Streuung an Aerosolen und kleinsten Wassertröpfchen, die größer als die Lichtwellenlänge sind, erfolgt mit zunehmender Teilchengröße immer mehr nur nach vorne und wird Mie-Streuung genannt. Der deutsche Physiker Gustav Mie (1868-1957) formulierte die Theorie für diesen Prozess. Aufgrund der starken Vorwärtsstreuung erscheint der dunstige Himmel in der Richtung der Sonne wesentlich heller als in der entgegengesetzten Richtung. Die Mie-Streuung hängt nur wenig von der Wellenlänge ab, Dunst ist deshalb farblos weißlich-grau.
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