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Was tun, wenn Hagel das Auto trifft?

Wenn sich im Sommer Gewitterwolken am Himmel auftürmen, haben Autobesitzer vor allem vor einem Angst: Hagelschäden. Glück haben diejenigen, deren Wagen in der Garage steht. Betroffene sollten Schäden sofort der Versicherung melden. Dank „Dellendoktoren“ ist der Schaden heutzutage meist nicht mehr ganz so dramatisch.

Pech hat, wer sein Auto bei einem Hagelschauer nicht unterstellt: So erwischte es im Sommer 2008 unter anderem den Freiparkplatz eines Autoherstellers massiv - 30.000 Neuwagen wurden durch Hagel verbeult, der Schaden ging in die Millionen.

Dem Autobesitzer hilft bei Hagel eigentlich nur eins: ein Dach über dem Dach - also eine Garage oder Tiefgarage. Steht das Auto draußen, ist es dem Hagelschauer schutzlos ausgeliefert. Von Hagelschaden spricht der Versicherungsexperte dann - und der kann teuer werden, wenn die Dellen über die ganze Karosserie verteilt sind.

Bestimmte Regionen Deutschlands sind freilich öfter von Sturm und Hagel betroffen, die Wahrscheinlichkeit eines Schadens ist dort bedeutend größer und sollte Autobesitzer dazu veranlassen, sich gegen Hagelschäden mit einer entsprechenden Voll- oder Teilkasko-Versicherung abzusichern.

Geht dann ein Hagelschauer über dem eigenen Auto danieder, sollte man sich die Karosserie genau ansehen: Hagelschäden erkennt man nämlich je nach Stärke nicht immer sofort. Teilweise sieht man leichte Dellen erst im Neonlicht einer Tiefgarage oder wenn das Licht in einem speziellen Winkel auf die Stelle fällt - also Augen auf.

Hat man einen Hagelschaden bemerkt, sollte man diesen sofort seiner Versicherung melden. Im Normalfall kommt dann ein KFZ-Sachverständiger, der den Schaden begutachtet und letztlich die Schadenhöhe festlegt. Zahlt die Versicherung (bei Teilkasko: abzüglich der Selbstbeteiligung), kann der Autobesitzer immer noch entscheiden, ob er den Schaden reparieren, oder sich die im Gutachten ermittelte Summe ausbezahlen lassen will.

Wo früher meist gespachtelt und lackiert wurde, sind neuere Methoden, die ein sogenannter „Dellendoktor“ anwendet, deutlich kostenarmer. Diese Karosseriespezialisten, die sich auf Rückverformung spezialisiert haben, drücken Dellen mit Spezialwerkzeug einfach wieder heraus - Stichwort „Ausbeulen“. Wenn dies nicht möglich ist, muss neu lackiert werden - höhere Kosten und Wertverlust sind die Folge. Oft sind dabei Dicke und Materialart der Karosserie entscheidend. Einige sind einfacher, andere schwerer zu reparieren bzw. restaurieren.

Einen der größten Hagelschauern in der Geschichte erlebte die bayrische Landeshauptstadt München im Sommer 1984: Binnen 20 Minuten richteten teils faustgroße Hagelkörner über drei Milliarden Mark Sachschaden an - das bis dato größte Schadenereignis der Geschichte der deutschen Versicherungswirtschaft. Drei Menschen kamen zudem ums Leben, 300 wurden verletzt.

 

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