heißer Tag

In vielen Gebieten der Welt soll es durch zunehmende Hitze und höhere Luftfeuchtigkeit vermehrt zu dem Symptom Hitzestress kommen. US-Forscher schildern, dass durch den Hitzestress das Arbeiten stark erschwert und beeinträchtigt wird. Beispielsweise würde es Ende des Jahrhunderts in Washington im Sommer heißer werden als es heute in New Orleans ist. Dort wären die Menschen dann einer Hitze ausgesetzt unter der heute die Menschen aus Bahrain leiden.

Die Wissenschaftler berechnen mit zwei Szenarien des Klimawandels die Auswirkungen der zunehmenden Temperatur auf die Menschen. Das eine Szenario lässt das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2) lediglich bis 2060 ansteigen, das Andere sogar bis 2200. Mit Hilfe von militärischen und industriellen Richtlinien konnten die Forscher bestimmen, wie lange die Menschen unter veränderten Bedingungen noch ohne gesundheitliche Schäden arbeiten können.  

Das Ergebnis zeigt, dass selbst bei dem optimistischen Szenario die Arbeitskapazität der Weltbevölkerung auf etwa 80 Prozent sinkt. Beispielsweise würden große Teile des Nahen und Mittleren Ostens sowie Asiens und der Karibik einem Hitzestress ausgeliefert sein, den heute die Menschen in Indien ertragen müssen.

Einschränkungen müssen wegen der Unsicherheiten der Klimamodelle gemacht werden. Außerdem vernachlässigte die Studie die Entwicklung der Bevölkerung und die Verteilung auf der Erde. Ebenso konnten wirtschaftliche und technologische Aspekte nicht berücksichtigt werden.