Ende der Hundstage bringt Wetterwechsel: Ist die große Hitze danach endgültig vorbei?

- Redaktion - Quelle: wetter.com
Wetter 16 Tage: Ende der Hundstage = Ende der Hitzewelle?
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Am 23. August enden die Hundstage. Passend dazu könnte die extreme Hitze in Deutschland nachlassen. Doch der Sommer ist damit längst nicht vorüber.

Der 23. August markiert das Ende der Hundstage, die traditionell als heißeste Phase des Sommers gelten. In diesem Jahr könnte der Termin tatsächlich ungefähr mit einer Veränderung der Großwetterlage zusammenfallen. Die aktuellen Wettermodelle liefern zunehmend Hinweise darauf, dass sich das dominierende Hitzehoch zurückzieht.

Der hohe Luftdruck verschwindet allerdings nicht vollständig, sondern verlagert seinen Schwerpunkt eher südlich von Deutschland. Gleichzeitig könnten Tiefdruckgebiete über den Britischen Inseln und Skandinavien wieder mehr Einfluss auf unser Wetter bekommen. Vor allem im Norden steigen damit die Chancen auf kühlere Luft, Wolken und Regen.

Gewitter beenden zunächst die extreme Hitze

Vorher steht Deutschland allerdings noch einmal eine kräftige Hitzewelle bevor. Selbst in Hamburg steigen die Temperaturen in den kommenden Tagen auf über 30 Grad. Im Süden fällt die Hitze noch intensiver aus. Für München zeichnen sich beispielsweise Höchstwerte um 35 Grad ab.

Am Wochenende könnten dann kräftige Schauer und Gewitter den Wetterwechsel einleiten und die extreme Hitze zunächst beenden. Anschließend gehen die Temperaturen voraussichtlich zurück.

Damit verschwindet die Sommerwärme allerdings nicht automatisch. Gerade aus Südwesten kann jederzeit wieder sehr warme bis heiße Luft nach Deutschland gelangen.

Nach dem 23. August bleiben 30 Grad möglich

Die längerfristigen Wettermodelle zeigen rund um das Ende der Hundstage und in Richtung Monatsende zwar ein niedrigeres Temperaturniveau. Einzelne Berechnungen lassen die Temperaturen anschließend aber wieder deutlich steigen.

Besonders im Westen und Süden Deutschlands sind deshalb auch nach dem 23. August weitere Sommertage und Hitzetage mit 30 Grad oder mehr möglich. Selbst in München zeigen einige Modellläufe nach einer vorübergehenden Abkühlung wieder einen Aufwärtstrend.

Eine erneute extreme Hitzewelle ist damit noch nicht vom Tisch. Allerdings wird es mit fortschreitendem August zunehmend schwieriger, außergewöhnlich hohe Temperaturen über längere Zeit aufrechtzuerhalten. Die Tage werden kürzer und die Sonneneinstrahlung nimmt langsam ab.

Wetter wird wechselhafter – Dürreproblem bleibt

Gleichzeitig nehmen in den Modellberechnungen die Niederschlagssignale zu. Das spricht für einen insgesamt wechselhafteren Wettercharakter mit Schauern und teilweise kräftigen Gewittern.

Für die von Trockenheit geplagte Natur wären Niederschläge dringend notwendig. Vor allem in der Südhälfte Deutschlands herrscht regional eine außergewöhnliche bis extreme Dürre. Einzelne Gewitter können daran jedoch wenig ändern: Sie bringen zwar punktuell große Regenmengen, sorgen aber nicht für den benötigten flächendeckenden und länger anhaltenden Regen.

Sommer nach den Hundstagen noch nicht vorbei

Unterm Strich spricht derzeit einiges dafür, dass die extreme Hitze Mitte August zunächst endet. Das Hitzehoch zieht sich zurück, Tiefdruckgebiete gewinnen an Einfluss und Schauer sowie Gewitter werden häufiger.

Ein vorzeitiges Ende des Sommers bedeutet das jedoch nicht. Gerade im Westen und Süden Deutschlands können auch nach den Hundstagen wieder 30 Grad und mehr erreicht werden. Statt dauerhafter Extremhitze zeichnet sich damit zunächst ein wechselhafterer Spätsommer mit weiteren heißen Phasen ab.

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Dieser Text wurde mit Hilfe von KI-Systemen und auf Basis von wetter.com-Daten erstellt und von der Redaktion überprüft.

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