Die Schneeschmelze und die Regenfälle der vergangenen Tage haben die Weser und ihre Quellflüsse anschwellen lassen. In Hann. Münden stieg der Pegel innerhalb eines Tages um mehr als einen Meter auf 3,36 Meter, wie die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes am Donnerstag mitteilte. Die Gefahr eines Hochwassers bestand nach Angaben der Stadtverwaltung zunächst aber nicht.
Am Pegel Hameln-Wehrbergen wurde am Donnerstagmorgen ein Stand von 3,19 Meter gemessen - knapp 80 Zentimeter mehr als am Vortag. Die Weserfähre Hemeln-Veckerhagen stellte ihren Betrieb ein.
Überfrierende Nässe hat am Donnerstagmorgen in Oberbayern zu zahlreichen Unfällen geführt. Trotz milder Lufttemperaturen reichten die niedrigen Bodentemperaturen nach Polizeiangaben noch immer aus, um Tauwasser auf den Straßen gefrieren zu lassen. Das Polizeipräsidium Süd registrierte allein zwischen 5.00 und 8.30 Uhr 37 Unfälle, viele davon wegen überfrierender Nässe. Bei 16 Unfällen wurden Menschen verletzt. Die genaue Zal der Verletzten lag zunächst nicht vor.
In Nussdorf im Kreis Traunstein kam eine Frau mit ihrem Auto wegen Glätte von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Als sie aus ihrem Wagen stieg, wurde sie von einem anderen Pkw, der ebenfalls von der Straße abkam, erfasst und schwer verletzt. In Saulgrub (Kreis Garmisch-Partenkirchen) rutschte ein Auto in einen Wassergraben. Der Fahrer wurde in ein Krankenhaus gebracht.

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