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(Bild ddp) Das Barometer zeigt
fallenden Luftdruck an

Spherics

Als Spherics oder „Atmosspherics“ bezeichnet man eine elektromagnetische Strahlung. Diese entsteht durch das Aneinanderreiben von Luftmolekülen. Besonders häufig treten diese vor Gewittern, Schlechtwetter- oder Schönwetterfronten sowie bei einem Aufeinandertreffen von kalten und warmen Luftmassen auf. Sie eilen dem eigentlichen Wettergeschehen voraus. Bei empfindlichen Personen kann es dadurch zu wetterbedingten Symptomen kommen. Sind Regen, Sonnenschein, Blitz und Donner bereits da, dann sind die Spherics schon lange weg und die Beschwerden in der Regel auch. Unser Körper ist ein guter Leiter für elektrische Impulse. Aus diesem Grund können wetterfühlige Personen einen Wetterwechsel bereits Tage zuvor wahrnehmen. Die Abschirmung von diesen Strahlen ist nicht möglich. Spherics können durch jede Hauswand dringen. Durch dieses Wetterphänomen werden, bei sich ändernden Wetterlagen, auch die allseits bekannten Störungen im Radios verursacht.

Schwerewellen

Als „Schwerewellen“ bezeichnet man niederfrequente Schwankungen im Luftdruck. Diese entstehen immer dann, wenn Luftschichten aneinander reiben. Die Luftmassen bewegen sich dabei unterschiedlich schnell und in entgegengesetzte Richtungen. Es entstehen Schwingungen in der Luft, die sich mit Schallgeschwindigkeit fortbewegen. Man vermutet, dass hierdurch winzige Sensoren im Bereich der Halsschlagader beeinflusst werden, die für die Regulation des Blutdrucks verantwortlich sind.

Was hilft gegen Wetterfühligkeit?

Auf den ersten Blick scheint es, als hätten wir keinen Einfluss auf unser Befinden, das Wetter ist schließlich schuld. Aber es gibt einfache Mittel, um uns zu desensibilisieren. Wetterfühlige können einiges tun, um ihr Wohlbefinden zu erhöhen. Als Allererstes: Sie können sich auf wetter.com informieren. Meist wird sehr genau auf die spezifischen Empfindlichkeiten eingegangen und es werden Empfehlungen für das angemessene Verhalten gegeben. Wer sich regelmäßig Wetterreizen aussetzt, sprich' an die frische Luft geht, wird unempfindlicher gegen meteorologische Reize, härtet sich ab. Regelmäßige körperliche Betätigung, flottes Spazierengehen oder kontinuierliches Schwimmen steigert die Anpassungsfähigkeit von Kreislauf und Stoffwechsel.