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Gartenwetter

Garteninfos im November

Der Winter nähert sich jetzt mit Riesenschritten und in kalten Regionen kann es bereits frieren. Höchste Zeit, im Garten mit den Winterschutzmaßnahmen zu beginnen.


    • Herbstlaub umweltgerecht entsorgen

      In den Schattenbeeten unter Bäumen und Sträuchern kšnnen Sie das herabfallende Herbstlaub ruhig liegen lassen. Schattenstauden und schattenverträgliche Bodendecker sind von Ihrem Naturstandort her an eine herbstliche Laubauflage gewšhnt. Den klassischen Beetstauden und dem Rasen rauben die Blätter im Herbst allerdings das Licht. Verteilen Sie das zusammengerechte Laub einfach unter Ihren Bäumen und Sträuchern oder entsorgen Sie es im Kompost..

      Herbstlaub
      Bäume mit leuchtender Herbstfärbung wie die Scharlach-Kirsche (Prunus sargentii) sorgen für einen farbenfrohen Saisonausklang. Allerdings macht das Herbstlaub auch einiges an Arbeit
      MSG/Martin Staffler
    • Boden für neue Beete vorbereiten

      Wer im nächsten Frühling neue Blumenbeete anlegen möchte, gräbt bereits jetzt das Erdreich um und arbeitet dabei - falls vorhanden - halb zersetzten Laubkompost ein. Der Frost macht die Erdschollen schwerer, lehmiger Bšden brüchig. Das Ergebnis im Frühjahr ist eine lockere, feinkrümelige Pflanzerde.

    • Rosenbeete anhäufeln

      Um Ihre Beetrosen vor Frostschäden an der Veredlungsstelle zu schützen, sollten Sie die Triebbasis jeder Rose jetzt etwa 10 bis 15 Zentimeter hoch mit Rindenkompost oder Lauberde anhäufeln. Als Schutz vor kalten Winden können Sie die Triebe au§erdem mit Tannenreisig abdecken.

    • Pflanzzeit für wurzelnackte Rosen

      Wurzelnackte Rosen sind relativ preiswert und wachsen problemlos an, wenn sie richtig gepflanzt werden. Der optimale Pflanzmonat ist der November, denn jetzt kommen die Rosen frisch vom Feld und nicht - wie beim Kauf im Frühjahr - aus dem Kühlhaus. Schneiden Sie alle Wurzelspitzen zurück und stellen Sie die Rosen anschlie§end für ein paar Stunden in einen Wassereimer. Anschlie§end pflanzen Sie sie so tief in lockere Gartenerde, dass die Veredlungsstelle mindestens zwei Finger breit unterhalb der Erdoberfläche liegt. Mischen Sie die Erde aus dem Pflanzloch am besten mit etwas reifem Kompost und einer Handvoll Hornspäne.

      Wurzelnackte Rosen
      Wurzelnackte Rosen kommen jetzt frisch vom Feld, richtig gepflanzt wachsen sie problemlos an
      MSG/Bodo Butz
    • Pflanzzeit für Frühlingsstauden

      Stauden, die im Frühling blühen, pflanzt man am besten schon im Herbst, denn dann ist die Blüte im ersten Jahr gleich etwas üppiger. Die Pflanzen sind zwar winterhart, aber die Wurzelballen können im Winter hochfrieren. Daher sollten Sie die Stauden im Winter bei frostfreiem Boden regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls wieder vorsichtig in die Erde drücken.

    • Bananenstauden vor Frost schützen

      In milden Regionen können Sie die Japanische Faserbanane (Musa basjoo) im Freiland kultivieren. Die Stauden benötigen allerdings im Winter Schutz vor starken Frösten. Schneiden Sie die krautigen Stämme auf Hüfthöhe ab und mulchen Sie den gesamten Wurzelbereich der Pflanze mit reichlich Stroh oder Laub. Zusätzlich sollten Sie den Stammbereich mit Kokosmatten oder Styroporplatten einhüllen und mit einer Plane abdecken.

