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| Wer sich frühzeitig desensibilisiert, hat eine schöne Zeit im Frühjahr (Bild: ddp) |
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Ist kein spezifisches Allergen nachgewiesen worden oder erst gar kein Allergietest gemacht worden, so kann man auch zur Unspezifischen Behandlung greifen.
Da gibt es unter anderem Kortikoide, die man als Tablette zum täglichen Einnehmen oder als monatliche Spritze bekommt. Das ist einfach und relativ günstig, aber bei Langzeitanwendung sind Organschäden zu erwarten.
Auch Antihistamine werden als Tablette eingenommen. Das ist einfach und auch noch weniger gefährlich als Präparate mit Kortison. Leider ist daher auch ihre Wirkung schwächer und man fühlt sich oft müde. Weiterer Nachteil: Sie sind sehr teuer.
Am besten also, man probiert so lange individuell aus, bis man ein Präparat gefunden hat, das am besten wirkt.
Ganz zum Schluss gibt es noch die Unspezische Desensibilisierung: Dabei wird dem Patienten etwas Blut entnommen und im Speziallabor aufbereitet. Dieses individuell für den einzelnen Patienten hergestellte Medikament, wird nach genauem Therapieplan in ansteigender Dosis gespritzt. Der Vorteil ist, dass die Allergene nicht bekannt sein müssen, auch unerkannte Allergene werden erfasst. Der Behandlungszyklus beträgt mehrere Wochen und oft wird eine längere bis jahrelange Beschwerdefreiheit erreicht. Einziger Nachteil: Der relativ hohe Behandlungsaufwand. |