Autobahn im Winter
Schnee- und Eisglätte haben in der Nacht zu Mittwoch zahlreiche Unfälle in West- und Nordhessen verursacht. Auf der Landesstraße 3037 bei Wiesbaden rutschte ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen, wie die Polizei mitteilte. Der 46-Jährige und sein gleichaltriger Beifahrer wurden schwer verletzt. Bei Hofgeismar überschlug sich eine 24-Jährige mit ihrem Fahrzeug auf schneeglatter Fahrbahn. Sie erlitt leichte Verletzungen. Allein in Nordhessen gab es bis zum Mittag rund zwei Dutzend Unfälle mit insgesamt drei Leichtverletzten, in den meisten Fällen blieb es jedoch bei Blechschäden.
 
 
Wintereinbruch führt zu mehreren Unfällen in der Westpfalz
 
Der Wintereinbruch hat in der Westpfalz etliche Verkehrsunfälle verursacht. Wegen Schnee und Straßenglätte krachte es bis zum Mittwochmorgen 18 Mal, wie die Polizei in Kaiserslautern mitteilte. Bei Niedermohr wurden ein 18-jähriger Mann und sein Beifahrer bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Der Fahranfänger kam am Dienstagabend mit seinem Auto ins Schleudern und erst auf den nahegelegenen Bahngleisen zum Stehen. Die Regionalbahn konnte noch rechtzeitig bremsen.

 
Auch in NRW sorgten Schnee und Glätte wieder für Probleme im Berufsverkehr. Auf mehreren Autobahnen sorgen Unfälle für lange Staus. Auf der A3 hat es am Morgen gleich zwei Lkw-Unfälle gegeben.
 
Bis zum Wochenende bleibt es winterlich mit neuen Schneefällen.
Am Donnerstag gibt es im Süden und Südosten zeitweise leichten bis mäßigen Schneefall. Neuschneemengen um 5 cm, in Staulagen um 10 cm in 12 Stunden sind wahrscheinlich.
Am Freitag früh bis etwa in die Mittagsstunden fällt lediglich am Alpenrand noch Schnee mit Neuschneemengen um 5 cm in 12 Stunden.
Am Samstag kommt von Westen her verbreitet leichter bis mäßiger Schneefall auf, etwa westlich des Rheins ist örtlich gefrierender Regen mit gefährlicher Glatteisbildung möglich.