Düne in der Wüste
Nachdem der Erfolg der Klimakonferenz bisher ausgeblieben ist, sollen die Umweltminister der einzelnen Länder jetzt neuen Schwung in die festgefahrenen Verhandlungen bringen.
Für Deutschland wird Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) in Doha erwartet.  Der deutsche Umweltminister hat ehrgeizige Ziele für die europäische Union - für manche in der Koalition und der EU zu ehrgeizige:  Bis 2020 soll der Ausstoß von CO2 statt um bisher 20 um 30 Prozent reduziert werden. Peter Altmaier hatte stärkere Anstrengungen gefordert, um die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu beschränken.  
 
Deutschland rutscht im Klimaschutz-Index zwei Plätze nach unten

Am Rande der Konferenz in Doha hat die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch am Montag den neuesten Klimaschutz-Index vorgestellt.  Dabei ist Europa weltweit führend im Klimaschutz. Allerdings konnte kein Land Germanwatch überzeugen, genügend für den Klimaschutz zu tun, um auf den Plätzen ein bis drei zu landen. Dänemark schnitt am besten ab. Somit sind die Dänen die besten Klimaschützer. Deutschland ist um zwei Plätze auf Rang acht gefallen. Grund dafür könnte die angestrebte Energiewende sein, die den Ausbau der erneuerbaren Energien zu langsam vorangehen lässt. Die Schlusslichter bleiben Saudi-Arabien, Iran und Kasachstan. Das Gastgeberland der UN-Klimakonferenz wurde nicht bewertet. Dabei schneidet Katar bei den Emissionen noch schlechter ab als Saudi-Arabien.
(nk)