Hier heute besonders aufpassen: In diesen Regionen ziehen Sturm und Starkregen auf

- Redaktion - Quelle: wetter.com
Hier heute besonders aufpassen: In diesen Regionen ziehen Sturm und Starkregen auf
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Heute wird es vielerorts stürmisch.

Deutschland erwartet heute wechselhaftes und teils stürmisches Wetter. Verbreitet gelten Windwarnungen, örtlich sind Böen bis 90 km/h möglich. Im Norden ist kräftiger Regen möglich.

Am heutigen Freitag wird es in weiten Teilen Deutschlands ungemütlich. Besonders nördlich der Mittelgebirgsschwelle frischt der Wind deutlich auf, vielerorts sind mit Böen um 60 km/h zu rechnen. In Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und angrenzenden Regionen können die Böen sogar 70 bis 90 km/h erreichen. Mit kräftigen Schauern und einzelnen Gewittern nimmt auch die Sturmgefahr zusätzlich zu.

Jetstream treibt Wetterentwicklung an 

Derzeit verläuft der Jetstream, ein Starkwindband in Höhen um neun Kilometer, mit hohen Windgeschwindigkeiten über dem Norden Deutschlands, erklärt unser wetter.com Meteorologe Martin Puchegger.

Der Starkwind ist dafür bekannt, die Entwicklung von Tiefdruckgebieten stark zu begünstigen und so bildet sich ausgehend von Tief URSEL über Skandinavien und dem Europäischen Nordmeer auch ein Randtief namens VILJA, das ebenfalls am Freitag über Norddeutschland mit Sturmböen hinwegzieht.

Schwere Böen im Anmarsch

Sturmböen erwarten uns besonders in der Kombination mit kräftigen Schauern und einzelnen heftigen Gewittern, im Extremfall könnt es sogar schwere Sturmböen um 100 km/h oder knapp darüber geben, falls es den Höhenwind ordentlich nach unten mitnimmt, so Puchegger. Das kann bei sogenannten Superzellengewittern passieren, auch diese sind nämlich möglich und somit ist in den genannten Regionen selbst das Tornado-Risiko erhöht. Die Gewitter können am Freitag im Laufe des späteren Nachmittags und Abends durchaus kräftig ausfallen, werden aber nur vereinzelt auftreten und damit die wenigsten betreffen.

Zunächst zieht die Warmfront des Randtiefs mit dicken Wolken und Regen über den Norden hinweg, danach formiert sich von der Nordsee her die Kaltfront, die am Abend auch die Landesmitte erreicht, also auf eine Linie Frankfurt-Dresden vorankommt. Gerade hier in der Mitte kann es dann eben lokal schwere Gewitter mit vereinzelt destruktiven Böen geben, so Puchegger.

Kurzüberblick

Heute gelten in vielen Teilen Deutschlands Warnungen vor teils kräftigem Wind und regional auch vor Starkregen. Besonders betroffen sind der Norden, die Mitte und der Osten des Landes. Neben mäßigen Windwarnungen mit Sturmböen bis 70 oder 75 km/h sind in exponierten Lagen sowie in höheren Bergregionen örtlich auch Böen bis 85 km/h möglich. Im Norden kommt zudem gebietsweise Starkregen mit 20 bis 35 l/m² in sechs Stunden hinzu.

Windwarnungen: In vielen Regionen stürmisch

Über weite Landesteile hinweg treten heute Wind- und Sturmböen aus südwestlicher, später teils aus westlicher Richtung auf. Je nach Region und Höhenlage unterscheiden sich Intensität und Dauer der Warnungen.

Mäßige Windwarnungen

  • Prenzlau: Sturmböen bis 70 km/h aus südwestlicher Richtung, gültig bis 04.09.2026, 17:00 Uhr.
  • Brilon, Sonneberg, Suhl: Oberhalb von 600 Metern Sturmböen um 75 km/h, in exponierten Lagen bis 85 km/h, gültig bis 04.09.2026, 18:00 Uhr.
  • Nordwesten und Teile Niedersachsens sowie Bremen: In Buchholz in der Nordheide, Buxtehude, Stade, Oldenburg (Oldenburg), Schortens, Norden (Ostfriesland), Südbrookmerland, Leer (Ostfriesland), Verden (Aller), Bremerhaven, Wurster Nordseeküste, Bremen, Achim, Weyhe, Lohne (Oldenburg) und Meppen treten Sturmböen um 65 km/h auf. In Schauernähe und exponierten Lagen sind bis zu 80 km/h möglich. Gültig bis 04.09.2026, 17:00 Uhr.
  • Niedersachsen: In Uelzen, Hannover, Laatzen, Barsinghausen, Burgwedel, Hildesheim, Peine, Burgdorf, Neustadt am Rübenberge, Rinteln, Göttingen, Osterode am Harz, Einbeck, Braunschweig, Salzgitter, Wolfsburg, Gifhorn, Nordhorn, Osnabrück, Georgsmarienhütte und Wallenhorst treten Sturmböen zwischen 50 und 75 km/h auf. Gültig bis 04.09.2026, 17:00 Uhr.
  • Großräumig von Ostdeutschland bis nach Nordrhein-Westfalen: Unter anderem in Leipzig, Halle (Saale), Berlin, Potsdam, Magdeburg, Münster, Bielefeld, Kassel und weiteren Städten sind Sturmböen bis 70 km/h möglich. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen können bis zu 85 km/h erreicht werden. Gültig bis 04.09.2026, 17:00 Uhr.

