Gewitter shutterstock
Schließlich beträgt die Entfernung nordwärts zur türkischen Küste nur knapp 70 km, ostwärts sind es bis zur syrischen Küste knapp 100 km.
Die Gewässer um Zypern sind die wärmsten des gesamten Mittelmeeres, die Meeresoberflächentemperaturen liegen im Februar um 17 °C, im August bei ca. 28 °C. Auf Zypern herrscht kontinental geprägtes, mediterranes Klima mit heißen Sommern und milden Wintern. Die im Inneren der Insel gelegene Station Nikosia hat im Hochsommer ein durchschnittliches tägliches Temperaturmaximum von 37 °C, damit ist es fast so heiß wie Dubai (V.A.E.) und deutlich wärmer als Mallorca.

Von Mai bis November ist normalerweise Trockenzeit, Regen fällt vor allem zwischen Dezember und April. Dennoch sind bereits die Monate Oktober und November manchmal niederschlagsträchtig, wenn herbstliche Tiefdruckgebiete über den noch warmen Gewässern Schauer und Gewitter auslösen. So machte gestern ein mächtiger Gewitterkomplex die zypriotische Nordküste zu einer der regenreichsten Regionen der Erde.

In vierundzwanzig Stunden bis heute früh 06:00 UTC registrierte man an der Station Girne (35°20'N, 033°19'E, 11 m NN) 97 L/m² (= mm), in Akdeniz (35°18'N, 032°57'E, 89 m NN) waren es 52 mm. Aber auch an der Südostküste schauerte es örtlich kräftig, so in Magusa (35°08'N, 033°56'E, 11 m NN) mit 54 mm/24 h.
 
(dwd)