Hochwasser (PATRIK STOLLARZ / AFP)
19:45 Uhr: Dramatische Bilder auch von der Isar im Zentrum von München! Bernd hat in seiner neuesten Kolumne aber gute Aussichten.
19:35 Uhr: Hier die Hochwassermarken der letzten Jahrhunderte in Passau:
2013: 12,85 m
1501: 12,70 m
1595: 12,50 m
1954: 12,20 m
1787: 11,90 m
1899: 11,40 m
1862: 11,30 m
1895: 11,17 m
2002: 10,81 m
1920: 10,47 m 
19:30 Uhr: In Oberbayern heißt es anders als in Passau so langsam aufatmen. Die Bezirksregierung teilte am Abend mit, dass alle Pegelstände zu sinken beginnen. Die knapp 4000 evakuierten Einwohner Rosenheims können wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Mehr als 7000 Helfer hatten hier seit Sonntag versucht dem Hochwasser Paroli zu bieten.
19:20 Uhr: Die neuste Messung des Wasserstandes in Passau um 19 Uhr: 12,85m! Dies könnte der Scheitel sein, allerdings sind die Pegelstände sowohl des Inn als auch der Donau oberhalb von Passau noch nicht fallend, sodass es auch noch einen Anstieg bis über die 13-Meter-Marke geben kann. Am Abend wurde auch mit der Evakuierung des Gefängnisses in Passau begonnen.
19:05 Uhr: In Abensberg bei Neustadt an der Donau in Bayern droht der Polderdamm zu brechen. Die Bewohner werden von der Feuerwehr aufgefordert ihre Keller zu räumen und sich auf mögliche Evakuierungen vorzubereiten. Mehr auf der Facebook-Seite der Stadt!
18:45 Uhr: In Tschechien ist die Zahl der Toten durch das Hochwasser auf insgesamt 6 gestiegen. In Deutschland sind mittlerweile 4 Todesopfer durch die Fluten bestätigt. Der vermisste Bauarbeiter, der am Freitag von den Fluten weggerissen wurde, wurde heute am Nachmittag 13km vom Unglücksort aus dem Wasser geborgen. Bereits am Wochenende wurden 2 Leichen im Hochwasser-Treibgut bei Günzburg in Schwaben entdeckt.  
18:00 Uhr: Die Voll-Sperrung der A8 in Höhe des Chiemsees bleibt voraussichtlich noch bis Donnerstag bestehen. Hier gibt es seit Sonntagnachmittag Überflutungen der Fahrbahnen in beide Richtungen.
17:55 Uhr: Viele tausend Helfer sind deutschlandweit im Einsatz. Allein die Bundeswehr setzt nach eigenen Angaben bis zu 1760 Soldaten in den Hochwassergebieten ein. Sie helfen unter anderem beim Befüllen von Sandsäcken und bei der Versorgung der Evakuierten. Außerdem sind 500 Bundespolizisten und rund 2000 THW-Helfer im Einsatz.
17:40 Uhr: Aus Mainz erreichte uns über die Email augenzeuge (at) wetter.com ein Hochwasserbild von Katharina S.:
Hochwasser in Mainz vom 2.06.2013
Hochwasser in Mainz vom 2.06.2013
 
