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Luftbelastung - Schwefeldioxid
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Was ist Schwefeldioxid?
Schwefeldioxid ist ein farbloses, stechend riechendes und sauer schmeckendes, giftiges Gas. In der Lebensmittelindustrie findet Schwefeldioxid unter der Bezeichnung E 220 als Konservierungsmittel und Antioxidationsmittel Verwendung, vor allem für Trockenfrüchte, Kartoffelgerichte, Fruchtsäfte, Marmelade und Wein.
Schwefeldioxidwerte für Baden-Württemberg vom 15.03.2010
Station Tagesmittelwert Tagesmaximum
Aalen 2 µg/m³ 4 µg/m³
Eggenstein 8 µg/m³ 12 µg/m³
Freiburg-Mitte 2 µg/m³ 3 µg/m³
Karlsruhe-Nordwest 3 µg/m³ 4 µg/m³
Kehl-Hafen 2 µg/m³ 3 µg/m³
Mannheim-Mitte 5 µg/m³ 14 µg/m³
Mannheim-Nord 3 µg/m³ 4 µg/m³
Odenwald 2 µg/m³ 4 µg/m³
Reutlingen 4 µg/m³ 4 µg/m³
Schwäbische Alb 1 µg/m³ 2 µg/m³
Stuttgart Bad Cannstatt 2 µg/m³ 3 µg/m³
Ulm 4 µg/m³ 6 µg/m³
Daten aus den Messnetzen der Länder und des Umweltbundesamtes.
Schwefeldioxid Grenzwerte
Seit dem 1. Januar 2005 beträgt der 1-Stunden-Grenzwert 350 µg/m3 und darf höchstens 24mal im Jahr überschritten werden. Der Tagesgrenzwert von 125 µg/m3 darf nicht öfter als dreimal im Kalenderjahr überschritten werden.
Woher kommt Schwefeldioxid?
Es entsteht vor allem bei der Verbrennung von schwefelhaltigen fossilen Brennstoffen wie Kohle oder Erdölprodukten, die bis zu 4 Prozent Schwefel enthalten. Dadurch trägt es in erheblichem Maß zur Luftverschmutzung bei: Es ist der Grund für sauren Regen, wobei sich das Schwefeldioxid mit Wasser zu Schwefliger Säure (H2SO3) umsetzt. Um dies zu verhindern gibt es verschiedene Verfahren zur Rauchgasentschwefelung.
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