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(Bild ddp) Am besten die Sonne meiden,
wenn man sehr empfindlich ist

Die beste Art der Risikominimierung ist ein konsequent durchgeführter Sonnenschutz.

  1. Der persönliche Sonnenschutz beginnt bei der richtigen Einstufung der persönlichen Sonnenempfindlichkeit. Je hellhäutiger ein Mensch ist, umso vorsichtiger muss er mit der UV Strahlung umgehen. Menschen, die dem empfindlichsten Hauttyp I (rotblondes Haar, blaue Augen, Sommersprossen) angehören, sollten daher besonders sorgsam sein.
  2. Das Tragen von breitkrempigen Hüten und fest gewebten Kleidern ist auch ein guter bis sehr guter Schutz.
  3. Jene Hautareale, die man nicht durch Kleider schützen kann (Gesicht, Nacken, Hände, Unterschenkel bei Frauen), müssen durch hochwertige Sonnenschutzmittel geschützt werden.

Bei der Auswahl des geeigneten Sonnenschutzmittels sollte auf folgende Qualitätsmerkmale geachtet werden: UVA/UVB Schutzbalance und,ein angemessener Sonnenschutzfaktor. Markenprodukte weisen nach einer aktuellen Studie häufig einen deutlich besseren UVA-Schutz auf als Discounter-Produkte. Genauso wichtig wie die richtige Produktwahl ist seine korrekte Anwendung. Das Sonnenschutzmittel sollte vor dem Aufenthalt in der Sonne in ausreichender Menge aufgetragen und die Anwendung regelmäßig (insbesondere nach dem Baden und Abtrocknen) wiederholt werden.

  1. Auch Nase, Ohren, Lippen und Hände dürfen auf keinen Fall vergessen werden, da diese Areale in besonderem Maße der Sonnenstrahlung ausgesetzt sind. Zusätzlich zu den Sonnenschutzcremen ist die Anwendung eines vor UV Strahlung schützenden Lippenstiftes sinnvoll.
  2. Wenig bekannt ist die Bedeutung von Sonnenbrillen als Teil eines umfassenden Sonnenschutzes. Aus medizinischer Sicht sollten Brillen mit hochwertigen Gläsern Einzug in den Alltag halten. Sie bewahren vor Überblendung und schützen vor der vorzeitigen Entwicklung einer Augenlinsentrübung (Grauer Star).

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