17:15 Uhr: Allzeithoch in Passau: Pegelmeldung von 17 Uhr 12,80m. Das Wasser- und Schifffahrtsamt hat mittlerweile mitgeteilt, dass die automatische Messstation durch das Hochwasser beschädigt wurde und nun mit einem Hilfspegel Einzelmessungen durchgeführt werden. Mit der neuen Messung sind auch die historischen Marken aus dem 16. Jahrhundert übertroffen worden.
17:00 Uhr: Im Landkreis Bitterfeld wurde damit begonnen das Krankenhaus und ein Pflegeheim zu evakuieren. Hier drückt das Grundwasser von unten in die Gebäude.
16:35 Uhr: In Grimma wird die Evakuierung ausgedehnt, bis zu 6000 Menschen sind betroffen.
15:25 Uhr: Die Deutsche Bahn hat ihren Kunden auf Grund des Hochwassers in Teilen Deutschlands "kurzfristige Kulanzregelungen" in Aussicht gestellt. Demnach können Reisende in den Hochwassergebieten Ihre Zugtickets "kostenfrei" zurückgeben, wenn diese die Reise nicht antreten wollen. Dafür braucht keine spezielle Bescheinigung vorgelegt werden.
Bei Zuggebundenen Tickets kann die "nächstmögliche Verbindung" genutzt werden, wenn der gebuchte Zug Probleme durch das Hochwasser hat.
Diese Regelung ist bis kommenden Sonntag (9.06.2013) befristet.
15:00 Uhr: Der Blick von oben auf Passau offenbart das Ausmaß der Katastrophe, hier der Link dazu.
14:45 Uhr: Das Pegelmessnetz in Passau war am Vormittag für einige Stunden ausgefallen. Die aktuelle Messung von 14 Uhr ergab einen Pegelstand von 12,66 Meter. Der Scheitel der Flutwelle wird für heute Nachmittag erwartet. Ob und wie lange das Wasser dann bleibt ist noch völlig offen. 
14:00 Uhr: Das Hochwasser rollt nun auch auf Brandenburg zu. Betroffen sind vor allen die Spree zwischen der Landesgrenze zu Sachsen und der Talsperre Spremberg und zudem auch Orte an der Schwarzen Elster.
13:45 Uhr: Obwohl das Einkaufszentrum in Passau zwei Meter über dem aktuellen Wasserstand liegt, wird es evakuiert und mit Sandsäcken geschützt.
13:30 Uhr: Das neue Wetter-Update macht Hoffnung! Ein Frühlingshoch vertreibt das Regentief und es wird nun auch im Südosten spürbar wärmer.
13:15 Uhr: In Passau wurde der höchste je gemessene Werte erreicht: 12,50 Meter. Fluten von Donau und Inn haben sich teilweise verbunden.
13:05 Uhr: „Dies ist die größte nationale Einsatzlage seit dem verheerenden Hochwasser im Jahr 2002“, sagte Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Seit dem Wochenende sind fast 28.000 Feuerwehrmänner- und -frauen im Einsatz, die meisten davon in Bayern.
13:00 Uhr: Laut dem Sprecher des Verteidigungsministeriums sind in den Hochwassergebieten 1760 Soldaten im Einsatz. 1050 in Sachsen, 600 in Bayern, 100 in Thüringen und 10 in Sachsen-Anhalt. Sie bauen und sichern Deiche und überwachen die Gebiete aus der Luft. Zudem sind 1800 Helfer des THW und 500 Bundespolizisten im Einsatz.
12:45 Uhr: Aktuelle Bilder aus Passau von Christof Stache (AFP):
Hochwasser in Passau (Christof Stache/AFP)    Hochwasser in Passau (Christof Stache/AFP)    Hochwasser in Passau (Christof Stache/AFP)
12:30 Uhr: Auch wenn es akutell noch leichte Regenfälle gibt, der Deutsche Wetterdienst hat die Unwetterwarnungen aufgehoben. Hier sehen Sie die aktuelle Warnlage in Deutschland.
12:25 Uhr: In mehreren Stadtteilen in Dresden gilt nun Katastrophen-Alarm! Bürger wurden aufgefordert unnötige Autofahrten zu vermeiden und den Weg für Einsatzkräfte freizuhalten. Die Verwaltung warnt vor Betreten der Dämme. Es besteht Lebensgefahr!
12:20 Uhr: Die Lage an der Weißen Elster wird immer dramatischer. Rund 6000 Menschen sollen im Landkreis Leipzig von den Fluten betroffen sein. Die Evakuierungen werden laut einer Sprecherin des Krisenstabes in Grimma ausgeweitet. In Serbitz mussten Anwohner mit einem Hubschrauber gerettet werden. Sie waren vom Wasser komplett eingeschlosssen.
12:10 Uhr: Um Leipzig vor den Wassermassen zu schützen wurde der Zwenkauer See mit Wasser aus der Weißen Elster geflutet. Wegen andauerndem Regen stellt man sich auf weiter ansteigende Pegel ein.
12:05 Uhr: In Passau hat es erneut angefangen zu regnen, aber auch in vielen anderen betroffenen Hochwassergebieten regnet es aktuell. Auf dem Niederschlagsradar sehen Sie, wo gerade noch Regen fällt.
12:02 Uhr: Laut unserem Meteorologen Dr. Alexander Hildebrand wird das Hochwasser in Passau wohl mehrere Tage lang andauern und einen historischen Höchststand erreichen. Hier gibt es das Video dazu.