    • Jetzt Gehölze pflanzen

      Robuste, wurzelnackte oder ballierte Ziersträucher wie Forsythie oder Duftjasmin sollten Sie jetzt im November pflanzen. Die Pflanzen wurzeln noch vor Wintereinbruch ein und starten mit einem Wachstumsvorsprung in die neue Saison. Immergrüne und frostempfindliche Gehölze wie Rhododendron, Hibiskus oder Säckelblume pflanzen Sie hingegen besser erst im Frühjahr.

    • Winterschutz für Gräser

      Schneiden Sie Ziergräser jetzt noch nicht zurück, sondern binden Sie die trockenen Halme zu Büscheln zusammen. So bieten sie den Wurzeln einen guten Nässe- und Kälteschutz. Das ist besonders wichtig bei nässeempfindlichen Arten wie beispielsweise dem Pampasgras (Cortaderia). Sie können es nach dem Zusammenbinden zusätzlich mit Noppenfolie isolieren.

      Wurzelnackte Rosen
      Winterschutz leicht gemacht: Gräser nicht zurückschneiden sondern einfach zusammenbinden
      MSG/Martin Staffler
    • Höchste Zeit für Blumenzwiebeln

      Im Gartenfachhandel können Sie jetzt im November noch das eine oder andere Blumenzwiebel-Schnäppchen machen. Wenn Sie die Blumenzwiebeln noch bis Ende des Monats pflanzen, wachsen sie problemlos an und treiben im nächsten Frühjahr rechtzeitig aus.

    • Rhizomsperre nachträglich einbauen

      Haben Sie bei Ihrem ausläufertreibenden Bambus oder Essigbaum die Rhizomsperre vergessen? Die können Sie jetzt im Herbst noch nachträglich einbauen: Heben Sie in gro§zügigem Abstand rund um den Wurzelballen einen schmalen, rund 65 Zentimeter tiefen Graben aus und setzen Sie die Kunststoffbahn ein, nachdem Sie Anfang und Ende mit einer Spezialschiene miteinander verbunden haben. Lassen Sie die Wurzelbarriere rund fünf Zentimeter aus der Erde herausschauen und graben Sie alle Ausläufer aus, die sich au§erhalb der Rhizomsperre befinden.

    • Dahlien roden

      Wenn die ersten Fröste kommen, dauert es nicht mehr lange, bis das Laub der Dahlien abgestorben ist. Schneiden Sie es komplett ab und roden Sie die Knollen. Mit einem Namensschild versehen lagert man sie am besten an einem kühlen und dunklen, frostfreien Ort in Kisten mit lockerer Humuserde. Wichtig: Sortieren Sie beschädigte und verfaulte Knollen vor dem Einwintern aus. Das Laub können Sie kompostieren oder als Mulch für abgeerntete Gemüsebeete verwenden.

      Dahlien roden
      Wenn die ersten Fröste kommen, dauert es nicht mehr lange, bis das Laub der Dahlien abgestorben ist. Schneiden Sie es komplett ab und roden Sie die Knollen. Mit einem Sortenschild versehen lagert man sie am besten an einem kühlen und dunklen, frostfreien Ort in Kisten mit lockerer Humuserde. Wichtig: Sortieren Sie beschädigte und verfaulte Knollen vor dem Einwintern aus. Das Laub können Sie kompostieren oder als Mulch für abgeerntete Gemüsebeete verwenden.
      MSG/Martin Staffler
    • Kaltkeimer aussäen

      Einige Stauden wie Purpursonnenhut, Astern und Veilchen brauchen eine Kältephase, um zuverlässig zu keimen. Wer diese Pflanzen aus selbst gesammeltem Saatgut heranziehen möchte, sät dieses ab November in Schalen mit feuchter Anzuchterde aus. Bedecken Sie die Samen dünn mit Sand, drücken Sie sie leicht an und stellen Sie die Schale zwei bis drei Wochen bei Zimmertemperatur auf. Anschlie§end müssen sie ein paar Tage kühler stehen und schlie§lich bei Temperaturen bis -4 Grad Celsius im Freien aufgestellt werden, damit die keimhemmenden Stoffe in den Samen abgebaut werden. Ab Ende Februar bringen Sie die Aussaat dann zum Keimen an einen hellen Ort mit 5 bis 12 Grad.

