Droht uns der nächste Hitzesommer? Erste Modelle zeigen klare Tendenzen für das Wetter im Sommer 2026
Noch ist vieles offen, doch die ersten Wettermodelle geben bereits einen guten Aufschluss über das mögliche Wetter im Sommer 2026. So stehen die Chancen auf heiße Phasen, unwetterartige Gewitter und regional trockene Wochen.
Bis zum meteorologischen Sommerbeginn Anfang Juni dauert es zwar noch etwas, doch die ersten Langfristmodelle liefern bereits Hinweise darauf, wie der Sommer 2026 in Deutschland ausfallen könnte. Im Fokus stehen dabei vor allem mögliche Hitzewellen, Trockenheit sowie die Gefahr kräftiger Gewitter und Unwetter.
Erinnerungen an den Extremsommer 2018
Besonders präsent bleibt vielen der Sommer 2018. Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,3 Grad war er der zweitwärmste Sommer seit Beginn der Messungen, nur 2003 war noch heißer.
Damals führten langanhaltende Trockenheit und Dürre zu schweren Ernteausfällen, Niedrigwasser in Flüssen und zahlreichen Waldbränden. In Bernburg an der Saale wurden Ende Juli sogar 39,5 Grad gemessen.
Doch wie sieht es mit dem Wetter im Sommer 2026 aus? Wir blicken auf die derzeitigen Berechnungen der wichtigsten Wettermodelle, Stand 7. Mai 2026.
Amerikanisches Modell: Warm, aber nicht extrem trocken
Das amerikanische Wettermodell sieht für Juni und August leicht überdurchschnittliche Niederschläge in Deutschland. Das könnte häufiger Schauer und kräftige Gewitter bedeuten. Der Juli dagegen könnte eher trocken verlaufen.
Bei den Temperaturen rechnen die Meteorologen vor allem im Hochsommer mit verbreitet warmem bis heißem Wetter. Besonders heiß soll es laut Modell aber zunächst nicht werden.
Europäisches Modell erwartet mehr Hitze
Das europäische ECMWF-Modell zeichnet ein etwas extremeres Bild. Demnach könnten vor allem Juni und Juli deutlich zu warm ausfallen - besonders in der Mitte und im Süden Deutschlands.
Teilweise wären sogar neue Temperaturrekorde möglich.
Gleichzeitig deutet das Modell auf eher trockene Bedingungen im Frühsommer hin. Erst im August könnte es wieder wechselhafter und gewittriger werden. Mehr dazu erfährst du von wetter.com-Meteorologin Corinna Borau im Video zu Beginn des Artikels.
Hitzewellen möglich - große Dürre derzeit aber unwahrscheinlich
Beide Modelle sprechen insgesamt für einen zu warmen Sommer 2026. Hitzewellen gelten dabei als wahrscheinlich.
Eine extreme Dürresituation wie 2018 zeichnet sich aktuell jedoch noch nicht ab. Dennoch könnte Trockenheit regional erneut ein wichtiges Thema werden.
Prognosen bleiben noch unsicher
Langfristprognosen über mehrere Monate hinweg sind grundsätzlich mit Unsicherheiten verbunden. Wettermodelle können sich in den kommenden Wochen und Monaten noch deutlich verändern.
Klar scheint bislang aber: Die Chancen auf einen warmen bis heißen Sommer stehen derzeit recht hoch.
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Dieser Text wurden von der Redaktion mit Hilfe von KI-Sytemen erstellt und inhaltlich überprüft.
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