Erkältung oder Grippe: die Unterschiede

Do 03.12.15 | 08:11 Uhr - Redaktion
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Erkältung oder Grippe: die Unterschiede
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Ganz einfach ist eine Abgrenzung zwischen einer Erkältung und einer "echten" Grippe (Influenza) nicht. Während sich eine Erkältung schon mal über ein paar Stunden und Tage anbahnen kann, treten die Symptome bei einer Influenza in der Regel recht plötzlich auf. Es beginnt bei Influenza-Kranken meist mit Schüttelfrost und einem starken Krankheitsgefühl, dann folgen oft Fieber sowie starke Kopf- und Gliederschmerzen. Bei Erkältungen bleibt es hingegen hauptsächlich bei Husten, Halsschmerzen und Schnupfen.

Hinzu kommt, dass sich Abgeschlagenheit und Müdigkeit bei einer Influenza deutlich ausgeprägter darstellen als bei einer normalen Erkältung. Als Indikator für eine echte Grippe kann auch hohes Fieber mit einer Körpertemperatur von mindestens 38,5°C und oft sogar über 40°C angesehen werden. Eine Erkältung ist in den meisten Fällen nach sieben Tagen auskuriert, die Leidenszeit bei einer Grippe beträgt meist zwischen sieben und 14 Tage.

Wichtig zu wissen: Von Ärzten wird häufig ein "grippaler Infekt" diagnostiziert. Dabei handelt es sich normalerweise allerdings nicht um eine Infektion mit dem Influenza-Virus (es gibt die Influenza-Typen A, B oder C), sondern vielmehr um eine (schwerere) Erkältung. Die häufigsten Erkältungsviren gehören zu den Virusgattungen der Entero-, Rhino- und Mastadenoviren oder den Familien der Corona- und Paramyxoviridae.
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