Reifglätte tritt am häufigsten auf Brücken auf, da diese viel größeren Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht unterliegen - sie kühlen sich wegen der fehlenden Untergrundwärme viel schneller ab als daran anschließende Straßenstücke. Dadurch sinkt die Brückenbelagstemperatur häufiger und schneller unter den Taupunkt (Temperatur, bei der ein Gleichgewicht aus Kondensation und Verdunstung herrscht) und es kondensiert mehr Feuchtigkeit als in der Umgebung. Aufgrund ihrer geringeren Wärmekapazität lässt sich dieses Phänomen bei Stahlbrücken besser beobachten als bei Brücken aus Beton. Befindet sich die Brücke in der Nähe eines Gewässers (z.B. Brücke über einen Fluss), dann ist sie noch glätteanfälliger. Im Gegenzug sind Brücken nach einer längeren Frostperiode aber auch die ersten Stellen, wo keine Glätte mehr auftritt, da sie keinen kalten Untergrund haben.
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Rutschpartie
Reifglätte tritt am häufigsten auf Brücken auf, da diese viel größeren Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht unterliegen - sie kühlen sich wegen der fehlenden Untergrundwärme viel schneller ab als daran anschließende Straßenstücke. Dadurch sinkt die Brückenbelagstemperatur häufiger und schneller unter den Taupunkt (Temperatur, bei der ein Gleichgewicht aus Kondensation und Verdunstung herrscht) und es kondensiert mehr Feuchtigkeit als in der Umgebung. Aufgrund ihrer geringeren Wärmekapazität lässt sich dieses Phänomen bei Stahlbrücken besser beobachten als bei Brücken aus Beton. Befindet sich die Brücke in der Nähe eines Gewässers (z.B. Brücke über einen Fluss), dann ist sie noch glätteanfälliger. Im Gegenzug sind Brücken nach einer längeren Frostperiode aber auch die ersten Stellen, wo keine Glätte mehr auftritt, da sie keinen kalten Untergrund haben.

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