11:55 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Dienstag in die vom Hochwasser betroffenen Regionen reisen. Sie wolle sich vor Ort einen Eindruck von der Lage machen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag vor Journalisten in Berlin. Wohin genau die Kanzlerin reisen wird, blieb zunächst offen. Das Kanzleramt habe zudem entschieden, dass ein Krisenstab gebildet werden soll, in dem auch die Ministerien für Inneres, Verteidigung und Finanzen vertreten sein sollen. Geleitet werden soll das Gremium von Innen-Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche. (eha/jp/AFP)
11:45 Uhr: Die Zahl der Hochwasser-Opfer in Tschechien ist auf fünf gestiegen. Mindestens vier weitere Menschen galten nach Polizeiangaben am Montagmorgen als vermisst, darunter zwei Männer, die auf einem Hochwasser führenden Fluss eine Rafting-Tour unternommen hatten. Rund 3000 Bewohner der Region Mittelböhmen rund um die tschechische Hauptstadt Prag mussten sicherheitshalber ihre Häuser verlassen, tausende Haushalte waren ohne Strom. Die Armee war mit 2000 Soldaten im Einsatz gegen die Fluten. In Prag waren weite U-Bahn-Abschnitte gesperrt, zahlreiche Bahnstrecken und Straßen waren unterbrochen, Schüler bekamen schulfrei. (gt/jes/AFP)
11:40 Uhr: In sozialen Netzwerken bieten Menschen den Betroffenen des Hochwassers ihre Hilfe oder sogar vorübergehende Unterkünfte an. Die Facebook-Seite „Hochwasserhilfe Passau“ hat schon über 1600 Likes. Auch für andere Städte, wie z.B. Dresden, gibt es ähnliche Seiten.
11:10 Uhr: Das Trinkwasser in Passau reicht nur noch für 12 Stunden! Nachdem ein Stromausfall die Trafostation in der Wiener Straße lahmgelegt hat, kann nun kein neues Trinkwasser mehr aus dem Wasserwerk auf der Insel Soldatenau gewonnen werden.
11:05 Uhr: Für aktualisierte Meldungen steht Ihnen das länderübergreifende Hochwasserportal zu Verfügung.
11:00 Uhr: Katastrophenalarm im Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt). Laut dem Leiter des Krisenstabs sei die Weiße Elster flächendeckend über die Deiche getreten. Weitere Evakuierungen sind möglich.
10:55 Uhr: Der Rhein in Mainz wird voraussichtlich in der kommenden Nacht seinen Scheitel mit etwa 7 Metern erreichen. Nachdem die untere Uferpromenade schon unter Wasser stand, drohte am Morgen auch die obere Uferpromenade überschwemmt zu werden. Um die kritische Lage zu entlasten, stehen die beiden Polder in Mainz-Bodenheim und Ingelheim bereit zu Flutung.
10:48 Uhr: In den Ortschafen Bad Schandau, Rathen und Pirna, die in den vergangenen Jahren wiederholt von Hochwasser betroffen waren, wurde Katastrophenalarm ausgerufen, die Vorbereitungen für die Evakuierungen sind im Gange.
10:40 Uhr: Die Passauer Bürger sollen Trinkwasser sparen. Laut dem Oberbürgermeister der Stadt kann es sein, dass die Stromversorgung der Stadt eingestellt werden müsse und dadurch auch die Pumpen für das Trinkwasser nicht mehr funktionieren.
10:35 Uhr: Die Bleilochtalsperre wird bald geöffnet. Die Feuerwehr versucht mit Sandsäcken den Ort Ziegenrück noch hochwasserfester zu machen. Ein Kindergarten wurde evakuiert. Einwohner wurden aufgefordert ihre Autos wegzufahren und Wertsachen in höheren Etagen zu bringen. Vor 12 Uhr werden die zusätzlichen Wassermengen in dem 700-Einwohner-Ort erwartet.
10:32 Uhr: Im VW-Werk in Zwickau wurde die Produktion eingestellt. Das Werk an sich ist zwar von Wassermassen verschont geblieben, jedoch konnten die Arbeiter der Frühschicht wegen der Fluten nicht zur Arbeit erscheinen. Auch der Nachschub ein Teilen sei unklar, sagte ein Sprecher das Autokonzerns in Wolfsburg.
10:25 Uhr: In  Baden-Württemberg bleibt die Lage leicht angespannt. Die Pegel am Oberrhein bei Maxau und am Main bei Wertheim könnten im Tagesverlauf noch leicht ansteigen. Stellenweise gibt es Überschwemmungen.
10:20 Uhr: Die Pegel in Dresden steigen weiter. Das Umweltministerium rechnet mit einem Stand von bis zu 9 Metern. Damit stände das Wasser fast so hoch wie im August 2002 (9,40 Meter) und der Stadtteil Laubegast könnte wieder komplett von der Elbe umschlossen werden. Wann der Scheitel kommt, ist bisher noch nicht abzusehen.
10:16 Uhr: Der Fährbetrieb in Dresden wurde bis auf Weiteres eingestellt.
10:15 Uhr: In der sächsischen Stadt Eilenburg konnte der Hochwasserschutz verhindern, dass Wasser in die Innenstadt eindringt. Trotzdem warnt die Stadtverwaltung davor die Innenstadt zu betreten. Da sich nur wenige daran halten, werden bald Posten aufgestellt, die die Bevölkerung über die Gefahren informieren.
