Gartenwetter Deutschland

Bremen Bremerhaven Aumund-Hammersbeck (Bremen)

Erklärung der Gartensymbole

sonnig Frühling/Sommer
sonnig Herbst
sonnig Winter
wolkig
nebelig
leichter Regen
Regen
starker Regen
Gewitter / Sturm
Frost
Schneefall
starker Schneefall
Schneesturm
loading
Gartenwetter

Unsere Garteninfos im Juli

Vom Stutzen der Efeuwände bis zum Kompostieren von Rasenschnitt: Im Juli braucht der Ziergarten weiterhin viel Aufmerksamkeit.


    • Rittersporn: Rückschnitt für zweite Blüte

      Rittersporn, Katzenminze und einige andere Staudenarten bilden nach kräftigem Rückschnitt im Spätsommer neue Blüten. Schneiden Sie die Pflanzen etwa eine Handbreit über dem Boden zurück, sobald die ersten Blüten verwelkt sind. Anschließend werden sie gedüngt und gewässert, damit sie neue Kräfte mobilisieren können.

    • Astilben regelmäßig gießen

      Astilben werden schnell unansehnlich, wenn sie unter Wassermangel leiden: Die Blüten verfärben sich bräunlich und auch die Blätter trocknen vom Rand her ein. Setzen Sie die Pflanzen daher nur an ausreichend feuchte Standorte und wässern Sie sie bei Trockenheit regelmäßig.

    • Frisch gepflanzte Bodendecker zurückschneiden

      Wenn Sie im Frühling Bodendecker wie Cotoneaster, Efeu oder Johanniskraut gepflanzt haben, sollten Sie diese spätestens Anfang Juli kräftig zurückschneiden. Grund: Die Triebe verzweigen sich besser und bilden schneller einen dichten Teppich, durch den kaum noch Unkraut durchkommt.

    • Stauden verkleinern

      Ausbreitungsfreudige Stauden wie der Gold-Felberich oder die Goldrute müssen oft schon während der Saison verkleinert werden, damit sie andere Beetstauden nicht bedrängen. Stechen Sie mit einem scharfen Spaten von allen Seiten einige Stücke vom Wurzelballen ab. Diese können Sie anschließend zurückschneiden und neu einpflanzen.

    • Stockrosen aussäen

      Stockrosen zählen zu den zweijährigen Blütenpflanzen und müssen im Juli ausgesät werden, damit sie im nächsten Jahr blühen. Nach der Aussaat in Anzuchtschalen oder Einzeltöpfe werden die Pflanzen im September an ihren endgültigen Platz im Garten umgesetzt. Tipp: Düngen Sie die Pflanzen im zeitigen Frühjahr mit Kompost und schneiden Sie die Pflanzen gleich nach dem Verblühen dicht über dem Boden ab. In der Regel treiben sie dann im Folgejahr noch einmal neu aus, so dass Sie sich zwei Jahre lang an den schönen Blüten erfreuen können.

    • Ziersträucher gießen

      Ziersträucher wie Japanischer Ahorn, Duft-Schneeball, Hortensie und Rhododendron reagieren empfindlich auf Trockenheit. Wässern Sie die Pflanzen daher gründlich, sobald es längere Zeit nicht geregnet hat. Vorsicht bei Hortensie und Rhododendron: Sie vertragen keinen Kalk und sollten daher im Zweifelsfall besser mit Regenwasser gegossen werden.

    • Dahlien abstützen

      Dahlien sollten Sie rechtzeitig vor der Blüte mit Pflanzenstützen aus dem Fachhandel stabilisieren. Bei vielen großblütigen Sorten besteht sonst die Gefahr, dass die Blütenstiele bei Sommergewittern mit heftigen Regenschauern unter dem Gewicht der schweren Blüten abknicken.

    • Sommerzwiebeln düngen

      Gladiolen, Dahlien und andere sommerblühende Zwiebel- und Knollenpflanzen brauchen genügend Nährstoffe, da ihre Vegetationszeit relativ kurz ist. Düngen Sie die Pflanzen am besten Anfang Juli mit einem schnell wirkenden mineralischen Volldünger.

    • Narzissen teilen

      Wenn Ihre Narzissen im Frühjahr nur spärlich geblüht haben, sollten Sie die Horste jetzt ausgraben und teilen. Trennen Sie alle Tochterzwiebeln ab, die mit der Mutterzwiebel nicht mehr über eine gemeinsame Außenhaut verbunden sind. Sie sollten die Zwiebeln bis zum Herbst in einer Kiste mit feuchtem Sand kühl und dunkel lagern und ab Ende September wieder auspflanzen. Tipp: Geben Sie pro Zwiebel am besten gleich einen gehäuften Teelöffel Hornspäne mit ins Pflanzloch. Die Nährstoffe werden bis zum nächsten Frühjahr freigesetzt und können dann von den Pflanzen verwertet werden.

    • Sommerflieder: Verblühtes abschneiden

      Entfernen Sie gegen Ende des Monats beim Sommerflieder die ersten verblühten Rispen. Damit regen Sie die Pflanze zur Bildung neuer, blühender Seitentriebe an.