Geringe Windwarnungen

Im Anschluss oder zusätzlich gelten in zahlreichen Regionen Warnungen der Stufe gering. Dabei sind meist Windböen bis 60 km/h zu erwarten, örtlich in exponierten Lagen oder in Schauernähe auch Sturmböen bis 70 km/h.

  • Brilon, Sonneberg, Suhl: Oberhalb von 600 Metern Windböen um 60 km/h, exponiert bis 70 km/h, gültig bis 22:00 Uhr.
  • Nordhorn, Osnabrück, Georgsmarienhütte, Wallenhorst: Windböen zwischen 50 und 60 km/h, gültig bis 20:00 Uhr.
  • Gaggenau, Achern, Villingen-Schwenningen, Freiburg im Breisgau: Oberhalb von 600 Metern Windböen bis 60 km/h, exponiert Sturmböen bis 75 km/h, gültig bis 19:00 Uhr.
  • Neubrandenburg, Prenzlau, Güstrow, Schwerin, Hagenow, Wismar: Windböen bis 60 km/h, gültig bis 20:00 Uhr.
  • Greifswald, Rostock, Stralsund: Windböen bis 60 km/h, exponiert bis 70 km/h, gültig bis 05.09.2026, 06:00 Uhr.
  • Nordseeküste, westliches Niedersachsen und Bremen: Unter anderem in Buchholz in der Nordheide, Buxtehude, Stade, Oldenburg (Oldenburg), Bremerhaven und Bremen Windböen um 55 km/h, in Schauernähe bis 65 km/h, gültig bis 20:00 Uhr.
  • Teile Nordrhein-Westfalens: In Herford, Bielefeld, Münster, Rheine, Paderborn, Gütersloh und weiteren Orten Windböen bis 60 km/h, örtlich bis 70 km/h, gültig bis 17:00 Uhr.
  • Teile Niedersachsens: In Hannover, Hildesheim, Braunschweig, Wolfsburg, Göttingen und weiteren Orten Windböen bis 60 km/h, exponiert bis 70 km/h, gültig bis 20:00 Uhr.
  • Hamburg, Schleswig-Holstein und angrenzende Gebiete: Von Hamburg über Lübeck, Kiel und Flensburg bis Heide treten Windböen zwischen 50 und 60 km/h auf, exponiert bis 70 km/h. Gültig bis 20:00 Uhr.
  • Teile Ost- und Mitteldeutschlands: Unter anderem in Leipzig, Halle (Saale), Berlin, Potsdam, Magdeburg, Kassel und Nordhausen Windböen bis 60 km/h, exponiert bis 70 km/h, gültig bis 20:00 Uhr.
  • Große Teile der Mitte, des Ostens, Westens und Südens: Von Dresden, Cottbus, Erfurt und Gera über Frankfurt am Main, Köln, Düsseldorf, Dortmund, Koblenz, Mainz und Saarbrücken bis nach Mannheim, Heidelberg, Würzburg, Bayreuth und Suhl treten Windböen bis 60 km/h auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen sind Sturmböen um 70 km/h möglich. Gültig bis 20:00 Uhr.

Was bedeutet das vor Ort?

  • Lose Gegenstände im Freien sollten gesichert werden.
  • Auf Straßen ist mit Seitenwind zu rechnen, besonders auf Brücken und freien Strecken.
  • In Schauernähe können Böen kurzfristig deutlich stärker ausfallen.
  • In höheren Lagen und an der Küste sind die stärksten Böen zu erwarten.

Regenwarnung: Starkregen im Norden

Neben dem Wind spielt im Norden heute auch kräftiger Regen eine Rolle. Für Teile Hamburgs, Niedersachsens, Schleswig-Holsteins und der Nordseeküstenregion gilt eine mäßige Warnung vor Starkregen.

  • Betroffene Orte: Hamburg, Buchholz in der Nordheide, Winsen (Luhe), Reinbek, Buxtehude, Stade, Ahrensburg, Henstedt-Ulzburg, Uetersen, Itzehoe, Schortens, Norden (Ostfriesland), Südbrookmerland, Leer (Ostfriesland), Bremerhaven und Wurster Nordseeküste.
  • Erwartete Mengen: 20 bis 35 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 6 Stunden.
  • Gültig bis: 04.09.2026, 15:00 Uhr.

Fazit

Deutschlandweit zeigt sich das Wetter heute vielerorts unbeständig und windig, regional sogar stürmisch. Besonders im Norden kommt zusätzlich kräftiger Regen hinzu. Wer unterwegs ist, sollte die aktuellen Wetterwarnungen im Blick behalten und sich auf örtlich schwierige Bedingungen einstellen.

Dieser Text wurde mit Hilfe von KI-Systemen und auf Basis von wetter.com-Daten erstellt und von der Redaktion überprüft.

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