Feinstaub: Definition, Entstehung und Grenzwerte

Feinstaub: Definition, Entstehung und Grenzwerte

Definition

Als Feinstaub bezeichnet man Staub mit einer Partikelgröße unter 10 µm (Mikrometer). Feinstaub ist mit bloßem Auge nicht sichtbar. Im Unterschied zu Grobstäuben, die nur relativ kurz in der Luft bleiben, können Feinstäube viel länger in der Atmosphäre verbleiben und auch über größere Strecken transportiert werden.

Entstehung

Staub kann sowohl aus anthropogenen (von Menschen verursachten) als auch aus natürlichen Quellen kommen. Die anthropogenen Feinstäube entstehen vor allem bei Verbrennungsprozessen (Kraftwerke, Straßenverkehr), aber auch Abrieb von Reifen oder aufgewirbelter Straßenstaub spielt hier eine Rolle. Natürliche Quellen können unter anderem Wald- oder Buschfeuer, Vulkangase oder Erosion sein.

Grenzwerte

Seit dem 01.01.2005 gilt für Feinstaub Grenzwerte die im Jahr 1999 verabschiedete EU-Richtlinie: Der Grenzwert liegt bei 50 µg/m³ (Mikrogramm pro Kubikmeter Luft), dieser darf an maximal 35 Tagen im Jahr überschritten werden.

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