Extremwetter rollt an: Bis zu 38 Grad - danach drohen Unwetter mit Hagel, Sturm und Starkregen

- Redaktion - Quelle: wetter.com
Wetter 16 Tage: Extremwetter! 38 Grad vor den Unwettern
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Deutschland steuert auf eine Hitzewelle mit bis zu 38 Grad zu. Nach der extremen Wärme steigt die Unwettergefahr deutlich. Lokal sind schwere Gewitter mit Hagel, Sturm und Starkregen möglich!

Die neue Woche (13. bis 19. Juli 2026) steht in Deutschland ganz im Zeichen von Extremwetter. Zunächst sorgt eine kräftige Hitzewelle für hochsommerliche Temperaturen, bevor im weiteren Verlauf schwere Gewitter drohen.

Besonders im Südwesten steigen die Temperaturen bis zur Wochenmitte auf bis zu 38 Grad. In vielen anderen Regionen werden ebenfalls verbreitet 30 Grad oder mehr erreicht. An Seen oder an der Küste sorgt das Wasser zwar für etwas Abkühlung, insgesamt bleibt die Hitzebelastung aber hoch.

Omega-Wetterlage hält die Hitze fest

Auslöser der Hitzewelle ist eine sogenannte Omega-Wetterlage. Dabei bildet die großräumige Höhenströmung die Form des griechischen Buchstabens Omega. Ein kräftiges Hochdruckgebiet liegt über Mitteleuropa und blockiert den Durchzug der Tiefdruckgebiete.

Während ein Tief über der Biskaya und ein weiteres über dem Schwarzen Meer teils kräftige Niederschläge und Unwetter bringen, bleibt Deutschland überwiegend unter Hochdruckeinfluss. Das sorgt für viel Sonnenschein, anhaltende Hitze und insgesamt zu wenig Regen.

Auch die Temperaturabweichung des ECMWF-Modells für den Zeitraum vom 13. bis 19. Juli zeigt den Hitzeschwerpunkt über Westeuropa. Besonders Frankreich ist deutlich zu warm, doch auch Deutschland liegt in einem Bereich mit überdurchschnittlichen Temperaturen.

Heiße Tage stehen uns in der neuen Woche bevor. (Quelle: ECMWF/EFFIS) 

Gewitter bringen lokal Unwetter

Die trockene Wetterlage bedeutet allerdings nicht, dass es überall trocken bleibt. In der extrem aufgeheizten Luft können sich örtlich kräftige Gewitter entwickeln. Diese bringen zwar lokal große Regenmengen, lösen das Trockenheitsproblem jedoch nicht.

Statt flächendeckendem Regen drohen isolierte Gewitterzellen mit heftigem Starkregen, großem Hagel und Sturmböen - vor allem in der zweiten Wochenhälfte. Innerhalb kurzer Zeit können lokal enorme Niederschlagsmengen fallen, während benachbarte Regionen nahezu trocken bleiben.

Waldbrandgefahr bleibt hoch

Durch die anhaltende Trockenheit steigt vielerorts die Waldbrandgefahr weiter an. Regional kann sogar die höchste Waldbrandwarnstufe erreicht werden. Die wenigen Gewitter bringen daher eher punktuell Entlastung und erhöhen teilweise sogar das Risiko durch Blitzschlag.

Auch danach bleibt es voraussichtlich zu warm

Für den Zeitraum vom 20. bis 26. Juli deuten die aktuellen Wettermodelle weiterhin auf Hochdruckeinfluss und überdurchschnittliche Temperaturen hin. Die Niederschlagsprognosen zeigen dagegen bislang nur wenige eindeutige Signale. Ob und wo Regen fällt, ist daher noch unsicher.

Die Temperaturabweichung ist vom 20. bis 26.07.26 nicht mehr ganz so groß. (Quelle: ECMWF/EFFIS) 

Fest steht jedoch: Deutschland muss sich in den kommenden Tagen auf eine außergewöhnlich heiße Wetterphase einstellen. Gerade bei Temperaturen deutlich über 30 Grad gilt: ausreichend trinken, direkte Mittagssonne meiden und körperliche Belastungen möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegen.

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Dieser Text wurde von der Redaktion mit Hilfe von KI-Systemen erstellt und überprüft.

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