    • Topf-Chrysanthemen pflanzen

      Wenn die Blütezeit Ihrer Topf-Chrysanthemen zu Ende geht, können Sie versuchen, die Pflanzen im Gartenbeet zu überwintern. Wie die Bayerische Landesanstalt für Gartenbau in Veitshöchheim festgestellt hat, haben die ausgepflanzten Chrysanthemen mit einer Abdeckung aus Tannenreisig die grö§ten †berlebenschancen. Fichtenreisig war in den Tests weniger effektiv.

    • Neue Hecken pflanzen

      Der Herbst ist die ideale Pflanzzeit für laubabwerfende Heckenpflanzen wie Hainbuche oder Rot-Buche. Setzen Sie die Pflanzen in regelmä§igem Abstand in lockere, mit reifem Kompost aufgebesserte Erde. Wichtig: Schneiden Sie alle Triebe nach dem Pflanzen kräftig zurück, damit sich die Pflanzen gut verzweigen und die Hecke schnell dicht wird.

    • Winterquartier für Igel einrichten

      Igel suchen sich jetzt im Garten einen Unterschlupf für den Winterschlaf. Ideal sind Holzstapel, Reisig- oder Steinhaufen. Wenn Sie die ersten Obstbäume bereits geschnitten haben, sollten Sie das Schnittgut zusammen mit Herbstlaub aufschichten, um dem Stacheltier ein Quartier zu bieten. Tipp: Legen Sie als Schlafraum eine umgedrehte Obstkiste unter den Reisighaufen, bei der Sie zuvor auf einer Schmalseite die Holzleisten entfernt haben. Wer nicht selbst basteln will, kann im Gartenfachhandel natürlich auch ein richtiges Igelhaus kaufen. Damit unterernährte Tiere sich den nötigen Winterspeck zulegen können, sollte man abends eine Schale mit frischem Nassfutter für Katzen aufstellen.

    • Nistkästen reinigen

      In altem Nistmaterial können Milben und andere Parasiten überdauern, die der Brut im nächsten Jahr das Leben schwer machen. Deshalb sollte man jeden Nistkasten reinigen und desinfizieren - jedoch nur dann, wenn ihn kein Eichhörnchen oder Siebenschläfer als Winterquartier nutzt.

    • Benzin-Rasenmäher einwintern

      Der Benzin-Rasenmäher hat für diese Saison seine Dienste getan und braucht etwas Pflege, damit er gut durch die Winterpause kommt. Reinigen Sie das Gerät gründlich und klemmen Sie bei Rasenmähern mit Elektrostarter die Batterie ab. Anschlie§end füllen Sie den Kraftstofftank bis zum oberen Rand mit Benzin und schlie§en den Benzinhahn. Jetzt starten Sie das Gerät und lassen es so lange laufen, bis der Motor wegen Kraftstoffmangel ausgeht. Auf diese Weise leert sich der Vergaser und kann während der Winterpause nicht verharzen. Lassen Sie vor dem ersten Einsatz im kommenden Jahr in einer Fachwerkstatt das Motoröl und den Luftfilter wechseln. Auch das Messer sollte gegebenenfalls nachgeschliffen werden.

    • Seerosen im Winter

      Seerosen, die in flachen Teichzonen stehen, sollten vor dem Frost in tiefere Bereiche abgesenkt werden. Eine Wassertiefe ab etwa 50 Zentimeter sorgt dafür, dass die Pflanzen nicht vollständig einfrieren und gut durch den Winter kommen.

    • Immergrüne Schwimmpflanzen für den Wintergarten

      Einige Wasserpflanzen, die im Sommer auf den Gartenteichen schwimmen, stammen aus tropischen Regionen. Da sie nicht frosthart sind, sterben sie bei uns im Winter ab. Wasserhyazinthe (Eichhornia), Wasserhyazinthe (Eichhornia), Wasserfarn (Salvinia) und Muschelblume (Pistia) sind in einem Wintergarten gut aufgehoben. Hier gedeihen sie in Mini-Teichen und Wasserschalen und sind ein willkommener, attraktiver Blickfang.

     
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