in Berlin müsse wegen Eisregens die Geschwindigkeit herabgesetzt werden.
Betroffen ist unter anderem der ICE-Sprinter zwischen Berlin und Bonn, der über Hannover und Köln fährt, wie die Bahn online mitteilte. Das gilt auch etwa für die ICE-Linie von Berlin über Braunschweig und Frankfurt nach Karlsruhe sowie die ICE-Linien Berlin - Hannover - Münster - Dortmund - Köln - Aachen und Berlin - Hannover - Bremen - Oldenburg.
08:25 Uhr: Häfen zugefroren! Fährverkehr zu zwei Inseln eingestellt
Der Eisgang sorgt für zunehmende Probleme im Fährverkehr von und zu einigen ostfriesischen Inseln. Weil die Häfen bei dem anhaltenden Dauerfrost langsam zufrieren, werden zwischen der Insel Spiekeroog und Neuharlingersiel heute keine Fähren fahren, wie eine Sprecherin der Nordseebad Spiekeroog GmbH mitteilte.
Zwischen dem Festland und der Insel Wangerooge ist der Fährverkehr bereits zum Erliegen gekommen. Dort fuhren bereits am Mittwoch keine Fähren mehr, wie die Deutschen Bahn mitteilte, die den Inselverkehr mit einer Tochterfirma betreibt. Auch für Donnerstag sind die beiden geplanten Abfahrten Richtung Insel sowie die Abfahrt von Wangerooge ans Festland gestrichen worden. Der Grund sei neben niedrigen Wasserständen Eisgang in der Hafenzufahrt von Harlesiel, hieß es.
Ostwind drückt Wasser weg
Bereits seit Tagen beeinträchtigen niedrige Wasserstände den Fährverkehr an der ostfriesischen Küste. Zwischen Norddeich und der Insel Norderney fallen bis Donnerstag Abfahrten teils aus, im Fährverkehr zu den Inseln Baltrum und Langeoog gibt es Änderungen. Der Grund für die niedrigen Wasserstände ist der kräftige Ostwind. Er drückt das Wasser von der Küste weg, Fähren können dann nicht oder nur eingeschränkt fahren.
08:10 Uhr: Wetterbedingt keine Starts am Flughafen BER
Am Berliner Flughafen BER können wegen Eis am Morgen keine Flugzeuge starten. "Aktuell finden am Flughafen BER aufgrund der Witterungsverhältnisse keine Starts statt", sagte eine Sprecherin. Aufgrund schnell gefrierenden Regens sei eine Enteisung der Flugzeuge derzeit nicht möglich. Davon seien derzeit nur Starts betroffen, Flugzeuge in der Luft könnten derzeit am BER landen.
Wie lange keine Maschinen an dem Flughafen abheben können, sei noch nicht klar. Passagiere müssten mit Flugausfällen sowie massiven Verspätungen rechnen und seien gebeten, bei den Airlines den Flugstatus zu prüfen. Auf der Webseite des Flughafens ist aktuell bereits zu sehen, dass bis zum Mittag rund ein Dutzend Flüge gestrichen sind.
07:55 Uhr: Mehr als 30 Glätteunfälle in Ostsachsen
Eisregen und glatte Straßen haben in Ostsachsen zu vielen Unfällen geführt. "Es ist ordentlich was los auf den Straßen", sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz der Deutschen Presse-Agentur. Demnach sind aktuell mehr als 30 Unfälle auf die Glätte zurückzuführen. Verletzte gebe es bislang nicht.
Besonders betroffen ist auch der Landkreis Bautzen. In Hoyerswerda und Umgebung ist der komplette Busverkehr zum Erliegen gekommen. "Die Fahrzeuge kommen teilweise kaum vom Hof, spätestens auf den Straßen ist dann Schluss", sagte ein Sprecher der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda. Teils liege ein dicker Eispanzer auf der Straße. Wann der Verkehr wieder anrollt, sei bislang unklar. "Sobald die Straßenverhältnisse einigermaßen beherrschbar sind, sind wir wieder am Start."