10:08 Uhr: Evakuierungen im Süden Sachsen-Anhalts. Hunderte Menschen wurden in Sicherheit gebracht, allein 600 bis 700 in Zeitz. Auch ein Altersheim und eine Asylbewerberunterkunft wurden geräumt.
10:05 Uhr: Sind Sie selber von den Überschwemmungen betroffen? Schicken Sie uns Bilder und Videos an augenzeuge(at)wetter.com
10:00 Uhr: Wassermassen in Bayern. Inn und Donau überfluten Rosenheim und Passau. Hier gibt es Bilder der vergangenen, dramatischen Nacht.
09:58 Uhr: Bei unseren Nachbarn in Tschechien und in Österreich sorgen die tagelangen Regenfälle ebenfalls für Rekordpegelstände. Hier gibt es aktuelle Bilder.
09:51 Uhr: Leichte Entwarnung in Rosenheim. Der Damm ist nicht mehr überflutet. Die Pegel sinken allmählich. Dennoch besteht weiterhin die höchste Alarmstufe.
09:49 Uhr: Auch die Webcam vom Marktplatz im Grimma zeigt erschreckende Bilder. Die gesamte Innenstadt wurde komplett abgesperrt.
09:45 Uhr: In Wechselberg (Landkreis Mittelsachsen) wurden zwei Menschen vom DRK aus den Fluten gerettet. Zwei weitere Menschen sind in ihren Häusern von der Mulde und einem Bach komplett eingeschlossen, da sie die Evakuierung trotz eindringlicher Warnungen verweigerten.
09:35 Uhr: Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) ist am Montag in mehrere vom Hochwasser betroffene Städte in Sachsen gereist. Friedrich wolle sich in Zwickau und Grimma ein Bild vom Einsatz der Bundespolizei machen, teilte sein Sprecher in Berlin mit. Nach seinen Angaben sind hunderte Polizisten  in der Region mit Booten, Sandsäcken und einem Kran-Lkw im Einsatz. In Glauchau besucht Friedrich zudem Bundeswehrsoldaten, die bei den Hilfsarbeiten Unterstützung leisten. 
(wes/cha/AFP)
09:30 Uhr: Im Saale-Orla-Kreis berät der Krisenstab, ob am Mittag die Schleusen der Bleilochtalsperre geöffnet werden müssen. Auch die Talsperre Hohenwarte könnte geöffnet werden.
09:20 Uhr: An der Oberelbe und entlang der Weißeritz wurde heute Morgen Katastrophenalarm ausgerufen. Laut dem Landratsamt von Pirna werden Evakuierungen vorbreitet. Die Elbe soll am Pegel Schöna bis Mittwoch auf über 11 Meter ansteigen.
09:12 Uhr: Der Donau-Pegel in Passau erreicht mit 12,20 Meter den historischen Wert von 1954. Die Fluten könnten weiter ansteigen, da noch weitere Wassermassen aus den Zuläufen und dem Oberlauf der Donau nach Passau fließen.
09:10 Uhr: Pendler der Deutschen Bahn müssen mit heute Morgen mit Behinderungen rechnen. Gleise stehen unter Wasser. Die Bahnstrecke zwischen München und Rosenheim ist wegen Überschwemmung gesperrt.
09:05 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel sicherte den von dem Hochwasser am stärksten betroffenen Ländern „volle Unterstützung” zu.
09:03 Uhr: Dramatische Lage in Sachsen! Im Landkreis Leipzig mussten Dämme aufgegeben werden. Die Rettungskräfte konzentrieren sich nun auf die Rettung der Menschen. Teile der Ortschaft Nitzschka wurden schon evakuiert, nachdem der Damm unterspült wurde. Auch im Bornaer Ortsteil Trähna wurden die Einwohner in Sicherheit gebracht. In Frohburg laufen die Vorbereitungen für Evakuierungen.
09:00 Uhr: Die Schweiz kam glimpflich davon. Die Regenfälle hörten am Sonntagmorgen auf und die Hochwasserlage entspannt sich zunehmend. Laut dem Wetterdienst MeteoSchweiz war der Dauerregen „außergewöhnlich, aber kein Rekord-Ereignis”.
08:45 Uhr: Auch in Vilshofen an der Donau heißt es Land unter, wie die aktuellen Webcam-Bilder zeigen.
08:40 Uhr: In Brandenburg steigt die Hochwassergefahr! In Bad Liebenwerde an der Schwarzen Elster gilt die zweithöchste Alarmstufe 3.
08:30 Uhr: Evakuationen in Rosenheim. Ein weiterer Stadtteil steht unter Wasser, obwohl die Pegel der Mangfall langsam sinken. Auch in Kolbermoor ist die Lage noch angespannt. Laut einem Sprecher des Landratsamtes Rosenheim könnten noch Dämme brechen.
08:15 Uhr: Auch bei unseren Nachbarn in Österreich bleibt die Lage aufgrund der Hochwasser führenden Donau angespannt. Teile Niederösterreichs wurden zum Katastrophenschutzgebiet erklärt. Bei Kienstock in der Wachau wurden heute Morgen 9,59 Meter gemessen. Es wird jedoch vermutet, dass am Abend die Marke des „Jahrhunderthochwassers“ von 2002 (10,92 Meter) erreicht werden könnte. Dramatisch ist auch die Lage in Melk: Die Donau überflutete Teile der Altstadt. In Vorarlberg wurde dagegen die erhöhte Alarmbereitschaft beendet.

