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| Horror für Allergiker: Hornissen sind die größten Faltenwespen (Bild: ddp) |
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Da Honig- und Wildbienen für die Bestäubung der Pflanzen sorgen, sind sie bei Gärtnern besonders geschätzt. Mancherorts gibt es jedoch bereits Engpässe, da zu wenige Bienenvölker existieren. Aber auch Hornissen und Wespen sind nützliche Helfer: Sie vertilgen eine Vielzahl für den Menschen oft lästiger Insekten wie Fliegen oder Bremsen: Ein großes Hornissenvolk kann an einem einzigen Tag ein halbes Kilo an seine Brut verfüttern - das entspricht dem Tagesbedarf von fünf bis sechs Meisenfamilien.
Ob nun Biene, Wespe oder Hornisse - der beste Schutz ist, Ruhe zu bewahren. Wer die Tiere nicht stört, den stechen sie in der Regel nicht. Grundsätzlich sollte man sich Nestern oder Schwärmen nur vorsichtig nähern (Schutzradius: zwei bis drei Meter), auf keinen Fall in ihnen herumstochern und die Flugbahnen der Tiere nicht stören.
Wer sich für das Überleben der Tiere einsetzen will, sollte spezielle Nisthilfen im Garten anbieten. Haben sich die Tiere an einer kritischen Stelle einquartiert, genügt es oft, das Nest abzusichern: etwa durch einen Fliegendraht im Bereich von Gebäuden (zum Innenraum hin) oder durch einfache Zäune oder Sichtblenden in der Nähe belebter Plätze (im Umkreis von vier bis fünf Metern). Bei Nestern in hohlen Bäumen lässt sich die Flugrichtung ändern, indem ein Experte auf der anderen Stammseite in gleicher Höhe ein neues Einflugloch bohrt und das alte verschließt.
Wer ein Nest umsiedeln will, sollte die örtliche Landschaftsbehörde informieren. Grund: Hornissen sowie einzelne Wildbienen- und Wespenarten stehen unter Naturschutz. Ein Hornissennest darf nicht ohne Genehmigung entfernt werden. Wer vorsätzlich oder fahrlässig gegen die entsprechende Vorschrift verstößt, muss mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen. Einige Wespenarten siedeln gern in Erdlöchern. Hier hilft oft bereits eine weiträumige Absperrung. Sollte das nicht reichen kann man einen Schädlingsbekämpfer einschalten. |