Wintereinbruch sorgt für Behinderungen und Unfälle

Veröffentlicht: Mo 25.07. | 08:17 Uhr - Ronald Porschke
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Wintereinbruch sorgt für Behinderungen und Unfälle

Der Wintereinbruch hat in Teilen des Landes zu Verkehrsbehinderungen geführt. In Thüringen und Sachsen war der Bahnverkehr betroffen, die Deutsche Bahn kündigte Zugausfälle und erhebliche Verspätungen an. In vielen Regionen Mitteldeutschlands fiel in der Nacht zum Samstag Schnee. Bei Autounfällen blieb es jedoch bei Blechschäden.

Im Bahnverkehr war vor allem der Streckenabschnitt Weimar über Jena nach Gera und Glauchau beeinträchtigt. Der Zugverkehr zwischen Weimar und Schmölln wurde eingestellt. Insbesondere die Regionalzüge von Göttingen über Erfurt und Weimar nach Gera und Glauchau sowie von Erfurt nach Altenburg waren laut Bahn betroffen. Im Fernverkehr wurde der ICE zwischen Leipzig und München umgeleitet. Auch die Regionalverbindungen von Saalfeld nach Lichtenfels und zwischen Probstzella und Saalfeld in Thüringen waren eingeschränkt.

Vom Thüringer Wald bis zum Erzgebirge in Sachsen fiel nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in der Nacht zum Samstag Schnee. Auf dem Brocken im Harz bildete sich eine zentimeterdicke Schneedecke. Im Tagesverlauf sollte es vor allem in den Mittelgebirgen ab 200 bis 300 Metern weiter schneien.

Autounfälle gab es laut Polizei vor allem mit Fahrzeugen, die noch mit Sommerreifen unterwegs waren. Auch unvorsichtige Fahrer gerieten auf den mitteldeutschen Straßen ins Rutschen.


Schnee auch in Rheinland-Pfalz und Hessen

Auch in Rheinland-Pfalz gab es am Samstag einen ersten Vorgeschmack auf den Winter. Bei verbreiteten Niederschlägen fiel vielerorts der erste Schnee, in wärmeren Regionen wie am Rhein oft aber auch nur Schneeregen, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte. In der Eifel sei der Schnee zum Teil auch liegen geblieben.

In Hessen zeigte sich ebenfalls in der Nacht zu Samstag verbreitet der erste Schnee. Laut Wetterdienst gab es am Samstag auch tagsüber landesweit Niederschläge, die zum Teil bis in die Niederungen hinein als Schnee fielen. Noch in Frankfurt habe es am Samstagvormittag leichten Schneefall gegeben, die kleinen Flocken seien aber auf dem Boden sofort geschmolzen.
 

Flughäfen sind auf Winter vorbereitet

Auch in den nächsten Tagen bleibt es nach Angaben der Meteorologen kalt in Deutschland. Erst zur Wochenmitte hin wird es von Nordwesten her wieder milder.

Deutschlands Verkehrsflughäfen sind derweil nach eigenen Angaben gut auf den Winter vorbereitet. Hunderte von Spezialfahrzeugen stünden bereit, um Start- und Landebahnen und die Vorfelder schnee- und eisfrei zu halten. "Sicherheit ist oberstes Gebot", sagte Eva-Maria McCormack vom der Bundesverband der deutschen Luftverkehrswirtschaft.
 
 
Erster Schnee führt zu zahlreichen Unfällen in Bayern
 
Der erste Wintereinbruch der Saison hat am Freitagabend und am Samstag in Teilen Bayerns zu zahlreichen Unfällen und Behinderungen auf den Straßen geführt. Besonders betroffen war nach Angaben der Polizei Unterfranken. In der Rhön im Bereich Kreuzberg und der A 71 sowie auf der A 3 bei Würzburg kam es zu mehreren Unfällen, bei der zwei Verkehrsteilnehmer leicht verletzt wurden.
Die Polizei bemängelte, dass die meisten Unfallverursacher noch mit Sommerreifen unterwegs waren. In mehreren Landkreisen stürzten Bäume wegen der Schneelast um. Die Feuerwehren waren dort im Dauereinsatz, um betroffene Straßen wieder frei zu räumen.
 
(rp)

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