08:00 Uhr: Im Landkreis Nordsachsen steigen die Pegel der Mulde weiter an. Der Sprecher des Landkreises, Rayk Bergner, meint, dass man von den Werten des Hochwassers von 2002 nicht mehr weit entfernt sei. Die Stadt Eilenburg sei besonders betroffen! Die Bewohner der Innenstadt mussten evakuiert werden.
07:50 Uhr: Katastrophenalarm auch in Ostthüringen! Entlang der Sprotte und Pleiße wurden große Teile der Gemeinden im Altenburger Land überschwemmt. Über 1200 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. In Serbitz brach ein Damm, zahlreiche Straßen im Landkreis stehen unter Wasser.
07:43 Uhr: In Passau musste die Marienbrücke gesperrt werden. Die Innenstadt ist nun von der Außenwelt abgeschnitten. Zudem wird ein Pegelstand von 12 Metern nicht mehr ausgeschlossen. So ein Hochwasser gab es hier zuletzt im späten Mittelalter.
07:40 Uhr: Bis heute Mittag warnt der DWD weiterhin vor Dauerregen. Danach sollen die Niederschläge nachlassen. Hier geht es zu den aktuellen Warnungen!
07:25 Uhr: In Sachsen-Anhalt steigen die Pegel der Flüsse Saale, Unstrut und Weiße Elster. In Halle, im Saalekreis und im Landkreis Mansfeld-Südharz wurde die höchste Hochwasser-Warnstufe 4 ausgerufen.
 
