Die Karwoche im Überblick

Veröffentlicht: Mi 31.08. | 18:01 Uhr - Redaktion
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Die Karwoche im Überblick

Der Palmsonntag: In diesem Jahr fällt der Palmsonntag auf den 1. April und leitet damit den sechsten und letzten Sonntag der Fastenzeit ein. Der Palmzweig ist das bestimmende Symbol des Sonntags vor der nun beginnenden Karwoche – ihm verdankt das Fest auch seinen Namen. Christen gedenken am Palmsonntag der Ankunft Jesu Christi in Jerusalem. Auf dem Rücken eines Esels ist der Sohn Gottes unter dem Jubel der Menschen in die Stadt eingezogen. Ihm zu Ehren schwenkte die Menge Palmzweige, die damals ein Zeichen für die Königswürde darstellten. Und auch heute noch sind Palmzweige ein fester Bestandteil in der österlichen Dekoration vieler Haushalte.

Der Gründonnerstag: Mit dem Gründonnerstag beginnen die drei Tage, in denen die Leidenszeit Jesu ihren Höhepunkt erreicht. Am Abend vor seiner Kreuzigung nahm Jesus von Nazareth zusammen mit seinen zwölf Jüngern das letzte Abendmahl ein. Er begründete damit die Eucharistie, indem er das Brot brach und mit den Teilnehmern des Mahles teilte sowie mit Ihnen Wein aus einem gemeinsamen Kelch trank. Woher die Bezeichnung Gründonnerstag stammt ist nicht ganz klar. Ob der Name von einem Datum kommt, an dem unsere Vorfahren grüne Kräuter aßen oder ob er auf die „Grünen“, die Büßer zurückgeht oder aber mit dem Wort „Greinen“ wie Weinen in Verbindung steht, wird vielfach diskutiert.

Der Karfreitag: An diesem Tag gedenken Christen des Kreuztodes Jesu Christi. Am Karfreitag wird traditionell kein Fleisch gegessen, stattdessen gibt es Fischgerichte zum Mittag- oder Abendessen. Mit dem Karfreitag endet aber auch die Zeit der Abstinenz und des Fastens – allen Diäten zum Trotz kann man sich nun wieder das ein oder andere Schokoei gönnen.

Der Karsamstag: Die Osternacht, die Nacht vom Karsamstag auf den Ostersonntag, im Liturgischen Jahr die „Nacht der Nächte“: was nun beginnt ist eine Nacht des Wachens und Betens zum Gedenken an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Die Kirchen in Mitteleuropa begehen diesen Tag in der Regel in aller Stille, erst in der Nacht zum Ostersonntag fangen die ersten feierlichen Gottesdienste an.

Der Ostersonntag: Jeweils am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond wird die Auferstehung Jesu Christi gefeiert. Für die weniger Gläubigen ist es ein Tag wie Weihnachten, an dem die Familie zusammenkommt und die Kinder sich an der Ostereiersuche erfreuen.

Der Ostermontag: Zusammen mit dem zweiten Weihnachtsfeiertag am 26. und dem Pfingstmontag gehört er zu den jeweils zweiten Feiertagen dieser drei christlichen Hauptfeste. Um den Menschen wenigstens an einem der Werktage den Besuch eines Festgottesdienstes zu ermöglichen, wurden die zweiten Feiertage jeweils an den Montagen eingeführt.

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