Gartenwetter Deutschland

Hamburg Wandsbek (Hamburg) Harburg (Hamburg) Allermöhe (Hamburg) Bergstedt (Hamburg) Langenhorn (Hamburg)

Erklärung der Gartensymbole

sonnig Frühling/Sommer
sonnig Herbst
sonnig Winter
wolkig
nebelig
leichter Regen
Regen
starker Regen
Gewitter / Sturm
Frost
Schneefall
starker Schneefall
Schneesturm
loading
Gartenwetter

Unsere Garteninfos im Januar

In milden Wintern erwacht der Garten bereits im Januar wieder zum Leben. Mit diesen Pflegetipps starten die Pflanzen im Ziergarten perfekt in die neue Saison.


    • Ziergräser vor Fäulnis schützen

      Eines der beliebtesten Ziergräser ist das Pampasgras(Cortaderia selloana). Es ist jedoch nicht zuverlässig winterhart: Die Winternässe lässt das Herz des Grases leicht verfaulen. Deshalb sämtliche Halme zu einem Schopf zusammenbinden, sodass das Wasser außen ablaufen kann. Wenn es sehr kalt ist, können Sie den Fuß des Grases zusätzlich mit trockenem Laub und Reisig bedecken. Im Frühjahr wird das Gras knapp über dem Boden abgeschnitten.

      Pampasgras
      Das Pampasgras ist nicht zuverlässig winterhart: Die Winternässe lässt das Herz des Grases leicht verfaulen.
      MSG-Fotocommunity/Barbara + Rüdiger Ellger
    • Immergrüne entlasten

      Unter zu hoher Schneelast können Immergrüne wie Eiben und Thujen auseinanderfallen. In schneereichen Gegenden empfiehlt es sich daher, die Pflanzen zu Beginn des Winters in Bastmatten einzuwickeln. Schlagen Sie neben der Pflanze einen Pfahl ein und binden Sie die Matte daran fest, damit sie unter der Schneelast nicht umfällt.

    • Hecken vor Salz schützen

      Wächst Ihre Hecke entlang einer Straße oder eines Weges, der mit Streusalz behandelt wird? Das kann Schäden an der Hecke verursachen. Die Gegenmaßnahme: Zur Straße hin einen Wall aufschütten und diesen mit salzverträglichen Gehölzen bestücken.

    • Blütensträucher durch Steckholz vermehren

      Sommergrüne Blütensträucher wie Forsythie, Duftjasmin, Zierjohannisbeere, Holunder oder Spierstrauch können Sie jetzt durch unbeblätterte, verholzte Stecklinge - sogenanntes Steckholz - vermehren. Schneiden Sie möglichst aus der Strauchmitte ein paar kräftige, einjährige Triebe ab und zerteilen Sie diese mit der Gartenschere in etwa bleistiftlange Stücke. Wichtig: Jedes Triebstück sollte oben und unten mit einer Knospe beziehungsweise einem Knospenpaar abschließen. Stecken Sie die Triebstücke anschließend an einem schattigen, geschützten Platz mit Dreiviertel ihrer Länge in lockere, humusreiche Gartenerde. Im Lauf des Frühlings treiben die Knospen aus und es entstehen neue Sträucher, die Sie dann im nächsten Herbst oder Frühjahr ausgraben und an ihrem endgültigen Platz im Garten wieder einpflanzen können.

    • Winterschutz für Alpenveilchen

      Bei milden Temperaturen steht das Vorfrühlings-Alpenveilchen spätestens Ende Januar in voller Blüte. Eine Periode mit Temperaturen um -10 Grad verträgt es nach dem Austrieb nicht mehr - insbesondere dann nicht, wenn die schützende Schneedecke ausbleibt. Wenn eine Kälteperiode droht, sollten Sie blühende Alpenveilchen mit einem Kunststoffvlies abdecken, um das Schlimmste zu verhindern.

    • Kleinklima im Garten nutzen

      Nehmen Sie Ihren Garten jetzt genau unter die Lupe: An welchen Stellen taut der Schnee sehr schnell? Wo hält er sich länger? So können Sie herausfinden, wo es geschützte Plätze gibt. Plätze mit günstigem Kleinklima sind ideal für kälteempfindliche oder spätfrostgefährdete Pflanzen. Aber Vorsicht: An sonnigen, windigen Stellen verschwindet der Schnee ebenfalls ziemlich schnell, obwohl solche Witterungsbedingungen im Winter insbesondere für immergrüne Pflanzen sehr ungünstig sind. Solche Standorte sollten Sie daher grundsätzlich ausschließen.

    • Fichten nach Sitkafichtenläusen absuchen

      Die Sitkafichtenlaus ist auch im Winter aktiv und kann verschiedene Fichtenarten, so stark schädigen, dass diese absterben. Mit der sogenannten Klopfprobe können Sie einen Befall feststellen: Halten Sie ein weißes Blatt Papier unter einen Ast und schütteln Sie ihn kräftig durch. Wenn sich anschließend auf dem Papier einige wenige Millimeter große Blattläuse mit auffallend roten Augen wiederfinden, sollten Sie die befallene Pflanze gründlich mit einem umweltverträglichen Rapsöl-Präparat wie beispielsweise Schädlingsfrei Naturen einsprühen.

    • Weihnachtsbaumzweige als Frostschutz

      Wenn der Weihnachtsbaum ausgedient und noch nicht alle Nadeln verloren hat, können Sie seine Zweige gut zum Schattieren frostempfindlicher immergrüner Zwergsträucher wie zum Beispiel Kissen-Schneeball (Viburnum davidii) oder kleiner Rhododendron-Wildarten verwenden. Die Abdeckung aus Tannenreisig schützt die Blätter vor Austrocknung durch die Wintersonne.