Auch die Regionalbus Oberlausitz GmbH berichtet von Ausfällen und "massiven Verspätungen" besonders im Bereich Kamenz und Hoyerswerda. Fahrgäste und Pendler sind aufgerufen, sich über die Abfahrtsmonitore und im Internet zu informieren.
07:51 Uhr: Blitzeis legt wieder Teile der U-Bahn in Berlin lahm
Eis und Glätte führen am Morgen zu Einschränkungen im Berliner U-Bahnnetz. Die Linien U2 und U3 sind nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) derzeit teilweise unterbrochen. "Die oberirdischen Abschnitte können derzeit nicht befahren werden, weil sich Blitzeis auf den Stromschienen gebildet hat", teilte die BVG mit. Fahrgäste sollten die betroffenen Abschnitte mit anderen Verkehrsmitteln umfahren und sich vorab informieren.
Derzeit fährt demnach die U2 nicht zwischen den Stationen Wittenbergplatz und S+U Potsdamer Platz sowie Rosa-Luxemburg-Platz und S+U Pankow. Die U3 ist aktuell zwischen den Stationen Warschauer Straße und Gleisdreieck sowie zwischen den Stationen Krumme Lanke und Breitenbachplatz unterbrochen. Im Bus- und Straßenbahnverkehr hingegen würden aktuell alle Linien befahren, hieß es von der BVG. Wo der Verkehr auf den Straßen aufgrund der Glätte langsamer vorankomme, seien auch Bus und Trams betroffen.
Vergangene Woche war es in Berlin zu erheblichen Einschränkungen im Nahverkehr gekommen: So fuhren zeitweise wegen vereister Oberleitungen keine Straßenbahnen in Berlin.
07:20 Uhr: Glatteis-Warnungen in Berlin und Brandenburg
Fußgänger, Rad- und Autofahrer sind in Berlin und Brandenburg wegen neuer Glatteisgefahr zu Vorsicht aufgerufen. Der DWD warnt in Berlin vor hoher Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eis. Auch für den Großteil Brandenburgs hat der DWD eine Warnung wegen Glatteis herausgegeben.
Eine amtliche Unwetterwarnung des DWD, die auch über Warnapps wie Nina verbreitet wurde, gilt etwa in Berlin bis 10 Uhr. Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, äußerst vorsichtig zu sein und den Aufenthalt im Freien sowie Fahrten mit dem Auto möglichst zu vermeiden. Auf allen Verkehrswegen seien Einschränkungen möglich. Es bestehe Gefahr für Leib und Leben.
Neuschnee erwartet
Im Norden Brandenburgs können bis zum Mittag laut DWD bis zu fünf Zentimeter Neuschnee fallen. Ab Mittag gehe der Schnee in Regen über. Der gefrierende Regen fällt laut Prognose auch im Großteil des ganzen Bundeslandes sowie in Berlin. Zwischendurch setze der Regen aus, aber am Nachmittag und Abend in der Westhälfte wieder ein, wie der DWD mitteilte.
07:10 Uhr: Nordosten droht teils unwetterartige Glätte.
Der DWD warnt für Teile von Mecklenburg-Vorpommern vor Glatteis. Demnach kann es im Osten Mecklenburg-Vorpommerns sowie auf Teilen Usedoms zu gefrierendem Regen mit unwetterartiger Glätte kommen. Die amtliche Unwetterwarnung gilt zunächst zwischen 8 Uhr bis voraussichtlich 15 Uhr.
Auch in den anderen Landesteilen bleibt es winterlich mit Schneefall aus Süden kommend. Bis zum Mittag werden nach DWD-Angaben Neuschneemengen bis 5 Zentimeter erwartet. Am Nachmittag können im Norden Mecklenburg-Vorpommerns in einigen Regionen nochmals 5 Zentimeter hinzukommen.
