Hitzewelle nimmt Kurs auf Deutschland: Drohen sogar 40 Grad?

- Redaktion - Quelle: wetter.com
Wetter 16 Tage: Heißes Badewetter oder Extremhitze bis 41 Grad?
Videoplayer konnte nicht geladen werden Bitte überprüfe die Browser-Einstellungen. Der Zugriff auf den Videoplayer wurde blockiert, möglicherweise aufgrund restriktiver Datenschutz- oder Sicherheitseinstellungen.

Die Signale für eine massive Hitzewelle verdichten sich. Bereits in wenigen Tagen könnten die Temperaturen in Deutschland deutlich über 30 Grad steigen. Lokal sind sogar bis zu 40 Grad nicht ausgeschlossen.

Die Wettermodelle werden immer konkreter: In der zweiten Junihälfte deutet vieles auf eine markante Hitzewelle in Deutschland hin. Bereits im 16-Tage-Trend am Dienstag hatten sich erste Hinweise auf sehr hohe Temperaturen gezeigt. Inzwischen verdichten sich die Anzeichen, dass sich über Mittel- und Osteuropa ein kräftiges Hochdruckgebiet etablieren könnte.

Entscheidend ist dabei die genaue Position des Hochs. Während zunächst noch unklar war, ob sich das Zentrum eher über West- oder Mitteleuropa aufbaut, sehen die großen Wettermodelle (ECMWF und GFS) inzwischen eine östlichere Lage als wahrscheinlich an.

Heiße Luft aus Südwesten strömt nach Deutschland

Liegt das Hoch tatsächlich über Mittel- und Osteuropa, gerät Deutschland auf dessen Westflanke. Genau dort wird sehr heiße Luft aus Südwesteuropa und Frankreich nach Norden transportiert.

Damit könnte eine regelrechte Hitzeblase auf Deutschland übergreifen. Nach aktuellen Modellberechnungen würden besonders der Westen und Südwesten von dieser Entwicklung profitieren - oder vielmehr leiden. Denn dort könnten die Temperaturen besonders stark ansteigen.

Erste 35 Grad bereits zur Wochenmitte möglich

Schon in wenigen Tagen soll sich die Wetterlage deutlich sommerlicher präsentieren. Aus Südwesten strömt zunehmend warme Luft ein. Am Donnerstag und Freitag der kommenden Woche sind vielerorts bereits heiße Temperaturen von über 30 Grad möglich.

Regional könnten die Höchstwerte sogar auf 35 Grad steigen. Damit wäre Badewetter garantiert.

Wettermodelle zeigen lokal sogar 40 Grad

Besonders bemerkenswert sind die neuesten Berechnungen des amerikanischen Wettermodells GFS. Dort breitet sich eine extreme Hitzeblase von Frankreich bis nach Deutschland aus.

Für das Wochenende 20./21. Juni werden in einigen Modellläufen Temperaturen von 38 bis 40 Grad berechnet. Vereinzelt wären sogar Werte von 41 Grad denkbar. Noch handelt es sich dabei um ein mögliches Szenario und keineswegs um eine sichere Vorhersage, erklärt wetter.com-Meteorologe Alban Burster: "Dennoch zeigt die Entwicklung, welches Potenzial in der Luftmasse steckt."

GFS Extremhitze in Europa am 20.06.2026

Das amerikanische GFS-Modell berechnet für Samstag, 20. Juni, extreme Hitze in Europa. (Quelle: NOAA)

Südwesten besonders von der Hitze betroffen

Die Ensemble-Prognosen zeigen einen klaren Temperaturanstieg. In Norddeutschland werden in rund 1500 Metern Höhe Luftmassentemperaturen von etwa 15 Grad erwartet. Das reicht bereits für Höchstwerte deutlich über 30 Grad.

Noch extremer fällt die Entwicklung im Süden und Südwesten aus. Dort liegt das Mittel vieler Modellberechnungen bereits bei rund 20 Grad in 1500 Metern Höhe. Einzelne Läufe rechnen sogar mit 22 bis 23 Grad in dieser Höhe - ein deutliches Signal für außergewöhnlich heiße Luft. Mehr dazu erfährst du im neuen 16-Tage-Trend-Video von Alban Burster zu Beginn des Artikels.

Badewetter sehr wahrscheinlich, Extremhitze möglich

Fest steht: Die Wetterlage wird sich in den kommenden Tagen deutlich verändern. Nach aktuellem Stand spricht vieles für sommerliches bis sehr heißes Wetter mit zahlreichen Sonnenstunden und perfekten Bedingungen für Freibad, Badesee und Biergarten.

Die Wahrscheinlichkeit für verbreitetes Badewetter mit Temperaturen über 30 Grad ist derzeit sehr hoch. Ob daraus tatsächlich eine außergewöhnliche Extremhitze mit bis zu 40 Grad wird, bleibt noch abzuwarten.

Dennoch gilt: Deutschland steuert nach aktuellem Stand auf die bislang heißeste Wetterphase des Jahres zu. Besonders im Westen und Südwesten sollte die Entwicklung in den kommenden Tagen aufmerksam verfolgt werden.

Empfehlungen der Redaktion zum Thema: Wetter in Deutschland

Zur News-Übersicht Wetter
Dieser Inhalt steht leider nicht zur Verfügung,
da er nicht kompatible Elemente (z. B. Tracking oder Werbung) zum ContentPass-Abo enthält.