Sommer kommt über Pfingsten - aber wie nachhaltig wird er?
Der Sommerdurchbruch über Pfingsten ist aktuell gesichert. Vielerorts sind mehrere Tage mit Temperaturen um oder über 30 Grad möglich. Zum Start in den Juni könnte es jedoch kühler werden.
Droht zum Monatswechsel ein drastischer Temperatursturz? Nach aktuellem Stand der Wettermodelle spricht derzeit eher wenig dafür. Eine leichte Abkühlung zum Start in den Juni erscheint jedoch durchaus möglich. Wetter.com-Meteorologe Alexander König hat sich dazu den aktuellen 16-Tage-Wettertrend für Deutschland genauer angesehen.
Sommerwetter über Pfingsten weitgehend sicher
Der Sommer nimmt pünktlich zu Pfingsten Fahrt auf. Vielerorts steigen die Temperaturen auf hochsommerliche Werte bis nahe 30 Grad, dazu zeigt sich das Wetter häufig sonnig und trocken. Spannend bleibt allerdings die Frage, wie nachhaltig sich die warme Luft durchsetzen kann und ob der Start in den Juni wieder etwas wechselhafter verläuft.
Um die Entwicklung besser einschätzen zu können, hat Meteorologe Alexander König für wetter.com die sogenannten Ensemble-Vorhersagen analysiert. Dabei wird ein Wettermodell mit zahlreichen leicht veränderten Ausgangsbedingungen mehrfach berechnet, um die Wahrscheinlichkeit verschiedener Wetterlagen besser bewerten zu können.
Für die kommenden Tage liefern die Modelle zunächst ein sehr klares Signal: Das Sommerwetter über Pfingsten gilt als vergleichsweise sicher. Die Temperaturkurven liegen eng beieinander, was für eine hohe Verlässlichkeit der Prognose spricht. Erst zum Monatswechsel nimmt die Unsicherheit in den Berechnungen langsam wieder zu.
Wie wird das Wetter zum Start in den meteorologischen Sommer?
Interessant wird es dann allerdings rund um den Monatswechsel. Dort beginnen die einzelnen Modellläufe deutlich auseinanderzugehen. Genau das ist ein Zeichen dafür, dass die Wetterentwicklung ab Ende Mai und zum Start in den meteorologischen Sommer am 1. Juni wesentlich unsicherer wird.
"Besonders auffällig ist dabei der sogenannte Hauptlauf des amerikanischen Wettermodells, also jene Berechnung, die oft auch in Wetter-Apps dargestellt wird", führt Wetterexperte König aus. "Dieser zeigt nach den heißen Pfingsttagen einen markanten Temperaturrückgang. Demnach könnten die Höchstwerte Ende Mai im Norden plötzlich nur noch bei etwa 12 bis 14 Grad liegen. Im Süden wäre es zwar etwas milder, aber ebenfalls deutlich kühler als zuvor."
Laut ECMWF sommerlichere Wetterentwicklung
Das europäische Wettermodell (ECMWF) sieht die Entwicklung dagegen deutlich sommerlicher. Dort würde die warme Luft länger durchhalten, teilweise sogar mit weiterhin hochsommerlichen Temperaturen.
"Entscheidend ist deshalb nicht der einzelne Extrem-Lauf, sondern der Mittelwert aller Berechnungen. Und dieser spricht eher für eine moderate Abkühlung statt für einen regelrechten Temperatursturz", so Alexander König. Sowohl das amerikanische als auch das europäische Modell landen demnach zum Monatswechsel im Mittel bei Temperaturen um etwa 20 bis 24 Grad.
Nach Pfingsthitze weiterhin warm
Das würde bedeuten: Nach der ersten Hitzewelle über Pfingsten gehen die Temperaturen zwar wahrscheinlich etwas zurück, vom Sommerende kann aber keine Rede sein. Vielmehr spricht derzeit vieles dafür, dass sich das Wetter anschließend auf einem insgesamt frühsommerlichen Niveau einpendelt.
Auch der 16-Tage-Trend für Hamburg zeigt dieses Muster sehr deutlich: Erst gibt es eine kräftige Erwärmung über Pfingsten, danach einen leichten Temperaturrückgang. Ob daraus tatsächlich ein größerer Kaltlufteinbruch wird, ist derzeit aber noch völlig offen.
Fazit des 16-Tage-Trends
- Der Sommerdurchbruch über Pfingsten ist sehr wahrscheinlich.
- Temperaturen bis 30 Grad sind möglich.
- Mindestens eine Woche lang bleibt es vielerorts sommerlich warm.
- Zum Monatswechsel steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Abkühlung.
- Ein drastischer Temperatursturz ist aktuell aber nicht die wahrscheinlichste Entwicklung.
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Dieser Text wurde mit Hilfe von KI-Systemen und auf Basis von wetter.com-Daten erstellt und von der Redaktion überprüft.
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