07:15 Uhr: Die Regenfälle der vergangenen Tage wirken sich nun langsam auch in Hessen aus. Hochwassermeldezentren, Polizei und Feuerwehr beobachten die steigenden Pegelstände von Rhein und Main.
 
07:10 Uhr: In mehreren Orten in Thüringen wurde Katastrophenalarm ausgelöst, wie z.B. in Gera. Einige Stadtteile sind bereits vollgelaufen. Krisenstäbe sind in Alarmbereitschaft. Um Dämme zu sichern sind Einsatzkräfte der Bundeswehr im Einsatz. In Bad Köstritz bei Greiz sanieren 50 Soldaten den Deich.
 
07:00 Uhr: In den nächsten Tagen ist Besserung in Sicht! Die Temperaturen steigen spürbar an, wie Hartmut Mühlbauer im Wetterupdate erzählt.
 
06:40 Uhr: Angespannte Lage auch in Rosenheim: Ein kompletter Stadtteil musste evakuiert werden. Die Polizei befürchtet einen Dammbruch. Im nahegelegenen Kolbermoor sinkt dagegen der Pegel.
 
06:30 Uhr: Besonders dramatisch ist die Lage in der Dreiflüsse-Stadt Passau. Ein Sprecher des Passauer Krisenstabes rechnet damit, dass heute Mittag der historische Höchststand von 12,55 Meter erreicht wird. Rund 150 Bundeswehrsoldaten sind unterwegs um die Einsatzkräfte zu unterstützen.
 
06:15 Uhr:  Für die Schüler in den am stärksten von Hochwasser betroffenen Regionen in Bayern und Sachsen fällt heute die Schule aus. Auch die für heute angesetzten Abiturprüfungen müssen verschoben werden.
 
                                   +++ Was bisher passiert ist: +++
 
 
In den Hochwassergebieten im Osten und Süden Deutschlands hat sich die Lage weiter verschärft. Vor allem Bayern und Sachsen waren von Überschwemmungen betroffen, in mehreren Regionen galt am Montag weiter Katastrophenalarm. In Tschechien und in Österreich kamen insgesamt vier Menschen ums Leben.
 
Bayern
In Bayern war die Lage an Donau und Inn besonders kritisch. An den südlichen Donauzuflüssen Paar, Ilm, Abens sowie Kleiner und Großer Vils verschärfte sich die Lage laut Hochwassernachrichtendienst. Mancherorts wurden neue historische Höchstwerte erreicht. In Passau wurden am Vormittag Scheitelstände für den Inn um 9,50 Meter und an der Donau um zwölf Meter erwartet.
  
Passau und andere Städte wie Rosenheim riefen Katastrophenalarm aus. Ein Pegelstand von etwa 12 Metern wurde nicht mehr ausgeschlossen. In Kolbermoor bei Rosenheim brach ein Damm. Die bayerische Staatsregierung setzte einen Krisenstab ein, um die Maßnahmen der Regierung vorzubereiten und zu koordinieren. Auch am Main war die Situation angespannt.
 
Sachen
In Sachsen meldeten die Behörden Hochwasser für Elbe, Schwarze und Weiße Elster sowie für die Spree. In Chemnitz galt am Sonntag die Hochwasseralarmstufe 4, dort mussten zahlreiche Straßen gesperrt werden. Die Behörden warnten vor einer Verschärfung der Lage durch weitere Regenfälle. In Sachsen stieg auch die Mulde über die Ufer und überflutete Teile der Kleinstadt Grimma.
 
Thüringen
In Thüringen wurde die Kleinstadt Gößnitz (3000 Einwohner) komplett geräumt.
 
Baden-Württemberg
Auch in Baden-Württemberg blieb die Lage angespannt. Hochwasserschwerpunkte waren das Neckargebiet und das Allgäu. Am oberen Neckar gingen die Wasserstände seit Sonntag aber zurück.
   
In Bayern, Baden-Württemberg sowie in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt kam es zu Störungen im Zugverkehr. Nach Angaben der Deutschen Bahn waren sowohl der Fern- wie auch der Regionalverkehr betroffen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte den am stärksten betroffenen Bundesländern ihre Unterstützung zu. In den Hochwassergebieten im Süden und Osten kam den Bewohnern am Sonntag bereits die Bundeswehr zur Hilfe. Im bayerischen Berchtesgaden waren laut Bundesverteidigungsministerium 100 Soldaten im Kampf gegen das Hochwasser im Einsatz, auch im sächsischen Landkreis Zwickau halfen Soldaten.
     
Tschechien
Die tschechische Regierung rief für weite Teile Böhmens den Notstand aus und mobilisierte rund tausend Soldaten. Landesweit wurden hunderte Menschen in Sicherheit gebracht. Besonders kritisch war die Lage in der Hauptstadt: Dort wurden mehrere U-Bahnstationen sowie die berühmte Karlsbrücke gesperrt, ein Krankenhaus sowie der Zoo wurden evakuiert.
In der tschechischen Stadt Trebenice bei Prag ertranken am Sonntag eine Frau und ein Mann in den reißenden Fluten. In Trutnov 150 Kilometer nordöstlich von Prag wurde laut Polizei die Leiche eines etwa 55-jährigen Mannes im Fluss Upa gefunden.
 
Österreich
Im österreichischen St. Johann im Pongau wurde laut der Nachrichtenagentur APA ein Arbeiter bei einem Erdrutsch getötet. In beiden Ländern wurde zudem nach mehreren Vermissten gesucht. In Österreich mussten mindestens 300 Menschen ihre Häuser verlassen. In einigen Landesteilen wurde der Notstand ausgerufen.