    • Letzte Düngung

      Im Juli sollten Sie Ihre Rosen ein letztes Mal düngen, damit die Zweige Zeit haben, vor dem Winter auszureifen. Ist kein Regen zu erwarten, sollte man ausgiebig wässern, damit der Dünger sich auflöst und in den Wurzelbereich eindringen kann. Organischer Dünger wird leicht in den Boden eingeharkt.

    • Efeu zurückschneiden

      Der Efeu ist sehr wuchsfreudig und kann bei günstiger Witterung innerhalb einer Saison ein Fenster zuwuchern. Schneiden Sie die neuen Triebe der Kletterpflanze daher bei Bedarf mehrmals im Jahr mit einer Garten- oder Heckenschere zurück.

    • Stauden verkleinern

      Ausbreitungsfreudige Stauden wie der Gold-Felberich oder die Goldrute müssen oft schon während der Saison verkleinert werden, damit sie andere Beetstauden nicht bedrängen. Stechen Sie mit einem scharfen Spaten von allen Seiten einige Stücke vom Wurzelballen ab. Diese können Sie anschließend zurückschneiden und neu einpflanzen.

    • Efeu zurückschneiden

      Der Efeu ist sehr wuchsfreudig und kann bei günstiger Witterung innerhalb einer Saison ein Fenster zuwuchern. Schneiden Sie die neuen Triebe der Kletterpflanze daher bei Bedarf mehrmals im Jahr mit einer Garten- oder Heckenschere zurück.

    • Duftwicken für die Vase schneiden

      Der Schnitt von Duftwicken für Blumensträuße hat einen doppelten Effekt: Zum einen sind die angenehm duftenden Sommerblüher ein schöner Zimmerschmuck, zum anderen bilden die Pflanzen im Garten fleißig neue Blüten, wenn man sie regelmäßig mit der Schere stutzt.

    • Rasen wässern

      Im Juli kommt es immer wieder zu längeren Trockenperioden. Achten Sie deshalb darauf, dass der Rasen genügend Wasser bekommt, da er sonst leicht verbrennt und dauerhaft geschädigt werden kann. Lassen Sie den Regner bei Trockenheit etwa alle drei Tage für eine Stunde laufen. Faustregel: Lieber selten und viel wässern, als oft und wenig.

    • Rasenschnitt kompostieren

      Wenn Sie Rasenschnitt falsch kompostieren, fault er leicht und verbreitet einen unangenehmen Geruch. Mischen Sie mit einem Häcksler zerkleinerte Äste und Zweige unter, um die Durchlüftung zu fördern. Weiterer Vorteil: Der stickstoffreiche Rasenschnitt beschleunigt die Zersetzung der Holzreste. Da Strauchschnitt nur im Herbst und Winter in größeren Mengen anfällt, sollten Sie die abgeschnittenen Äste und Zweige bis zur Mähsaison neben dem Kompost lagern.

    • Bart-Iris pflanzen

      Von Ende Juli bis Ende September ist Pflanzzeit für die prächtige Bart-Iris (Iris barbata). Der günstigste Termin ist etwa vier Wochen nach der Blüte, die je nach Sorte von Mai bis Juni andauert. Heben Sie ein Pflanzloch aus, formen Sie in der Mitte einen kleinen Hügel und setzen Sie den Wurzelstock (Rhizom) darauf. Breiten Sie die Wurzeln nach allen Seiten aus und schütten Sie das Pflanzloch zu. Das Rhizom darf danach nur fingerdick mit Erde bedeckt sein.

    • Tulpenzwiebeln einlagern

      Tulpen sind langlebiger, wenn man sie im Sommer nach der Blüte ausgräbt und bis zum Einpflanzen im Herbst kühl und trocken lagert. Warten Sie mit dem Ausgraben, bis das Laub vergilbt ist und trennen Sie eventuell gebildete Tochterzwiebeln vorsichtig ab.

    • Gartenteich: Algen abfischen

      Bei starker Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen können sich Algen im Gartenteich explosionsartig vermehren. Der Grund ist meistens ein Überangebot an Nährstoffen. Schwimm- und Unterwasserpflanzen wie Froschbiss, Seekanne, Hornblatt und Nadelsimse reduzieren die Algenbildung, weil sie Nährstoffe binden und das Wasser mit Sauerstoff anreichern. Auch Wasserspiele und Bachläufe sorgen für eine zusätzliche Belüftung und wirken so der Algenbildung entgegen. Wenn die grüne Plage bereits Überhand genommen hat, hilft meist nur noch das regelmäßige Abfischen mit einem Kescher.

     
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Empfehlen Sie wetter.com
| Mehr
Neue Wetterwarnung

Neue Niederschlagsmeldung
Neue Meldung
Regen Liveticker
    sehr starker Regen/Gewitter
    starker Regen/Gewitter
    mäßiger bis starker Regen
    mäßiger Regen
    leichter bis mäßiger Regen
    kein Regen