    • Kaltkeimer aussäen

      Einige Staudensamen müssen erst eine Kältephase durchmachen, bevor sie keimen. Dazu gehören Astilbe, Christrose, Eisenhut und Trollblume. Säen Sie die Samen jetzt in Aussaaterde und stellen Sie die Schalen zum Vorquellen an einen hellen, warmen Platz (15-18 °C). Nach zwei bis vier Wochen gräbt man die Gefäße an einem schattigen, windstillen Plätzchen im Garten 15 Zentimeter tief ein. Im Frühjahr beginnen die Samen dann zu keimen.

    • Tulpen-Magnolien mulchen

      Die Blüten der Tulpen-Magnolie sind äußerst spätfrostgefährdet. Wenn Sie jetzt bei Frost den Wurzelbereich der Blütensträucher dick mit Mulch bedecken, taut der Boden im Frühjahr nur langsam auf. So können Sie den Austrieb der Blüten etwas hinauszögern - und die Chancen steigen, dass die Blütenpracht von Spätfrösten verschont bleibt.

      Tulpenmagnolien
      Tulpen-Magnolie: Wenn Sie die Wurzelballen der Sträucher rechtzeitig mulchen, können Sie den Austrieb der Blüten hinauszögern
      MSG/Martin Staffler
    • Schnee abschütteln

      Die Äste immergrüner Sträucher wie Rhododendron oder Kirschlorbeer können unter größeren Schneelasten brechen. Nach einer schneereichen Nacht sollten Sie die weiße Pracht daher mit einem Besen oder Rechen abschütteln.

    • Brüchige Sträucher stützen

      Auch sommergrüne Sträucher mit sehr sprödem Holz wie beispielsweise die Strauch-Pfingstrosen sind in schneereichen Wintern bruchgefährdet. Sie können die Sträucher leicht schützen, indem Sie die gesamte Krone mit einem dünnen Bindfaden locker zusammenbinden. So stützen die einzelnen Äste sich gegenseitig ab.

    • Bäume mit Frostballen umpflanzen

      Beim Umpflanzen größerer Bäume mit Erdballen können Sie sich den gefrorenen Boden zu Nutze machen. Wenn stärkerer Frost angekündigt wird, stechen Sie einen ausreichend großen Erdballen und heben auch gleich das neue Pflanzloch aus. Lassen Sie den Wurzelballen im alten Pflanzloch stehen, bis er gut durchgefroren ist und transportieren Sie den Baum dann an seinen neuen Platz. Auf ein Ballentuch können Sie verzichten, denn die gefrorene Erde hält den Wurzelballen zusammen und sorgt dafür, dass ein hoher Feinwurzel-Anteil erhalten bleibt. Diese Methode eignet sich allerdings nur für Obstbäume und andere sommergrüne, frostharte Gehölze.

    • Schlingknöterich zurückschneiden

      Der Schling-Knöterich (Fallopia) wächst extrem stark und kann in einem Jahr mehrere Meter lange Triebe bilden. Um wieder etwas Licht in das dichte Zweiggewirr zu bringen, können Sie die Kletterpflanze im Januar einfach auf mehrere einen Meter lange Haupttriebe zurückschneiden.

    • Rasen nicht regelmäßig betreten

      Bei starkem Frost gefriert auch das Wasser in den Blattzellen der Rasengräser. Trittspuren sind oft bis zum Frühling sichtbar, weil die spröden Blätter und Halme sich nicht wieder aufrichten, sondern abknicken und vergilben. Auch der Boden ist im Winter feuchter und verdichtet sich leichter. Deshalb sollten Sie Rasenflächen bei Winternässe und Frost so wenig wie möglich betreten.

    • Öffentliche Wege räumen

      Grundstücksbesitzer sind gesetzlich verpflichtet, die an das Grundstück grenzenden öffentlichen Wege schnee- und eisfrei zu halten. Tipp: Der anfallende Schnee eignet sich hervorragend als hohe „Mulchschicht" für kälteempfindliche Pflanzen, denn er isoliert den Wurzelbereich gegen eindringenden Frost.

    • Pflanzenschutzmittel frostfrei lagern

      Viele flüssige Pflanzenschutzmittel dürfen nicht einfrieren, weil sie sich sonst entmischen können und unbrauchbar werden. Lagern Sie die Präparate daher am besten in einem kühlen, aber frostfreien Kellerraum. Pulverförmige Konzentrate sollten Sie bei möglichst niedriger Luftfeuchtigkeit aufbewahren, zum Beispiel im Heizungsraum.

    • Nistkästen aufhängen

      In milden Wintern sind die Gartenvögel schon recht früh auf Wohnungssuche. Hängen Sie deshalb spätestens im Januar neue Nistkästen auf. Ein stabiler, mit einem Stück Gartenschlauch ummantelter Metalldraht ist der optimale Aufhänger: Er schneidet nicht in die Baumrinde ein und Sie können auf einen Nagel verzichten. Das Einflugloch sollte Richtung Osten weisen, denn so ist es am besten vor eindringendem Regen geschützt.

     
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Neue Wetterwarnung

Neue Niederschlagsmeldung
Neue Meldung
Regen Liveticker
    sehr starker Regen/Gewitter
    starker Regen/Gewitter
    mäßiger bis starker Regen
    mäßiger Regen
    leichter bis mäßiger Regen
    kein Regen
    Empfehlen Sie wetter.com