Die Pollen gehören zu den stärksten Allergie-Auslösern. Der Blütenstaub von Ambrosia löst bei 10-15% der Menschen Allergien aus, meistens Heuschnupfen und Augenbrennen, seltener Hautausschläge. Bei 2-3% der Menschen kommt es mit der Zeit zu schweren Symptomen wie Asthma und Atemnot.Da Ambrosia erst im August und September blüht, stellt sie eine zusätzliche Belastung für Pollenallergiker dar, da die Pollensaison verlängert wird. Aber auch Personen, die bisher nicht allergisch reagiert haben, können durch die Ambrosia sensibilisiert werden und später auch auf andere, harmlosere Pollen allergisch reagieren.

Woran merkt man die allergene Reizung?

  • Augen: Rötung, Jucken, Brennen, Lichtempfindlichkeit, Tränen

  • Nase: Jucken, wässriger Schnupfen, verstopfte Nase, Niesattacken

  • Bronchien: Husten, Atemlosigkeit, Asthma (Asthma tritt bei rund einem Viertel der Betroffenen auf)

  • Teilweise: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Reizbarkeit

Welche Kreuzreaktionen sind bekannt?

Bei den meisten Pollenallergien sind Kreuzreaktionen mit anderen Pflanzen oder mit Lebensmitteln häufig. So sind bei der Ambrosia Kreuzreaktionen mit anderen Korbblütlern, Gräsern sowie Melonen und Bananen bekannt. Auch Sonnenblumen, Margeriten, Gänseblümchen, Arnika und Kamille können Kreuzreaktionen auslösen. Eine Behandlung gereizter Körperstellen mit Kamille-Präparaten ist daher nicht zu empfehlen.Was tun bei Verdacht auf eine Ambrosia-Allergie? Einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abklären zu lassen.

Falls der Verdacht zutrifft:

  • Meiden von Ambrosiagebieten

  • Medikamentöse Behandlung