Luftbelastung Schwefeldioxid
Was ist Schwefeldioxid?
Schwefeldioxid ist ein farbloses, stechend riechendes und sauer schmeckendes, giftiges Gas. In der Lebensmittelindustrie findet Schwefeldioxid unter der Bezeichnung E 220 als Konservierungsmittel und Antioxidationsmittel Verwendung, vor allem für Trockenfrüchte, Kartoffelgerichte, Fruchtsäfte, Marmelade und Wein.
Schwefeldioxidwert für
Schwefeldioxidwerte für Niedersachsen vom 11.06.2013
| Station | Tagesdurchschnitt | Tagesmaximum | |
|---|---|---|---|
| Emsland | 1,06 µg/m³ |
|
1,67 µg/m³ |
| Göttingen | 0,26 µg/m³ |
|
0,87 µg/m³ |
| Osnabrück | 0,96 µg/m³ |
|
4,37 µg/m³ |
| Ostfries. Inseln | 0,37 µg/m³ |
|
1,07 µg/m³ |
| Salzgitter/Drütte | 2,01 µg/m³ |
|
7,75 µg/m³ |
| Wolfsburg | 0,54 µg/m³ |
|
3,90 µg/m³ |
| Wurmberg | 1,76 µg/m³ |
|
4,17 µg/m³ |
Schwefeldioxid Grenzwerte
Seit dem 1. Januar 2005 beträgt der 1-Stunden-Grenzwert 350 µg/m3 und darf höchstens 24mal im Jahr überschritten werden. Der Tagesgrenzwert von 125 µg/m3 darf nicht öfter als dreimal im Kalenderjahr überschritten werden.
Woher kommt Schwefeldioxid?
Es entsteht vor allem bei der Verbrennung von schwefelhaltigen fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Erdölprodukten, die bis zu 4 Prozent Schwefel enthalten. Dadurch trägt es in erheblichem Maß zur Luftverschmutzung bei: Es ist der Grund für sauren Regen, wobei sich das Schwefeldioxid mit Wasser zu Schwefliger Säure (H2SO3) umsetzt. Um dies zu verhindern gibt es verschiedene Verfahren zur Rauchgasentschwefelung.

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