Zwischen Müritz und Usedom könne es ab dem Vormittag zudem regnen. Der Regen kann bis zum Abend anhalten und dabei auf kalten Böden gefrieren. Vor allem an der Küste können tagsüber Schneeverwehungen entstehen. Der Ostwind weht schwach bis mäßig, an der Küste teils frisch mit stürmischen Böen. Die Höchsttemperatur liegt tagsüber zwischen -3 und 0 Grad.
07:05 Uhr: Hier fällt in Niedersachsen heute die Schule aus
Das Winterwetter mit Glätte und gebietsweise Schneefall verursacht erneut Schulausfälle in Niedersachsen. "Zahlreiche Strecken sowie Haltestellen und Schulhöfe sind immer noch vereist", teilte etwa ein Sprecher des Landkreises Aurich mit. Im Landkreis Hildesheim ist die reguläre Beförderung der Schülerinnen und Schüler nach Angaben der Verkehrsmanagementzentrale wegen der vorübergehenden Einstellung des Nahverkehrs nicht möglich.
Wo fällt der reguläre Unterricht am Donnerstag aus? Eine Übersicht nach Angaben der Verkehrsmanagementzentrale:
* Landkreis Aurich
* Stadt Delmenhorst
* Landkreis Cloppenburg
* Landkreis Friesland
* Landkreis Ammerland
* Landkreis Wittmund auf dem Festland
* Landkreis Diepholz
* Stadt Emden
* Landkreis Oldenburg
* Landkreis Vechta
* Landkreis Leer
* Landkreis Wesermarsch
* Landkreis Cuxhaven
* Stadt Cuxhaven
* Landkreis Hildesheim
07:00 Uhr: Wetterdienst warnt vor Glätte in Teilen Sachsens
In Teilen Sachsens warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) erneut vor Glätte. Bis etwa 10 Uhr bestehe Gefahr durch gefrierenden Regen und markante Glätte, teilte der DWD mit. Im weiteren Tagesverlauf bleibt es überwiegend trocken. Am späten Nachmittag und Abend kann es vor allem im Westen des Landes erneut zu gefrierendem Regen und erhöhter Glättegefahr kommen. Die Temperaturen liegen zwischen minus eins und drei Grad, im Elbtal sind bis zu sechs Grad möglich.
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Wetteraussichten: Glättegefahr auch am Wochenende
Auch nach dem Donnerstag muss in Deutschland regional mit Glätte gerechnet werden. Das Winterwetter hält an. Mehr dazu im folgenden Video:
Verspätungen oder Ausfälle? Worauf Bahnreisende bestehen können
Wegen des gefährlichen Winterwetters am Donnerstag sind auch wie erwähnt auch wieder Probleme bei der Bahn zu befürchten. Was Zugreisende wissen müssen: Extreme Witterung kann lediglich dazu führen, dass man keine Entschädigung bekommt. Weitere Bahngastrechte sind davon unberührt - darauf hat man immer Anspruch.
- Dazu zählen Speisen und Getränke bei längerer Wartezeit.
- Oder, dass einem eine Nacht im Hotel gezahlt werden muss, wenn man wegen eines Zugausfalls am Bahnhof strandet.
- Aber auch, dass man einen anderen Zug zum Zielort nehmen kann, wenn der eigene Zug dort absehbar mindestens 20 Minuten verspätet ankommen wird - bei internationalen Reisen liegt diese Schwelle bei 60 Minuten.
Entschädigungen und andere Erstattungsansprüche kann man online über die Bahn-Website, über die Navigator-App der DB oder über das Fahrgastrechte-Formular einreichen. Dafür hat man drei Monate Zeit. Informationen über die Fahrgastrechte gibt es unter anderem ausführlich auf der Website des Europäischen Verbraucherzentrums.